22. Juli 2021
Katzenbaby eingewöhnen: 5 Tipps für die ersten Tage im neuen Zuhause

Katzenbaby eingewöhnen: 5 Tipps für die ersten Tage im neuen Zuhause

Wer einem oder mehreren Katzenbabys ein neues zu Hause schenkt, darf sich auf eine spannende Zeit freuen. Doch was brauchen kleine Kätzchen, wenn sie zu uns kommen? 5 Tipps, wie sich neue Katzenbabys eingewöhnen und was sie an Nahrung brauchen!

Tipp 1: Hallo, Kitty – einen Ort der Ruhe suchen

Grundsätzlich sollten Katzenbabys mindestens 12 Wochen bei ihrer Mutter bleiben. Ideal sind 14 bis 16 Wochen, da in diesem Alter das Sozialverhalten bereits sehr ausgeprägt ist und den Kätzchen somit ein besserer Start ins Leben ermöglicht wird. Am großen Tag des Einzugs sollte es trotz aller Aufregung entspannt zugehen. Schließlich versteht so ein Katzenbaby nicht, was da gerade passiert und kann entsprechend verschüchtert sein. Stellt die Transportbox erst einmal in ein ruhiges Zimmer, damit das Kleine zur Ruhe kommen kann und später, wenn es sich sicherer fühlt, auf Erkundungstour gegen kann.

Tipp 2: An tierische Mitbewohner langsam gewöhnen

Die Eingewöhnung kann je nach Charakter der Katze unterschiedlich lang oder kurz ausfallen. Außerdem kennt der neue Mitbewohner bisher meist nur Mutter und Geschwister. Und nun ist alles neu! Auf andere Katzen oder Hunde kann die Babykatze also schüchtern reagieren, aber meist siegt relativ schnell die Neugierde. Seid bei der Zusammenführung bitte dabei, denn auch die bereits im Haushalt lebenden Tiere müssen sich an den neuen Mitbewohner gewöhnen.

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Tipp 3: Das richtige Futter für Katzenbabys

Die Ernährung ist ein wichtiger Baustein, damit sich Kitten optimal entwickeln können. Zudem bewirkt eine gesunde Ernährung gesunde Zähne, gute Abwehrkräfte und trägt zum Wohlbefinden bei. Jungkatzen und vor allem Kitten benötigen große Energiereserven. Nicht nur, weil sie sich ständig als Akrobaten versuchen, sondern auch, weil ihr Körper in den ersten Wochen und Monaten echte Höchstleistungen vollbringt. Innerhalb dieser kurzen Zeit vervielfacht das Katzenbaby sein Gewicht und seine Größe, die Knochen, Organe und Muskeln wachsen und auch das Immunsystem reift vollständig aus. Bis zum Alter von rund sechs Monaten nimmt die kleine Samtpfote jede Woche im Schnitt weitere 50 bis 100 Gramm zu. Beim Kitten- und Jungkatzenfutter kommt es daher nicht nur auf einen hohen Energie- und Proteingehalt an, sondern auf die genaue und bedarfsgerechte Dosierung von Energiegehalt und Proteinen. Das neue Happy Cat Young Sortiment beispielsweise wurden von Tierärzten und Ernährungsexperten entwickelt. Auch das Premiumfutter IAMS for Vitality für Katzenkinder richtet sich speziell an die Bedürfnisse von Kitten.

Ernährungsumstellung

Frisst das Kitten nicht sofort nach dem Einzug feste Nahrung, braucht ihr euch nicht gleich Sorgen zu machen. Die Aufregung durch die Trennung von Mutter und Geschwistern sowie die vielen neuen Eindrücke können zur Folge haben, dass Katzenbabies erst einmal nicht ans satt werden denken. Anfangs ist es ratsam das Futter anzubieten, das aus dem bisherigen Zuhause bekannt ist. Eine Ernährungsumstellung wäre eine zusätzliche Belastung für das aufgeregte Kätzchen und Verdauungsprobleme könnten die Eingewöhnung erschweren. Hat sich das Kitten eingelebt, fühlt sich wohl und spielt vergnügt, kann man langsam mit der Futterumstellung beginnen: Hierfür am besten etwas vom neuen Futter unter die feste Nahrung der ersten Wochen mischen und den Anteil Tag für Tag steigern.

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Tipp 4: Das Kätzchen an sein Katzenklo gewöhnen

Ja, mit dem Katzenklo ist es so eine Sache. Aber auch hier gilt: Übung macht den Meister! Wollt ihr euer Kätzchen schnellstmöglich an seine neue Toilette gewöhnen, haben wir einen ganz einfachen Trick für euch. Lasst euch vom Züchter etwas altes Streu für das neue Katzenklo mitgeben, damit dieses riecht wie im alten zu Hause. So wird euer Kätzchen schneller den Weg zu seiner neuen Katzentoilette finden und sie noch leichter akzeptieren.

Tipp 5: Menschen- und Katzenkinder aneinander gewöhnen

Damit sich unter Menschen- und Katzenkindern echte Freundschaften entwickeln, sollten Kinder ruhig gleich zu Beginn in das gemeinsame Leben mit einbezogen werden. Mit Unterstützung der Eltern lernen sie schnell, wie sie das Familienmitglied streicheln, mit ihm spielen können und wann eine Ruhepause angesagt ist. Und – ganz wichtig: dass sie dem Katzenbaby viele Geschichten erzählen dürfen. Denn gerade die helleren und lauteren Stimmchen können Katzen, die ohne Kinder im Haus groß geworden sind, nicht so gut einschätzen. Wachsen sie aber mit ihnen auf, sind sie selbstverständlich.

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