14. April 2021
11 Anzeichen, dass es deinem Hund schlecht geht

11 Anzeichen, dass es deinem Hund schlecht geht

Ja, auch deinem Hund geht es ab und zu mal nicht gut. Wir verraten dir, an welchen Anzeichen du dies sicher erkennen kannst.

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Hunde haben ihren ganz eigenen Charakter. Und so ist es natürlich auch nicht immer ganz so einfach zu erkennen, welches Wehwehchen deinen Vierbeiner gerade plagt. Fakt ist allerdings: Geht es Hunden nicht gut, dann äußert sich dies bei allen Tieren auf die gleiche Art und Weise.

An diesen Anzeichen erkennst du, dass es deinem Hund schlecht geht

1. Dein Hund hat weniger Appetit

Bei Hunden ist es ähnlich wie bei uns Menschen – geht es ihnen nicht gut, dann leidet auch ihr Appetit darunter. Ändert sich also plötzlich das Fressverhalten deines Hundes, stimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas nicht.

2. Dein Hund atmet anders

Verändert sich die Atmung deines Hundes, also atmet er plötzlich ganz flach oder hechelt er, ist auch dies ein deutliches Anzeichen dafür, dass es ihm nicht gut geht.

3. Dein Hund hat einen veränderten Blick

Hast du das Gefühl, dass es deinem Hund nicht gut gehen könnte, dann schau ihm am besten in die Augen. Sind diese blutunterlaufen, oder sind die Pupillen dauerhaft verengt oder geweitet, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

4. Dein Hund nimmt eine andere Haltung ein

Auch eine veränderte Haltung kann auf gesundheitliche Probleme hinweisen. Hängt der Kopf, zittert dein Hund oder ist sein Schwanz eingeklemmt, solltest du ihn einmal genauer unter die Lupe nehmen.

5. Dein Hund bewegt sich anders

Ähnlich wie die Haltung verändert sich natürlich auch die Gangart deines Hundes, wenn es ihm nicht gut geht. Hinkt, humpelt oder belastet dein Vierbeiner nur eine Seite, scheint er starke Schmerzen zu haben.

6. Dein Hund ist lethargisch

Auch in diesem Punkt sind sich Hunde und Menschen ähnlich: Geht es deinem Vierbeiner nicht gut, passiert es nicht selten, dass er sich verkriecht und in Lethargie verfällt.

7. Dein Hund leckt sich übermäßig

Hat dein Hund eine Wunde, die durch äußere Verletzungen, Zeckenbisse oder zum Beispiel auch verkrustetes Fell zustande gekommen ist, wird er diese aller Wahrscheinlichkeit nach häufig lecken. Ist keine Wunde sichtbar und leckt dein Hund trotzdem auffällig oft über eine bestimmte Stelle, kann es sein, dass dein Hund versucht, eine innere Verletzung zu renigen – und dann ist natürlich Vorsicht geboten!

8. Dein Hund ändert sein Verhalten

Normalerweise freut sich dein Hund, wenn du nach Hause kommst und jetzt liegt er einfach bewegungslos in seinem Körbchen? Oder du wirfst einen Stock und dein Vierbeiner rennt diesem nicht wie gewohnt freudig hinterher? Auch diese Verhaltensänderungen sprechen dafür, dass mit deinem Hund etwas nicht stimmt.

9. Dein Hund übergibt sich

Wenn dein Hund keine Nahrung bei sich behalten kann, könnte es sich um eine Magenverstimmung handeln – das haben wir Menschen auch mal. Allerdings solltest du dir das Erbrochene genau anschauen, um sicherzustellen, dass dein Hund sich nicht vergiftet hat. Im Zweifel sofort den Tierarzt aufsuchen!

10. Dein Hund rutscht mit dem Po über den Teppich

Dein Hund rutscht mit seinem Hinterteil über den Teppich, weil er einen starken Juckreiz verspürt – dieser wird durch Würmer, meist Bandwürmer, hervorgerufen. Ihr müsst also mit eurem Liebling zum Tierarzt gehen, damit er eine Wurmkur oder ein Mittel gegen den akuten Befall bekommt. Würmer sind zäh und verschwinden nicht einfach von selbst!

11. Dein Hund reagiert nicht auf dich

Du rufst ihn, aber er kommt nicht? Wenn er lieber auf seinem Lieblingskissen sitzen bleibt, anstatt dir freudestrahlend entgegenzulaufen, dann fühlt er sich nicht wohl. Auch wir bleiben dann gerne liegen.

Wichtig: Du kennst deinen Hund natürlich am allerbesten. All diese Anzeichen können zwar bedeuten, dass es deinem Vierbeiner nicht gut geht und er Schmerzen hat – sie müssen es aber natürlich nicht. Beobachte deinen Hund also immer ganz genau und sei wachsam, wenn du eine Abweichung zu seinem üblichen Verhalten wahrnimmst. Höre immer auf dein Bauchgefühl und gehe im Zweifel lieber einmal zu viel zum Tierarzt.

Im Video: So versorgst du Schnittwunden beim Hund richtig

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