15. Juli 2021
Yogilates: Yoga und Pilates kombinieren hat einige Vorteile

Yogilates: Yoga und Pilates kombinieren hat einige Vorteile

Wer heutzutage Wert auf Fitness, Gesundheit und Balance legt, hat viele Möglichkeiten, sich aktiv zu betätigen und so zum eigenen Wohlbefinden beizutragen. Für jeden Geschmack. Jede Zielgruppe und jede körperliche Verfassung ist etwas dabei – das gilt für Kinder ebenso wie für schwangere Frauen oder Senioren. Yoga, Pilates, Achtsamkeitsübungen, Atemübungen und vieles mehr kann gemeinsam in Kursen oder in Einzelsitzungen erlernt und praktiziert werden. Ein neuer Trend erobert in diesem Zusammenhang aktuell den Markt: Yogilates, eine Kombination aus Yoga und Pilates, erfreut sich bereits bei eingefleischten Fans großer Beliebtheit.

Wissenswertes zu den Fitnesstrends Yoga und Pilates



Bei Yoga handelt es sich um eine altindische Lehre, die sich auf die Bereiche Achtsamkeit und inneres Gleichgewicht konzentriert. Achtsamkeits- und Atemübungen werden mit körperlichen Übungen kombiniert und sorgen für mentale Balance in allen Lebenslagen. Pilates dagegen konzentriert sich in erster Linie auf den körperlichen Aspekt und wird praktiziert, um die Muskulatur, insbesondere im Bauch, Rücken und Beckenboden zu stärken. Letzteres ist einer der Gründe, warum Pilates eine große weibliche Anhängerschaft hat. Beide Fitnesstrends zielen also auf unterschiedliche Bereiche ab, die sich aber auch ideal miteinander kombinieren lassen.

Wer sowohl seine mentale als auch die körperliche Fitness steigern und somit für ein Rundum-Fitnesserlebnis sorgen möchte, kann es mit Yogilates probieren. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um eine Kombination aus Yoga und Pilates, welche die größten Stärken beider Trends miteinander verbindet. Kenner der verschiedenen Yoga-Stile werden sich bei den Trainingssessions eventuell an körperbetonte Yogastile wie Business- oder Poweryoga erinnert fühlen: Diese präsentieren sich ebenfalls sehr sportlich orientiert und sind dazu geeignet, die Muskeln zu stärken. Interessentinnen, die Yoga und Pilates Lehrerin werden möchten, können beide Trends in ihren Kursen miteinander verbinden und so eine neue Zielgruppe ansprechen. 

Was ist das Besondere an Yogilates, und für wen eignet es sich?



Yogilates entnimmt in erster Linie Elemente aus dem Yoga sowie dem Pilates und vereint diese zu einer Trainingseinheit, die sowohl die mentale als auch die körperliche Stärke und Widerstandsfähigkeit fördert. Dazu gehören beispielsweise Dehnungs- und Beweglichkeitsübungen, wie man sie im Hatha-Yoga findet. Dazu kommen Elemente, welche die Körpermitte (das sogenannte Powerhouse) aktivieren. Die Einheiten werden beim Yogilates schneller und energischer absolviert, als es bei den meisten Yogastilen der Fall ist. Auf diese Weise entsteht ein Training, das sowohl ein gewisses Maß an Entspannung bietet und die Achtsamkeit fördert, als auch zum Anregen von Herz und Kreislauf und natürlich zur Stärkung der Muskulatur geeignet ist. Auch die Ausdauer kann bei regelmäßiger Ausübung verbessert werden, ebenso wie die allgemeine Beweglichkeit.



Mittlerweile wird Yogilates bereits in zahlreichen Studios und von vielen Trainer/Innen angeboten. Grundsätzlich ist der neue Trend für alle geeignet, die im Alltag starkem Stress ausgesetzt sind und Probleme mit dem Entspannen und der Balance haben. Besonders berufliche Tätigkeiten, die im Sitzen ausgeführt werden, können den Körper auf Dauer beeinträchtigen. Dann ist Yogilates eine sinnvolle Methode, um Herz- und Kreislauf anzuregen und etwa Rücken- und Schulterbeschwerden vorzubeugen. Auch Übergewicht kann mit den vielfältigen Übungen reduziert werden. Wer allerdings unter Bluthochdruck, Kreislaufproblemen oder Erkrankungen der Bandscheiben leidet, sollte vorab einen Arzt konsultieren.

Egal ob ruhig oder dynamisch, kraftvoll oder ganz entspannt – wir verraten dir, welche Yogastile du unbedingt kennen solltest.
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