Hunde Das bricht unserem Hund das Herz

Wir lieben unseren Hund über alles – doch es gibt einige Dinge, mit denen wir unbewusst sein Herz brechen können. Wir verraten, welche das sind.

Hundeblick

Natürlich würden alles für unseren Vierbeiner tun. Der Hund ist nicht ohne Grund der beste Freund des Menschen. Doch es gibt ein paar Dinge, mit denen wir unserem Vierbeiner unwissentlich das Herz brechen können. Manchmal können Hunde unser Verhalten einfach nicht nachvollziehen. Gewisse Dinge, die wir tun, verunsichern unsere Fellnase und können ihn sogar richtig kränken.

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Was gibt es Schöneres als nach Hause zu kommen und freudig von unserem Hund begrüßt zu werden, er wedelt mit dem Schwanz und springt an uns hoch. Wahrscheinlich kraueln wir ihn dabei und bestärken ihn in seinem Verhalten. Doch was, wenn wir Besuch bekommen, der es überhaupt nicht mag, von einem Hund angesprungen zu werden? Wahrscheinlich wird unser Gast das Verhalten für unmanierlich halten und ihn zurückstoßen. Aber wie soll unser Hund wissen, dass er nichts falsch gemacht hat? Er wird das Gefühl haben für etwas bestraft zu werden, obwohl er sich doch nur, wie immer, gefreut hat.

Aufmerksamkeit

Natürlich wollen wir nur das Beste für unseren Vierbeiner – das heißt, wir geben im Liebe, Futter und Aufmerksamkeit. Doch gerade in stressigen Phasen unseres Lebens, kommt es vor, dass wir unserem Hund nicht die nötige Zeit schenken, die er eigentlich verdient hat. Unser Liebling kann nicht wissen, dass wir bei der Arbeit gerade sehr viel zu tun haben oder anderen Stress verarbeiten müssen. Er wird sich zurückgewiesen fühlen. Aus diesem Grund sollten wir gerade in solchen Situationen uns die Zeit nehmen, mit unserer Fellnase zu kuscheln und zu spielen. Es wird uns beiden guttun.

„Na, komm“

Wenn unser Hund „Na, komm“ oder „Komm her“ von uns hört, weiß er, dass etwas Positives folgt, vielleicht wird er sogar mit einem Leckerli belohnt. Unser Vierbeiner tut uns einen Gefallen und freut sich darüber. Er kommt und wird belohnt. Dabei sollten wir es aber auch belassen.
Ohne uns darüber bewusst zu sein, könnten wir sein Vertrauen und Gutglauben jedoch für unangenehme Dinge ausnutzen. Ist der Hund zum Beispiel vorab im Tümpel baden gegangen und muss dringend abgeduscht werden, ist es für viele Vierbeiner ein eher stressiges Erlebnis. Locken wir unseren Hund dafür mit dem „Na, komm“ zu uns und er wird, anstatt gelobt zu werden, unter die Dusche gesteckt, versteht er die Welt nicht mehr.

Stubenrein

Wer sich gerade einen Hund angeschafft und sich über den tapsigen Welpen zu Hause freut, sollte sich vorab genau mit dem Thema Hundeerziehung beschäftigen. Ein veralteter Tipp in Sachen Hundeerziehung ist, die Schnauze unseres Lieblings in sein Häufchen oder seine Pfütze zu drücken, wenn er sein Geschäft drinnen verrichtet hat. Dies wird unseren Hund jedoch eher Angst machen und das Letzte was wir wollen, ist doch, dass unsere Fellnase Angst vor uns hat.
Um einen Hund stubenrein zu erziehen, sollte lieber positives Verhalten, wie das Geschäft im Freien zu verrichten, belohnt werden.

Datum: 16.10.2019

Autor: Laura Pfeiffer