10. März 2021
5 Dinge, die du NIE tun solltest, wenn dein Hund gefressen hat

5 Dinge, die du NIE tun solltest, wenn dein Hund gefressen hat

Hat dein Hund gerade erst gefressen, solltest du ein paar Dinge beachten, damit es ihm nicht schlecht geht. Wir verraten dir, was es unbedingt zu vermeiden gilt und was mit einer Magendrehung bei Hunden auf sich hat.

Hunde sind ja bekannt dafür, dass sie ihr Fressen förmlich in sich hineinschlingen – und genau hier liegt auch das Problem! Diese Angewohnheit macht die lieben Vierbeiner nämlich umso empfindlicher, wenn sie gerade gefressen haben.

Diese Dinge solltest du nie tun, wenn dein Hund gerade gefressen hat

1. Den Hund hochnehmen

Oh, besser nicht! Deinen Hund nach dem Fressen hochzunehmen, ist leider so gar keine gute Idee. Hunde haben einen seeehr empfindlichen Magen und könnten sich schnell übergeben, wenn man ihnen aus Versehen auf den Magen drückt. Und das möchtest du doch mit Sicherheit nicht riskieren, oder?

2. Laufen gehen

Auch wenn wir Menschen nach einem üppigen Mahl gerne einen Verdauungsspaziergang machen – dein Hund sieht das anders. Eine entspannte Runde ist ja noch okay, aber alles, was ihm einen schnelleren Schritt abverlangt, kann ebenfalls zur Übelkeit bis hin zum Erbrechen führen.

3. Spielen

Und ja, auch könnte es deinen Hund überfordern, wenn du direkt nach dem Essen mit ihm spielen möchtest. Lass deine Fellnase lieber ein bis zwei Stunden verdauen und warte mit dem Spielen noch ein bisschen ab.

4. Besuch empfangen

Wetten, dass auch du nach einer großen Mahlzeit manchmal lieber deine Ruhe haben möchtest? In dieser Hinsicht geht es deinem Hund ganz ähnlich. Worauf dieser nach dem Fressen nämlich so gar keine Lust hat, ist Besuch. Der nervt ihn nur – und soll besser erst dann wieder auftauchen, wenn dein Vierbeiner in Ruhe verdaut hat.

5. Den Fressnapf sofort wegnehmen

Wirklich keine gute Idee! Nimmst du deinem Hund sofort nach dem Fressen den Napf weg und ist dieser vielleicht sogar noch halb voll, demonstrierst du ihm, wenn auch unbewusst, deine Machtposition. Er wird sein Futter nun offensiv verteidigen wollen und sich zudem ziemlich verunsichert fühlen.

Übrigens: Auch beim Fressen selbst möchte dein Hund einfach nur seine Ruhe haben. Wird er dabei ständig von dir beobachtet, könnte er plötzlich beginnen zu schlingen oder sich gar nicht mehr trauen zu fressen.

So gefährlich ist eine Magendrehung bei Hunden

Hat ein Hund viel gefressen und beginnt er direkt danach zu spielen und wild herumzutoben, kann es zu einer gefährlichen Magendrehung kommen. Hierbei dreht sich der Magen des Hundes um die Längsachse, wodurch sowohl der Mageneingang als auch der Magenausgang abgeschnürt werden. Die Folge ist eine Sauerstoff-Unterversorgung des Magens. Eine Magendrehung ist immer ein absoluter Notfall und sollte umgehend von einem Tierarzt behandelt werden. Bei einer Magendrehung sinken die Überlebenschancen des Hundes mit jeder Stunde.

Ja, auch Hunde können zwinkern – und das sieht nicht nur total süß aus, sondern hat natürlich auch etwas ganz Bestimmtes zu bedeuten.
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...