Toxische Eltern: 4 Anzeichen

Toxische Eltern: 4 Anzeichen

Toxische Verhaltensweisen gibt es nicht nur in Beziehungen oder Freundschaften, sondern auch im Erziehungsstil. Wie sich das auszeichnet? Das verraten wir dir hier.

Nobody’s perfect – natürlich wollen Eltern nur das Beste für ihre Kinder, doch es kommt auch vor, dass sie unbewusst Verhaltensweisen an den Tag legen, die ihnen sogar schaden können. Denn mit toxischem Verhalten können Eltern die psychische und sogar auch die physische Gesundheit ihrer Kinder langfristig gefährden. Wer folgende 4 Verhaltensweisen aufzeigt, tut seinen Kindern nichts Gutes.

An diesem Verhalten erkennt man toxische Eltern

1. Sie zeigen nur wenig Empathie

Toxische Eltern verhalten sich oft übergriffig und auch grenzüberschreitend. Oft nehmen sie dabei keine Rücksicht auf die Gefühle und Bedürfnisse ihrer Kinder und zeigen nur sehr wenig Empathie. Ganz nach dem Motto „Jetzt reiß dich mal zusammen“ übergehen sie die Probleme ihrer Sprösslinge, statt zuzuhören und Verständnis zu zeigen. Das kann sehr verletzend für eine zarte Kinderseele sein, die so leicht langfristig Schaden nehmen kann.

2. Sie sind übermäßig kritisch

„Schon wieder nur eine Zwei in Mathe? Das kannst du doch besser.“ Selbst hart erkämpfte Noten sind den Augen toxischer Eltern nie gut genug. Für sie steht oft nicht nur die Leistung ihrer Kinder im Vordergrund, darüber hinaus gehen sie auch oft sehr hart mit ihnen ins Gericht und tendieren dazu, sie übermäßig zu kritisieren. Das ist besonders gefährlich, da diese Verhaltensweise zu krankhaftem Ehrgeiz und sogar zu einem falschen Selbstbild führen kann.

3. Sie vergleichen ihre Kinder mit anderen

„Wieso kannst du nicht so brav sein wie dein Bruder“ oder „Schau mal wie gut deine Schwester Klavier spielen kann“ – diese Art der elterlichen Motivation geht meist nach hinten los. Denn Kinder sehnen sich nach der Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe ihrer Eltern und Vergleiche mit anderen verletzen nicht nur ihre Gefühle, sondern schaden auch ihrem Selbstwertgefühl. Wer sein Kind ständig mit anderen vergleicht, kommuniziert gleichzeitig: „Du bist nicht gut genug“ – und das ist auf keinen Fall förderlich.

4. Sie vermitteln ihrem Kind das Gefühl von Wertlosigkeit

Ein weiteres Anzeichen für toxische Eltern ist, dass sie den Selbstwert ihres Kindes untergraben. Verbale Gewalt in Form von Aussagen wie „Du bist dumm“ oder „Du bist doch nur faul“ sind Gift für ein gesundes Selbstbewusstsein eines Kindes und sollten nicht einmal im Affekt gesagt werden. Es ist wichtig, einem Kind einen positiven Selbstwert zu vermitteln und ihm beizubringen, an sich selbst zu glauben.

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