Psychologie: 5 Anzeichen, dass du dich selbst sabotierst

Psychologie: 5 Anzeichen, dass du dich selbst sabotierst

Hast du manchmal das Gefühl, dir selbst im Weg zu stehen? Dann solltest du unbedingt weiterlesen: Hier kommen 5 untrügliche Anzeichen, dass du dich selbst sabotierst – und Tipps, was du dagegen tun kannst.

Wie du Selbstsabotage erkennst und was du dagegen tun kannst

Du hast dir schon häufig Ziele gesteckt und sie nicht erreicht? Ob im Beruf, in der Partnerschaft oder in Freundschaften: Oft neigen wir dazu, uns unbewusst Dinge im Leben zu verbauen. Durch Selbstsabotage können wir selbst zu unserem größten Feind werden. Selbstsabotage kann nicht nur unser seelisches Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern sogar unsere Lebensqualität einschränken, indem sie uns davon abhält unsere Wünsche wahr werden zu lassen und ein glückliches, erfülltes Leben zu führen. Aber: Wenn man die schädlichen Verhaltensmuster erkennt, kann man auch etwas dagegen tun. Hier kommen 4 Anzeichen für unbewusste Selbstsabotage.

1. Du bist dein eigener größter Kritiker

Selbstkritik hilft uns, Fehler einzugestehen, an uns zu arbeiten oder uns eventuell bei anderen zu entschuldigen. Wird die innere Kritik jedoch zu hart, kann sie uns zunehmend im Weg stehen, uns lähmen oder uns demotivieren. Wenn du dich also öfter dabei erwischt, dich selbst zu streng zu kritisieren, dann solltest du darauf achten, dich nicht für deine vermeintlichen Fehler zu verurteilen und dich nicht bei jeder Kleinigkeit zu hinterfragen. Versuche am besten, dich dir selbst gegenüber wie zu deiner besten Freundin zu verhalten. Richte deinen Fokus auf deine Stärken und deine Erfolge im Leben – und schon bald wird sich einiges in deinem Leben zum Positiven verändern.

2. Du vergleichst dich ständig mit anderen

Ein weiterer Klassiker der Selbstsabotage ist der ständige Vergleich mit anderen. Das Gras ist immer vermeintlich grüner auf der anderen Seite und wir selbst schneiden im Vergleich immer schlechter ab als die anderen. Das Resultat: Vergleiche mit anderen machen nicht nur auf die Dauer unglücklich, sondern sind auch ein Nährboden für Minderwertigkeitsgefühle und ein geringes Selbstwertgefühl. Wenn du dich also häufig dabei erwischst, dich mit anderen zu vergleichen, solltest du dich bewusst an deine eigenen Stärken erinnern und versuchen, dich nur mit dir selbst zu vergleichen – und dich fragen: „Wie sehr habe ich mich zum Positiven verändert und wie viel näher bin ich meiner Vision gekommen?“ So wirst du dir deiner positiven Eigenschaften bewusst und verhinderst, dass du dich mit deinen Selbstzweifeln selbst ausbremst.

3. Du glaubst nicht an dich

Du hast unendlich viele Träume und Ziele – doch schon beim ersten Schritt dorthin sagt deine innere Stimme: „Das schaff ich doch niemals“? Ähnlich wie bei der Selbstkritik sabotieren wir uns auch hier selbst, wenn wir uns keinen Wert zuschreiben. Der Glaube an sich selbst, seine Kräfte und die eigenen Fähigkeiten sind entscheidend für jeden Erfolg im Leben. Und wenn du nicht an dich glaubst, ist es beinahe unmöglich Fortschritte zu machen oder deine Ziele zu erreichen. Häufig verlieren wir das aus den Augen, was wir schon alles erreicht haben. Hier ist es wichtig, dass du dein Augenmerk nur auf dich, deine Entwicklung und deine Erfolge legst und deine Werte wieder findest.

4. Du verschiebst deine Aufgaben

Du schiebst wichtige Dinge, die du erledigen solltest, immer weiter nach hinten – und gehst sie erst dann an, wenn es brennt? Oder du machst alles komplizierter als es ist und suchst ewig nach der perfekten Lösung für ein Problem, um es dann doch wieder zu verschieben? Falls dir das bekannt vorkommt: Hier geht es nicht um Faulheit. Hinter der chronischen Aufschieberitis steckt vielmehr die Angst vor negativem Feedback, Stress oder dem Ergebnis. Die Lösung: Versuche ehrlich mit dir selbst zu sein und finde den wirklichen Grund für die Prokrastination. Priorisiere deine Aufgaben, fange mit kleinen Schritten an und führe ein Erfolgstagebuch, in dem du alle deine Fortschritte dokumentierst. Der Weg ist hier das Ziel.

5. Du willst alles zwanghaft unter Kontrolle halten

Du musst immer alles fest im Griff haben und genau wissen, wie etwas ausgeht? Gewissheit und Kontrolle geben uns ein Gefühl von Sicherheit und das kann sich sehr bekräftigend anfühlen. Problematisch wird es allerdings, wenn der Drang, alles zwanghaft kontrollieren zu müssen, dich davon abhält, Fortschritte zu machen. Wenn du dich also dabei ertappst, bestimmte Ereignisse kontrollieren zu wollen, dann versuche ganz tief ein- und auszuatmen und ganz einfach einmal loszulassen. Führe dir ganz bewusst vor Augen, dass es nicht deine Aufgabe ist, das Ungewisse zu beeinflussen.

 

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