14. Juli 2021
Hund ans Wasser gewöhnen: 5 Fehler, die du niemals machen darfst

Hund ans Wasser gewöhnen: 5 Fehler, die du niemals machen darfst

Du planst einen Ausflug an den Hundestrand, aber dein Vierbeiner hat gehörig Respekt vor dem kühlen Nass? Wenn du deinen Hund ans Wasser gewöhnen willst, dann gilt es, diese 5 Fehler unbedingt zu vermeiden!

Hund ans Wasser gewöhnen: Alle Hunde lieben Wasser?

Man könnte fast denken, dass alle Hunde verrückt nach Wasser sind – aber das stimmt so nicht. Manchen Tieren muss man behutsam die Angst vor Seen oder dem Meer erst nehmen, bevor sie Spaß daran entwickeln. Manche Hunde werden mit dem kühlen Nass vielleicht auch niemals warm – damit muss man dann leben. Wenn du selbst eine Wasserratte bist und möchtest, dass auch dein Hund jede Menge Spaß in den Fluten hat, dann solltest du bei der Gewöhnung nix falsch machen.

5 Fehler, die du niemals machen darfst, wenn du deinen Hund ans Wasser gewöhnen willst

1. Glauben, dass dein Hund einfach schwimmen kann

Babys können ja auch von Natur aus schwimmen – Hunde dann bestimmt auch. Das stimmt so nicht. Hunde müssen das Schwimmen erst erlernen – das Baby-Phänomen gilt also nicht. Auch Kinder müssen später das Schwimmen wieder erlernen. Besser: Besuche mit deinem Vierbeiner eine Hundeschule mit Pool – die versierten Kräfte bringen deinem Hund gern das Schwimmen bei und du kannst eine Menge dabei lernen.

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2. Den Hund einfach ins Wasser werfen

Ach, das wird schon – nein, wird es nicht! So ein radikales Vorgehen kann das Tier derart traumatisieren, dass es nie wieder ins Wasser möchte. Einen Nichtschwimmer würde man ja auch nicht einfach so ins Wasser schubsen. Mensch und Tier kämpfen ums Überleben! Besser: Führe deinen Hund langsam an das Wasser heran, am besten spielerisch. Lass ihn am Ufer ins Wasser tapsen und schau, wie es ihm gefällt.

3. Denken, dass kaltes Wasser im Sommer genau das Richtige ist

Eine kleine Abkühlung tut bestimmt gut – mal ehrlich, niemand von uns geht Schwimmen, wenn das Wasser keine badetaugliche Temperatur hat. Warum sollte der Hund also eiskaltes Wasser mögen? Solange der Hund nicht wasserfest ist, erschreckt ihn ein starker Temperaturunterschied. Wenn Hunde routinierte Schwimmer sind, dann gehen sie von selbst ins kalte Wasser. Besser: Bring ihm das Schwimmen in den Sommermonaten bei, wenn das Wasser eine angenehme Temperatur hat. Wenn er Gefallen daran gefunden hat, dann probiert er sich von allein aus.

4. Das Stöckchen weit raus ins Wasser werfen

Los, hol! Du bringst deinen Hund in einen echten Konflikt – er möchte sein Stöckchen holen und es zu dir bringen, hat aber gleichzeitig Angst vor dem Wasser. Was soll er also tun? Zwinge deinen Hund nicht auf diese Weise, sich in Gefahr zu bringen. Besser: Lege sein Lieblingsspielzeug vorn ins flache Wasser, am besten Spielzeug, das schwimmt. So kann dein Hund sich herantasten.

5. Wasserdüsen sind gut für die Muskulatur

Das macht dich stark – ja mag sein, geübten Hunden kann das Schwimmen mit oder gegen Düsen im Pool Spaß machen. Ungeübte Schwimmer müssen sich erst daran gewöhnen. Besser: Schalte die Düsen aus oder vermeide solche Schwimmbecken, lass deinen Hund erst mal die Sicherheit gewinnen, dann kannst du weitergehen. 

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