Tipps So bleibt zum Monatsende noch Geld übrig

Ihr wisst einfach nicht, wo euer Geld im Monat hingeht? Mit unseren Tipps klappt das Haushalten besser und ausreichend Geld werdet ihr auch noch haben. Seht selbst!

Frau kann nicht mit Geld umgehen

Dort ein neues Shirt gekauft, hier ein paar mal mit Freunden Essen gegangen, Kino, Konzert und schon herrscht auf dem Konto gähnende Leere. Dabei ist man eigentlich immer der Meinung, doch gar nicht so viel ausgeben zu wollen, bzw. über seine Verhältnisse gelebt zu haben, oder ist das bei euch anders?

Wir verraten euch, wie ihr die roten Euro-Zahlen eures Kontos mit ein paar einfachen Tipps in den Griff bekommt. Für alle, die sich noch nicht so sicher sind, ob ihr gut mit Geld umgehen könnt, macht hier einfach den Test.

Eine mögliche Ursache liegt im Elternhaus

Der Grund, warum viele Menschen nicht mit Geld haushalten können, findet sich meist in unserem Elternhaus wieder. Lebten die Eltern bereits immer über ihre Verhältnisse, ist es auch erwiesenermaßen für die Kinder schwerer, einen ordentlichen Umgang mit Finanzen zu erlernen. Aber nichtsdestotrotz solltet ihr euch jetzt nicht auf dieser Tatsache ausruhen und die Schuld eurer finanziellen Misere euren Eltern in die Schuhe schieben.

Ein Haushaltsbuch führen

Als allererstes ist es wichtig, sich einen groben Überblick über die Ein- und Ausgaben pro Monat zu verschaffen. Listet in einem Haushaltsbuch alle monatlichen Fix-Kosten wie Strom, Wasser, Versicherungen und Telefon auf. Überschlagt dann grob, wie viel ihr in etwa für Lebensmittel, Restaurant- oder Kantinen-Besuche, Fahr-Tickets, Freizeit-Aktivitäten etc. benötigt.

Wichtig: Kalkuliert immer einen Puffer mit ein. Eine kleine Hilfe können auch eure Kontoauszüge der letzten Monate sein. Summiert nun alle Ausgaben und zieht diese von den Gesamteinnahmen ab. Jetzt kommt der springende Punkt: Steht vor dem Ergebnis ein Minus oder ein Plus? Im besten Fall solltet ihr schwarze Zahlen schreiben.

Vom Brötchen bis zum T-Shirt alles auflisten

Falls nicht, braucht ihr trotzdem nicht den Kopf in den Sand stecken. Das Haushaltsbuch wird in Zukunft jedenfalls ein wichtiger Begleiter auf dem Weg zum Kontostand ohne Geldsorgen sein. Listet in Zukunft alle Ausgaben darin auf: Das Brötchen vom Bäcker als auch das Power-Shopping in eurem Lieblings-Klamotten-Laden. Jeder Betrag sollte aufgeführt werden, denn nur so bekommt ihr nach und nach ein Gefühl dafür, wo das Geld hingeht und ihr könnt das eigene Verhalten gezielt verändern.

Einen ehrwürdigen Ersatz finden

Dabei fällt der Verzicht den meisten Betroffenen mit Geldproblemen am schwersten. Hierbei ist es wichtig, dass ihr euch einen passenden, aber eben billigeren Ersatz sucht. Geht ihr gerne exzessiv Shoppen, versucht für jedes neu gekaufte Teil, ein altes zu verkaufen. Esst ihr gerne luxuriös, dann veranstaltet mit ein oder zwei Freunden regelmäßig ein Gourmetessen in den eigenen vier Wänden. Das spart Geld, verwöhnt aber auch den Gaumen. Wofür die meisten Deutschen ihr Geld ausgeben, lest ihr hier.

Der Wille zählt

Setzt euch zudem pro Monat einen realistischen Ziel-Kontostand und versucht diesen nicht zu unterschreiten. Besonders wichtig ist hierbei, dass dieser nicht darin besteht, nur das monatliche Minus auszugleichen. Denn ohne einen kleinen Spielraum liegt ihr schneller wieder im Schulden-Bereich, als es euch lieb ist.

Den Dispo streichen lassen

Eine radikale, aber durchaus Erfolg bringende Maßnahme ist die Möglichkeit, das Konto zu überziehen, einfach von der Bank streichen zu lassen. Ohne Dispo seid ihr nicht mehr verleitet, über eure Verhältnisse zu leben. Wer sich den Puffer nicht direkt streichen lassen will, kann sich zumindest den Überziehungskredit kürzen lassen.

Mit Bargeld zahlen

Versucht in Zukunft immer mit Bargeld zu bezahlen. Ein fester Betrag im Portemonnaie lässt sich eher zögernd ausgeben, als eben einfach mal die Kreditkarte zu zücken. Überlegt euch auch, ob ihr unter der Woche eine festgelegte Summe in der Geldbörse nicht überschreiten wollt.

Konsequenz ist das A und O

Am allerwichtigsten ist jedoch, das ihr bei allen Maßnahmen, die ihr euch setzt, auch konsequent bleibt. Widersteht allen Versuchen, unnötig Geld auszugeben. Dabei hilft es zum Beispiel E-Mail-Newsletter von Online-Shops abzubestellen, Kataloge erst gar nicht durchzublättern oder nur dann in die Stadt zu fahren, wenn ihr auch wirklich etwas benötigt.

Allerdings sollte eure Sparsamkeit auch nicht in Geiz umschlagen, denn sich selbst und anderen etwas gönnen, gehört zu einem ausgeglichenem Lebensgefühl dazu.

Autor: Jessica Kuch

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