Hautpflege Trockene Hände? Das könnt ihr dagegen tun!

Ständiges Desinfizieren und Händewaschen: Gerade in der Corona-Krise leiden unsere Hände stärker denn je. Wir verraten euch, wie ihr eure Hände nicht nur in dieser schwierigen Zeit pflegen könnt.

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Wer kennt es nicht? Kalte Temperaturen, trockene Heizungsluft – und schon leidet ihr unter trockenen Händen, die mitunter ganz schön jucken und brennen können. Einer echten Zerreißprobe – im wahrsten Sinne des Wortes – sind eure Hände nun auch durch die Corona-Krise ausgesetzt. Seife und Desinfektionsmittel greifen die natürliche Hautschutzbarriere an, sodass eure Hände schnell spröde werden und kleine, schmerzhafte Risse entstehen.

Wieso trocknet die Haut an den Händen schneller aus?

Im Alltag werden eure Hände vielen Belastungen ausgesetzt, die eure Hautschutzbarriere angreifen, welche vor dem Austrocknen schützt. Zudem ist die Haut an den Händen besonders dünn, weshalb sie schneller trocken wird und besonders viel Hautpflege benötigt.

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Trockene Hände – das könnt ihr dagegen tun!

Damit es gar nicht erst zu trockenen Händen kommt, haben wir hier ein paar Pflegetipps für euch:

Händewaschen

Händewaschen ist gerade wichtiger denn je – dennoch ist hier Vorsicht gefragt. Heißes Wasser, Seife und Abtrocknen schaden dem natürlich Säureschutzmantel der Haut. Wascht eure Hände daher am besten mit lauwarmen Wasser und einer milden, pH-neutralen Seife, die als besonders hautfreundlich gilt.

Das sind unsere Lieblingsprodukte:

Pflegt dank milder, pH-hausneutraler, Pflegeformel selbst bei häufigem Händewaschen die Haut – Fruchtige Pflegeseife von Lavera, ca. 10 Euro

Reinigt und pflegt ausgetrocknete, strapazierte Haut mit Sheabutter und Vitamin E – Chateau Krigler 12 von KRIGLER, ca. 41,00 Euro

Seifenfreie Reinigung für empfindliche und problematische Haut – Seifenfreies Waschstück von Sebamed, ca. 2 Euro

Eincremen

Wer seine Hände optimal pflegen möchte, sollte sie nach jedem Waschen eincremen. Dafür eignet sich eine besonders intensive Handcreme, die reichhaltige Inhaltsstoffe wie den Harnstoff Urea oder Dexpanthenol aufweist. Diese können die Haut mit besonders viel Feuchtigkeit versorgen. Übrigens: Für die meisten dieser Handcremes müsst ihr nicht einmal tief in das Portemonnaie greifen – ihr bekommt sie in der Drogerie oder in der Apotheke.

Das sind unsere Lieblingsprodukte:

Schützt dank hautberuhigendem Dexpanthenol vor dem Austrocknen – Intensiv-Handcreme von Kneipp, ca. 3 Euro

Wirkt intensiv pflegend und befeuchtend, beruhigt die Haut sofort und schützt 48 Stunden vor Trockenheit – UreaRepair Plus von Eucerin, ca. 12 Euro

Schnell einziehender Balsam für raue und strapazierte Hände – Handbalsam von Bepanthol, ca. 16 Euro

Handschuhe tragen

Handschuhe sind DAS It-Piece, wenn es darum geht, eure Hände zu schützen. Nicht nur im kalten Winter, sondern auch beim Putzen. Denn auch Putzmittel können die Haut an den Händen unnötig strapazieren.

Ernährung

Auch mit der richtigen Ernährung könnt ihr Einiges gegen trockene Hände tun. Das A und O: Ausreichend Wasser trinken! Ist der Körper mit ausreichend Wasser versorgt, behalten auch eure Hände ihre Geschmeidigkeit. Aber auch Nahrungsmittel mit Zink und hohem Biotin-Gehalt sind echte Wunderwaffen im Kampf gegen trockene Hände.

Hausmittel

Natürlich gibt es auch eine Reihe an Hausmitteln, die euch bei trockenen Händen schnelle Hilfe versprechen. Egal ob eine Intensivkur mit Olivenöl, Kokosöl oder Mandelöl oder eine Handmaske mit Avocado oder Aloe Vera – eure Hände werden es euch danken! Übrigens: Wer unter Neurodermitis leidet, sollte die Haut regelmäßig mit Olivenöl einreiben – die Fettsäuren des Öls helfen dabei, die Neurodermitis zu bekämpfen.

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Trockene Hände – Do's & Dont's

Do‘s

  • Für eine Extraportion Pflege: Hände vor dem Schlafen dick eincremen und dann über Nacht Baumwollhandschuhe tragen
  • Beim Hände trocknen, die Hände mit dem Handtuch nur leicht abtupfen – starkes Reiben kann trockene Haut zusätzlich reizen und es kann zu Rötungen kommen

Dont‘s

  • Bodylotion statt Handcreme – Bodylotion kann die Hände nicht ausreichenden schützen und zieht zudem nicht schnell genug ein
  • Wollhandschuhe tragen – diese können zu Hautirritationen führen. Lieber zu Handschuhen aus Baumwolle greifen!
  • Alkohol, Koffein und zu viel Salz können dem Körper Flüssigkeit entziehen – und somit für trockene Hände sorgen

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Datum: 14.04.2020

Autor: Lara Rygielski

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