Haustiere Vorsicht! Auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen

Endlich Sommer! Doch nicht nur wir müssen uns an heißen Tagen vor der Sonne schützen – auch unser Hund kann einen Sonnenbrand bekommen.

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Dass ein exzessives Sonnenbad unsere Haut schädigen kann, ist kein Geheimnis. Dass auch Hunde einen Sonnenbrand bekommen können hingegen schon! An der Schnauze und den Ohren verbrennen die süßen Vierbeiner besonders schnell, Hunde mit hellem, kurzem Fell bekommen eher einen Sonnenbrand als Hunde mit dunklerem Fell. Soweit so gut. Doch was tun, damit auch unser Hund optimal vor Sonneneinstrahlung geschützt ist? Wir haben da ein paar Tipps!

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So kann man Hunde vor Sonnenbrand schützen

1. Hundesonnencreme

Ja, richtig gelesen. Tatsächlich gibt es eine Sonnencreme, die speziell für Hunde geeignet ist. Diese sollte immer dann aufgetragen werden, wenn der Hund extremen Sonnenlicht ausgesetzt ist. Wichtig: Der Sonnenschutz sollte nicht nur einen hohen Lichtschutzfaktor besitzen, sondern auch frei von künstlichen Zusatz- sowie Farb- oder Konservierungsstoffen sein.

2. Schattenplätzchen

Natürlich sollte man seinem Hund auch genügend Schatten bieten, damit er sich von der Sonne erholen kann. Am Strand sollte also immer ein Sonnenschirm parat stehen, bei einem langen Spaziergang, kann Schutz unter dem Blätterdach der Bäume gesucht werden. Eine spezielle Hundeliege mit Dach ist ebenfalls schnell aufgebaut. 

3. Kleidung

Auch spezielle T-Shirts oder Kappen können lichtempfindlichen Hunden den nötigen Schutz bieten. Dies gilt insbesondere für Hunde mit hellem und kurzem Fell, bei denen eine Sonnencreme in manchen Fällen nicht ausreicht. Auch wenn es vielen Hundebesitzern aus ästhetischen Gründen widerstrebt – Kleidung ist für den Hund dann doch der effektivste Sonnenschutz. Auch eine Hunde-Sonnenbrille bietet sich an, da die Augenpartie von Hunden besonders empfindlich und gefährdet ist, aber nicht mit Sonnenschutzmitteln behandelt werden darf.

Sonnenbrand beim Hund – was tun?

Einen Sonnenbrand beim Hund erkennt man meist daran, dass die Haut an der betroffenen Stelle gerötet und besonders warm ist. In den meisten Fällen sieht sie sogar entzündet aus. Außerdem kann es zu Schuppenbildung kommen. Der Hund empfindet den Sonnenbrand ähnlich wie wir Menschen als schmerzhaft und juckend. Erste Symptome können Hundebesitzer selbst mit kühlenden Umschlägen oder hautberuhigenden Salben lindern. Hat sich der Hund jedoch sehr verbrannt, ist ein Besuch beim Tierarzt nicht zu vermeiden.

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Datum: 07.07.2020
Autor: Lara Rygielski