3. August 2010
Pflege für sonnenstrapaziertes Haar

Pflege für sonnenstrapaziertes Haar

Traummähne trotz Salzwasser und Seewind? Ach, nichts leichter als das – mit UV-Schutz und der Extra-Portion Pflege klappt das. Mehr dazu erfahrt ihr hier!

Junge Frau am Strand
© iStockphoto / Thinkstock
Junge Frau am Strand

Step 1: Her mit der Pflege!

So schön ein Beach-Tag auch sein mag – unsere Haare sind „not amused“! Denn Rückstände von Sonnenschutz, Pool- oder Salzwasser machen unsere Haare stumpf und strähnig. Deshalb besser nach jedem Schwimmen sofort mit Süßwasser nachspülen (Freiluftdusche oder Mineralwasser). Zu Hause mit einem Detox-Shampoo die restlichen Ablagerungen rauswaschen und gern mit einer Kur verwöhnen.

Keine Sorge, moderne Pflege-Serien beschweren die Haare nicht. Übrigens: Im Sommer sehen die Haare immer schneller fettig aus als sonst. Ursache sind Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit. Die lassen uns vermehrt schwitzen und ziehen dadurch Schmutz- und Staubpartikelchen aus der Luft an. Hier hilft ein sanftes (!) Shampoo. Ist die Frisur schon im Ansatz fettig, im Notfall zum ölabsorbierenden Papier für den Teint greifen. Das saugt Fett auf. Leider nur für eine gewisse Zeit.

Step 2: Ganz viel Schutz!

Alle, die ihre Haarfarbe verändert haben (und das sind nach diversen Verbraucher-Studien in Deutschland etwa 70 % der Frauen) werden im Sommer besonders gefordert: Unter Einfluss von UV-Licht erbleichen Blondinen, vergilben Rothaarige und ermatten die Dunklen.

Nach vier Wochen Sonne – das hat eine andere Untersuchung gezeigt – sind 75 % der colorierten, gesträhnten, getönten, blondierten Köpfe zu anderen Nuancen übergegangen. Sinn machen also Spezial-Sonnenschutz-Produkte, deren Lichtschutzfilter die durch Tönen oder Färben empfindlich gewordenen Haare vor Oxidation und Farbverlust schützt. Die meisten Serien mit UV-Schutz enthalten dazu intensive Pflegestoffe, um strapazierte Haare aufzupäppeln, liefern also quasi ein Rundum-sorglos-Paket.

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Step 3: Jetzt das Styling!

Wenn Haare machen, was sie wollen, liegt das meist an der Luftfeuchtigkeit – egal, ob sie nun sehr hoch (Gewitterluft) oder sehr niedrig ist (Gluthitze). Sie reagieren sofort darauf und immer gleich: Naturkrauses oder welliges Haare plustert sich auf und explodiert enthemmt in alle Richtungen. Feines glattes Haar verliert gänzlich das Stehvermögen und fällt platt in sich zusammen.

Für beide Extremfälle sind Stylingprodukte ideal, die eine Barriere zwischen Luft und Haar bilden, sogenannte Anti-Frizz-Produkte. Bei empfindlicher Haut sollte man im Sommer mit Stylingprodukten etwas sparsamer sein oder gleich zum Stirnband-Look greifen. Denn durch das Schwitzen können Styling-Partikel auf dem Teint landen und kleine Irritationen hervorrufen. Der Föhn hat jetzt so oft es geht Pustepause – Sommerluft trocknet Haare nicht nur sanfter, sie lässt es auch viel natürlicher fallen.

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