Selbstliebe: 5 Erkenntnisse für ein glücklicheres Leben

Selbstliebe: 5 Erkenntnisse für ein glücklicheres Leben

Selbstliebe ist ein wichtiger Faktor, um glücklicher durch das Leben zu kommen. Wir teilen 5 Erkenntnisse, die dabei helfen können. 

Vielen von uns fällt es leicht, andere Menschen, wie etwa Freundinnen, Familie und Partner aus tiefstem Herzen zu lieben und ihnen stets das Beste zu wünschen. Uns selbst jedoch stehen wir oftmals kritisch gegenüber. Irgendwie scheint die Sache mit der Selbstliebe ganz plötzlich nicht mehr so einfach zu sein, wie viele behaupten. Ich bin einer dieser Menschen, der gerne mal vergisst, sich um die eigene mentale Gesundheit zu kümmern. Dabei ist gerade die Selbstliebe ein wichtiger Faktor, um glücklicher durch das Leben zu kommen. Bis ich das endlich verstanden hatte, zog bereits ein ziemlich großer Zeitraum an mir vorbei. Vor etwa drei Jahren merkte ich dann, dass ich daran etwas ändern sollte und begann, an mir zu arbeiten. Meine wichtigsten Erkenntnisse teile ich mit euch. 

Im Video: Selbstliebe: Weil du es dir wert sein solltest

1. Du musst nicht von allen gemocht werden

Schon als Kind hatte ich den Drang, von anderen gemocht zu werden. Irgendwann verstand ich aber, dass es a) gar nicht sonderlich erstrebenswert ist und b) schier unmöglich ist. Immerhin gibt es andersherum auch andere Personen, die man selbst nicht mag und ganz sicher auch Menschen, von denen man lieber nicht gemocht werden möchte. Das zu wissen, kann eine ziemliche Erleichterung sein – auch, wenn es in der Realität gar nicht immer so einfach ist. Wer eine Lektüre zum Thema braucht, dem kann ich das Buch “Du musst nicht von allen gemocht werden. Vom Mut, sich nicht zu verbiegen” von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga empfehlen. 

2. Selbstfürsorge ist kein Egoismus 

Die eigene mentale Gesundheit sollte immer eine hohe Priorität im Leben haben. Auch die Selbstfürsorge zählt dazu – und ist dabei alles andere als egoistisch. Dass sich Schuldgefühle ausbreiten, wenn man sich die Zeit für sich selbst nimmt, anderen Menschen absagt oder einfach mal das tut, worauf man gerade Lust hat, kennen sicher viele Menschen. Dabei ist es wichtig, genau das zu lernen, um nicht nur für andere Personen, sondern auch für sich selbst zu leben. Was mir geholfen hat, ist eine offene Kommunikation. Heißt: Ich habe Freundinnen oder Familie nicht einfach grundlos abgesagt, sondern ihnen erklärt, dass ich etwas Zeit für mich brauche, um meine Batterie aufzuladen. Bisher haben alle verständnisvoll reagiert. 

3. Für toxische Freunde ist kein Platz in deinem Leben

Wie auch Partnerschaften erleben Freundschaften Höhen und Tiefen. All das ist völlig normal und nichts, woran man nicht arbeiten sollte oder könnte. Manche Beziehungen können jedoch toxisch werden und sich wie eine dunkle Wolke über das eigene Wohlbefinden legen. Zugegeben, sich von Menschen, auch freundschaftlich, zu trennen, ist nicht gerade einfach. Gibt es jedoch auch nach wiederholten Gesprächen keine Änderung, ist es besser, sich abzuwenden und die eigene mentale Gesundheit zu schützen. Auch wenn es anfangs (sehr) wehtun mag, ist es auf lange Sicht ein ziemlich befreiendes Gefühl.

4. Vergebe dir selbst

Keiner ist perfekt – auch du nicht! Die oftmals vollkommen unrealistischen Ansprüche an uns selbst runterzuschrauben, ist demnach der erste wichtige Schritt zu mehr Selbstliebe. Sich selbst zu vergeben, vor allem was vergangenen Fehler betrifft, ist der zweite Schritt. Wir machen nicht immer alles richtig und besonders wenn wir andere durch Worte oder Handlungen verletzen, plagen uns Schuldgefühle. Man kann nicht alles rückgängig machen, aber man kann daraus lernen. 

5. Nicht alles ist schaffbar – und das ist völlig okay 

Volle Terminkalender, nie enden wollende To-Do-Listen und Urlaube, in denen man ab und zu doch mal auf das Diensthandy schielt – ständig busy zu sein, gilt in unserer Gesellschaft als etwas Positives, doch eigentlich tut es der mentalen Gesundheit nicht gerade gut. Die Erkenntnis, dass es völlig in Ordnung ist, nicht alles zu schaffen, hat mir dabei geholfen, das Leben gelassener anzugehen und Dinge auch mal liegen zu lassen. In den meisten Fällen sind es keine lebensnotwendigen Aufgaben, die zu erledigen sind. Sich das vor Augen zu führen, kann den Druck, den wir uns selbst machen, bereits etwas senken – und wir können häufiger durchatmen.

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