Zukunftsforscher verrät: Die 4 größten Reise-Trends 2022

Zukunftsforscher verrät: Die 4 größten Reise-Trends 2022

Ob City-Trip, Strandurlaub oder Weltreise – endlich ist Urlaub wieder möglich! Lange haben wir auf diese Zeit gewartet. Wie 2022 die Trends für die Reisebranche aussehen, verrät ein Zukunftsforscher.

Die Corona-Pandemie hat unsere Gewohnheiten für immer verändert. Wir haben mit Zukunftsforscher Tristan Horx über die Veränderungen für die Reisewelt und die größten Reise-Trends 2022 gesprochen. Welche das sind, das erfährst du hier.

1. Die Neuentdeckung des Regionalen

Ob Bodensee, Schwarzwald oder Allgäu – während der Corona-Pandemie durften wir die Vorzüge unseres eigenen Landes kennen und schätzen lernen. Anstatt ins heißgeliebte Spanien oder Italien zu verreisen, blieben die meisten Deutschen einfach in der Heimat. Ein Trend, der 2022 ungebrochen ist. „Die Deutschen haben ja glücklicherweise relativ Auswahl im eigenen Land, von Seen bis hin zu den Bergen. Auch 2022 bleibt man eher im Lokalen und nimmt sich mehr Zeit zum Verweilen“, so Zukunftsforscher Tristan Horx.

 

2. Mobiles Arbeiten: Workation am Strand oder in den Bergen

„Der Begriff Workation setzt sich aus den Worten Work und Vacation zusammen. Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt: Als Arbeitsplatz kommt nicht nur das Büro infrage – auch im Home-Office oder in einer Ferienwohnung in den Alpen lässt es sich ganz gut arbeiten. Allerdings muss auch der Arbeitgeber mitziehen, sonst wird es schwierig“, sagt Tristan Horx. Dem Homeoffice entfliehen und remote arbeiten, wo man sonst Urlaub macht – klingt verlockend, oder?

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3. Entschleunigung statt Erlebnistourismus

"Das klassische Modell des Erlebnistourismus ist total veraltet und wird es so bald nicht mehr geben. Also sich eine Reise oder Erfahrung kaufen, die man konsumiert und sich erholt, damit man wieder Energie zu hat, um zu arbeiten, wenn man zurückkommt. Im Trend liegt stattdessen Selbstverwirklichung und Reisen, um sich zu inspirieren“, so der Zukunftsforscher. Reisende setzen jetzt vor allem auf Entschleunigung, achtsames Reisen und Verbundenheit mit den Menschen vor Ort.

4. Slow Travel statt kurze City-Trips

„Slow Travel steht heute für eine Neubewertung von Erlebnissen und ist gefragter denn je“, verrät Tristan Horx. Der Fokus liegt auch hier darauf, innere Ruhe zu finden und etwas vom wirklichen Leben des Urlaubsortes zu erfahren. Ob mit dem Bus, der Bahn oder mit dem Fahrrad – langsames und bewusstes Reisen ist wesentlich umweltfreundlicher als ein Kurztrip mit dem Flugzeug und eine tolle Entwicklung in die richtige Richtung.

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