So einfach geht es: Kokosöl Kur: Wellness für die Vagina

Kokosöl liegt derzeit absolut im Trend – sei es als Superfood, als Öl-Alternative beim Kochen oder als Beautyprodukt. Und nicht nur das: Kokosöl ist sogar gut für unsere Vagina.

Kokosnuss

Kokosöl – so entsteht es

Das Kokosöl wird aus dem zerkleinerten und getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Anders als bei Olivenöl oder Sonnenblumenöl ist die Konsistenz von Kokosöl fest und wird erst bei Raumtemperatur flüssig. Beim Kauf ist es jedoch wichtig, auf eine hochwertige Qualität zu achten und möglichst fair gehandelte Bio-Ware zu handeln.

Darum ist Kokosöl gesund

Kokosöl enthält viele gesättigte Fettsäuren, welche als „Schlechte“ Fettsäuren gelten, allerdings handelt es sich bei den Fetten des Kokosöls um mittelkettige oder mittellange Fettsäuren, welche anders verstoffwechselt werden. Diese werden in der Leber zur Energiegewinnung verarbeitet oder in Ketone umgewandelt. Des Weiteren 
besteht Kokosöl zu 50 Prozent aus der Fettsäure Laurinsäure. Diese kann schädliche Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Pilze abtöten. 

Wellness für die Vagina

Der Intimbereich ist äußerst empfindlich und anfällig für Pilzkrankheiten. Wer anfällig für Scheidenpilz ist, kann mit Kokosöl Abhilfe schaffen. Die Laurinsäure wird auch hier aktiv und bewirkt, dass der Hefepilz getötet wird. Wer dem Pilz vorbeugen möchte, kann das Öl entweder über die Nahrung aufnehmen oder etwas Öl auf die Vulva beziehungsweise die Schamlippen auftragen. Dafür wird das Kokosöl bei etwa 25 Grad geschmolzen und in eine flüssige Konsistenz gebracht. Nun vorsichtig morgens und abends auftragen und unbedingt beobachten, ob die empfindliche Vagina die Kur gut verträgt. Denn neben der Beseitigung der ungeliebten Bakterien hat das Kokosöl auch eine positive Auswirkung auf die Haut. 
Wichtig: Wer sich unsicher ist, sollte diese Kur zunächst mit dem Frauenarzt besprechen. 

Kokosöl als Beautyprodukt

Kokosöl soll besonders gut für Haut und Haar sein. Als Kur im Haar sorgt es für einen Proteinboost, während es die Haut vorm Austrocknen schützt. In der Mundhygiene kann es als Mundwasser eingesetzt werden, da auch hier die schädlichen Bakterien abgetötet werden. 

Kokosöl als Abnehmhilfe

Dem „Superfood“ Kokosöl wird nachgesagt, dass es den Stoffwechsel ankurbelt und somit aktiv beim Abnehmen hilft. Durch die mittelkettigen Fettsäuren werden bis zu fünf Prozent mehr Kalorien verbrannt, während die Ketone eine appetithemmende Wirkung haben.