13. Dezember 2018
Selbstbräuner - Tipps für die richtige Anwendung

Selbstbräuner - Tipps für die richtige Anwendung

Mit einem sonnengeküssten Urlaubsteint am Montagmorgen zur Arbeit kommen – Selbstbräuner machen es möglich. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um den fleckenfreien Auftritt.

© mirelabella/iStock

1. Wie bereite ich meine Haut richtig vor?

Als Erstes befreit ihr die Haut an den entsprechenden Stellen von unliebsamen Haaren, denn Rasieren ist in den nächsten Tagen nicht ratsam, damit die Bräune nicht gleich wieder entschwindet. Trockene Hautschüppchen mit einem ölfreien Peeling oder einer Massagebürste entfernen. Am besten alles schon am Abend vorher erledigen, denn nur auf einer dünnen Hornschicht kann der bräunende Inhaltsstoff DHA wirken. So kann die Bräune sogar bis zu zehn Tage halten.

2. Was muss ich beim auftragen beachten?

Nichola Joss, die als Tanning-Experte der Selbstbräunermarke St. Tropez schon auf zahlreichen Fashion-Shows blasse Modelkörper braun gemogelt hat, weiß, wie’s geht: "Fangt bei den Beinen an, und arbeitet euch sich langsam nach oben. Folgt dabei euren natürlichen Kurven. Schwierige Stellen wie Füße, Hände und Gesicht erst ganz am Ende benetzen. Die beste Zeit zum Auftragen ist kurz vor dem Zubettgehen. Einfach einen lockeren Pyjama überwerfen und den Selbstbräuner über Nacht einwirken lassen." Tipp: Ein spezieller Handschuh erleichtert das Auftragen (z. B. "Tan Applicator Mitt" von St. Tropez).

3. Hilfe, ich bin gescheckt - was mache ich nun?

Der Ersthelfer in diesen Fällen: ein Hausmittelchen. Zitronensaft auf die betroffenen Stellen reiben und einwirken lassen. Bis zu vier Stunden nach dem Auftragen des Selbstbräuners können "Tanning Remover" (z. B. von St. Tropez) helfen. Ansonsten helfen nur heißes Duschen und ordentliches Schrubben.

Braungebrannte Promis
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4. Kann eine regelmässige Anwendung die Haut belasten?

"Selbstbräuner sind eine gesunde Alternative zu Solarium und Sonnenlicht", sagt Dr. Nicola Otte, Fachärztin am Dermatologikum Hamburg. "Bei empfindlicher Haut sollte das Produkt an mehreren Tagen hintereinander an der Ellenbeuge getestet werden, um Irritationen auszuschließen." Aber Vorsicht: Bei Wärme und Licht kann DHA, das ist ein Wirkstoff im Selbstbräuner, zerfallen und gefährliches Formaldehyd abspalten. Daher sollte die Tube an einem dunklen, kühlen Ort und nicht länger als ein halbes Jahr aufbewahrt werden.

5. Macht Selbstbräuner eigentlich optisch Schlanker?

Oh ja! Mit der Airbrush-Technik klappt das am besten. Mittlerweile gibt es sogar richtige Spezialisten auf diesem Gebiet. Mit einer Sprühpistole modellieren die Tanning-Experten die Konturen. Alles, was schmaler wirken soll, wird einfach dunkler gesprüht und danach sanft mit einem Handschuh ausgeblendet. Diese Kosmetikstudios bieten die Profi-Bräune an: ka-su.de in München oder spreeberg.de in Hamburg.

6. Alternative: Bräunungsdusche

Für alle, die sich eine unkomplizierte Bräune in Minutenschnelle wünschen: In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile Bräunungsduschen. Von allen Seiten wird der gesamte Körper besprüht – garantiert streifenfrei (z. B. sunpoint.de).

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