Beziehung und Partnerschaft Davor haben Männer am meisten in einer Beziehung Angst

Eigentlich läuft alles super mit dem Liebsten, doch irgendwie schleichen sich trotz Liebesglück ab und an mal kleine Selbstzweifel ein. Findet er mich noch attraktiv genug? Läuft unser Sexleben gut? Geht er vielleicht fremd? Wer kennt das nicht. Doch nicht nur wir Frauen haben mit Ängsten in Beziehungen zu kämpfen: Eine Studie hat jetzt herausgefunden, dass auch Männer in glücklichen Beziehungen nicht frei von Zweifeln sind. Wir verraten euch, vor welchen Sachen Männer in einer Beziehung wirklich Angst haben. Ganz nach dem Motto: Harte Schale, weicher Kern. 

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Für eine Studie des Online-Portals "Elite-Partner" wurden ingesamt 1200 liierte Männer und Frauen nach ihren Ängsten und ihrer Zufriedenheit in einer Beziehung befragt. Vorab die gute Nachricht: 84 Prozent der Paare sind in Deutschland in ihrer Partnerschaft zufrieden. Dennoch plagen beide Geschlechter auch während einer glücklichen Beziehung Selbstzweifel. Im allgemeinen sind es leider immer noch mehr Frauen, die sehr selbstkritisch innerhalb der eigenen Beziehung sind und sich besonder viele Gedanken, um ihre Attraktivität machen. Auch wenn Männer weniger Ängste haben – Angstfrei sind aber nicht! 

Vor diesen Dingen haben Männer in einer Beziehung am meisten Angst

Schlechter Sex, Attraktivität und der Verlust der Liebe

Ganz vorne mit dabei: Die Angst, dass die Partnerin mit dem gemeinsamen Sexleben nicht mehr zufrieden ist. Scheinbar kratzt das besonders stark am Männer-Ego. Dicht gefolgt von der Frage, ob die Partnerin einen noch attraktiv genug findet. Rund 41 Prozent haben Angst vor schwindender Attraktivität in einer Beziehung. Zwar sind das immer noch acht Prozent weniger, als bei uns Frauen – aber immerhin. Die Sorge, dass der Partner jemand anderen anziehender findet, ist bei beiden Geschlechtern fest verankert.

Doch nicht nur mit oberflächlichen Sorgen beschäftigt sich Mann in einer Beziehung: Mit 41 Prozent haben Männer genauso viel Angst, dass sie von ihrer Partnerin nicht mehr richtig geliebt werden und im Umkehrschluss verlassen werden. Hängt das vielleicht mit einem Anderen zusammen? Wohl kaum. Nur 26 Prozent der Männer machen sich nämlich darüber Gedanken, dass ihre Partnerin sie mit einem anderen Mann betrügen könnte. 

Existenzielele Ängste: Familie und Versorgung

Eine Sorge hat uns dann doch überrascht: Viele Männer haben Angst, dass ihre Partnerin die eigenen Eltern, Geschwister und andere Familienmitglieder über ihn und die gemeinsame Beziehung stellt. Sind die Ängste vor dem Schwiegermonster also doch nicht ganz unbegründet? Rund 27 Prozent der Männer machen sich darüber Gedanken und wollen sich erst Recht gut mit der Familie der Liebsten verstehen. 

Neben emotionalen Sorgen, beschäftigen sich Männer (rund 27 Prozent) mit der Frage, ob sie ihrer Partnerin finanziell genug in einer Beziehung bieten können. Ein guter Job und Absicherungen spielen also nicht nur mit dem eigenen Ego zusammen, sondern auch mit dem Wunsch der Partnerin etwas bieten zu können. Frauen machen sich darüber weniger Gedanken. 

 

Midlifecrises ab dem 30. Geburtstag

Besonders zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr sind Männer in einer Beziehung von größeren Unsicherheiten geplagt, als noch zuvor. Rund 48 Prozent und damit jeder zweite Mann hat Angst vor einer Trennung. Mit vier Prozent mehr haben Männer auch vermehrt Angst nicht mehr attraktiv genug zu sein und sogar 61 Prozent haben Sorge vor schlechtem Sex.

Die gute Nachricht: Mit steigendem Alter und länger dauernder Beziehung schwinden die Sorgen – auch bei uns Frauen!

 

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