24. Januar 2012
Warum wir besser aussehen, als wir glauben

Warum wir besser aussehen, als wir glauben

Kate Winslet tut es, Ina Müller tut es, Miranda Kerr dafür nicht: Jeden Tag kritteln Frauen an sich herum, hadern mit ihrem Selbst- und Fremdbild. Warum wir es uns so schwer machen – und was man dagegen tun kann.

Schöne Frau
© istockphoto
Schöne Frau

Persönlichkeit“, sagte einmal der Modeschöpfer Karl Lagerfeld, „beginnt dort, wo der Vergleich aufhört.“ Ein großartiger Satz. Man möchte ihn von sich geben, wenn man an einem knackig kalten Winterabend vor dem Kamin sitzt. Die Flammen knistern heimelig, Wärme steigt auf, der Lichtschein des Feuers wabert über flauschige Perserteppiche und schlafende Jagdhunde. Man schlägt seine Beine übereinander, bewundert dabei die eigenen Fesseln und Waden, wirft das lockige Haar nach hinten und blickt kurz zufrieden auf seine Fingernägel. Man gibt diesen Satz von sich, so in die Stille hinein – eine Pause entsteht, alle nicken beeindruckt.

Aber mal unter uns: Der Kerl hat gut reden. Denn an einem ganz durchschnittlich miesen Tag stehen wir morgens um halb acht vor dem Spiegel und fragen uns, wer den Hobbit da ins Badezimmer gelassen hat. Und das, obwohl wir gestern noch besser als Supermodel Tatjana Patitz aussahen. Wir blicken an uns herunter, keine gute Idee, hektisch schlägt der Seismograf der Unebenheiten aus. In Sekundenschnelle verwandelt sich der Körper in ein Krisengebiet, über das Kriegsreporterin Antonia Rados sofort berichten müsste. Dabei ist das eigene Aussehen, das wissen wir ganz genau, so veränderlich wie unsere Launen – und hat obskurerweise so rein gar nichts mit der wirklichen Erscheinung zu tun. Bes tes Beispiel: die dünne Kollegin, die nach dem Mittagessen einen halben Zentimeter Fett aus ihrem Waschbrettbauch zieht und „Boah, bin ich fett“ seufzt. Provokation? Nein, subjektive Mopsigkeit, ein Phänomen, das jede Frau kennt – völlig unabhängig von ihrem Gewicht. Gerecht, dass alle darunter leiden? Nein, eher fies.

„Schönheit beglückt nicht den, der sie besitzt, sondern den, der sie lieben und anbeten kann“, das wusste schon Hermann Hesse. Selbst die attraktivste Frau kann sich nicht an ihrem Spiegelbild ergötzen, das tun nur andere. Es ist eine seltsame Sache mit dem schrägen Bild, das wir von uns haben. Ständig verändert es sich, verzieht und verzerrt sich zwischen den Meinungen anderer und dem eigenen Ego. Doch halt: Was genau sind Eigen- und Fremdbild? Wissenschaftsjournalistin und Diplom-Psychologin Marion Sonnenmoser: „Das Eigenoder Selbstbild setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, aus unseren Einstellungen, Erinnerungen, Körperwahrnehmungen und Erfahrungen, die wir gemacht haben.“ Und das Fremdbild? Sonnenmoser: „Das Fremdbild kommt von außen, besteht aus Bewertungen, die andere uns mitteilen.“ Das Ergebnis: ein buntes Kaleidoskop von Idealen, Wünschen, Neurosen, Stärken, Schwächen, Falten, Fett und Fröhlichkeit, mit dem wir uns herumschlagen – auch Identität genannt.

Allerdings nahm man immer an, dass die eigene Persönlichkeit etwas beständiger sei. Weit gefehlt, zumindest wenn es um die physische Identität geht: Studien zufolge verschätzen sich Frauen zu 25 Prozent bei der Beurteilung ihres Körpers. Besonders der Po kommt dabei schlecht weg. Eine Begründung dafür lautet: Der Po sei nicht so kontrollierbar wie der Rest des Körpers, sei nicht ständig sichtbar, darum würden Frauen öfter an ihn denken. Aha. Ob das wirklich so stimmt, sei dahingestellt, wahr ist jedoch: Je mehr Aufmerksamkeit man einem Körperteil oder einem Makel widmet, desto unproportionaler wirkt er im Zusammenhang. Zwergenbrüste! Riesenhintern! Riesenfüße! Kennt man. Und wer einen schlechten Tag erwischt, wird bis zum Abend nur noch Superbusen à la Salma Hayek um sich herum wackeln sehen. Willkommen in der Welt der selektiven Wahrnehmung.

Warum man sich auch immer vergleichen muss! Natürlich brauchen wir den Kontrast zu anderen Menschen, um uns selbst einschätzen und einordnen zu können. Für Objektivität sorgt der Abgleich jedoch nicht. Absurderweise kann es sein, dass man auf dem Weg zur Arbeit seine alte Schulkameradin Nicole trifft und befindet, man hätte sich um einiges besser gehalten. Das hebt die Stimmung, beschwingt hüpft man weiter ins Büro, gefühlte fünf Kilo leichter. Dort blättert man kurz durch eine Zeitung und vergleicht sich mit einer bildhübschen Charlize Theron. Steigert die Laune bedingt, prompt drücken sich wieder besagte fünf Kilo auf der Hüfte herum. So geht es im Minutentakt weiter. Wie lästig …

Psychologin Marion Sonnenmoser: „Vergleiche laufen fast permanent, automatisch und meist unbewusst ab. Und da es heutzutage unzählige Vergleichsmöglichkeiten gibt – viel mehr als zu früheren Zeiten, was durch die Medien bedingt wird –, lassen uns die Gegenüberstellungen, die wir ständig durchführen, wankelmütig erscheinen.“ Und seltsamerweise differenzieren wir beim Vergleichen niemals zwischen der ungeschminkten Klassenkameradin Nicole, der retuschierten Charlize aus der Zeitung oder einer Beyoncé aus der Fernsehwerbung. Dass wir gegen Stars nur schlecht abschneiden können – egal! Eine gute Nachricht bleibt immerhin: Der Vergleich mit den Nicoles und Charlizes ist Fluch und Antrieb zugleich. Wer sich nicht vergleicht, der will auch nichts mehr. Da kann der Karl noch so lange behaupten, dass an diesem Punkt die Persönlichkeit anfange.

An welchem Punkt sich auch durchaus noch arbeiten ließe, ist der Umgang mit frohen und miesen Botschaften. Frohe Botschaften haken wir kurz ab, für schlechte ist unser Elefantengedächtnis immer zu haben. Macht eine Kollegin morgens ein Kompliment für die schicke Hose, antworten wir nur deswegen „Ach, echt? Findest du? Daaanke!“, weil wir uns diese Reaktion mühsam antrainiert haben. Zwischendurch aber rutscht immer noch ein abwertendes „Och, die war im Sale“ heraus. Äußert die Kollegin jedoch, dass man heute ein bisschen müde aussehe, gerät das Selbstbewusstsein sachte ins Rutschen. Auf das schlitternde Ego schmeißt man am Nachmittag schnell ein Stück Kuchen, schon erinnert man sich an den großen Bruder, der einen früher Nilpferd nannte. Dann klingelt das Telefon, die Mutter ist dran und fragt, ob man genug esse – vielen Dank, der Tag ist gelaufen. Warum bloß ist das weibliche Radar auf Misstöne ausgerichtet, die sich auf immer einfräsen? Marion Sonnenmoser: „Weil wir ständig verunsichert werden. Die Werbung suggeriert uns zum Beispiel unterschwellig, dass mit uns etwas nicht in Ordnung ist. Auf diese Weise werden wir misstrauisch gegenüber uns selbst und glauben jedem, der diese Haltung verstärkt.“

Da hilft nur eins: Lästern. Ach nein, das wertet zwar kurz auf, aber eine Lästerschwester trägt auch immer ein Schild vor sich herum, auf dem geschrieben steht: „Ich mag mich nicht, also mag ich keine.“ So schlimm ist es nun wirklich nicht um uns bestellt. Im Grunde genommen haben wir uns schrecklich gern. Wir sind bloß nicht sonderlich nett zu uns. Dass die Frauen, die wir persönlich wunderbar und anziehend finden, weder sonderlich schlank noch jung sind, sondern nur ein gesundes Verhältnis zu sich selbst pflegen – das steht eh auf einem anderen Blatt.

Im Übrigen – und NEIN, das ist jetzt kein Diät-Tipp – wurde in einer Studie der Technischen Universität Lissabon herausgefunden, dass Übergewichtige, die lernen, ihren Körper zu akzeptieren, leichter abnehmen. Diejenigen Frauen der Studie, die durch eine psychologische Beratung ihren Körper mehr akzeptierten und sich weniger über ihr Aussehen definierten, verloren im Durchschnitt dreimal mehr Körpergewicht als die restlichen Teilnehmerinnen. Was mal wieder beweist: Man darf niemals aufhören, sich zu wertschätzen. Wozu es auch immer gut sein mag. Natürlich kann man lange vor dem Kamin sitzen und Modeschöpfer zitieren. Doch am Ende des Tages wird man nur eins wissen: dass das Selbstbild, welches man mit sich trägt, so trügerisch schillert wie eine Fata Morgana. Ha, besser noch. Unter Garantie findet der Mensch neben uns am Kamin, den man so sehr liebt, völlig andere Dinge an uns schön als wir selbst. „Sie grübelt ein bisschen viel. Aber ich mag ihre Hände“, denkt er im Stillen. Da sieht man es mal wieder: So unwichtig ist der Blick in den Spiegel – irgendwie tröstlich.

1. DU SIEHST BOMBE AUS! Die schwierigste Übung zuerst: Setzen Sie sich vor den Spiegel und sagen Sie sich ins Gesicht, was Sie an sich schön finden. „Du hast eine spitzenmäßige Nase. Super Augenfarbe.“ Unmöglich? Ja, auf den ersten Blick. Deswegen: öfter üben.

2. HAND AUFS HERZ! Die Stunde der Wahrheit. Wir glauben, so viel zu wissen. Was andere an uns schön finden, wissen wir aber nicht. Bitten Sie Ihren Partner oder Ihre beste Freundin, Ihnen zu sagen, was genau er oder sie in welchen Momenten an Ihnen wunderbar findet – muss ja kein Endlos-Monolog sein.

3. STELLEN SIE SICH SCHÖN Der Vorturn-Trick: Nach der „Embodiment-Lehre“ (Embodiment heißt Verkörperung) können Sie mit Ihrem Körper Ihren Geist überlisten, indem Sie Ihr Wunschgefühl physisch darstellen. Wie wollen Sie sein? Stolz. Verführerisch. Überzeugend. Stellen Sie sich so hin, dass Ihr Körper diese Eigenschaft ausdrückt. Kein Witz: Die Körperhaltung wird sich auf Ihr Gefühl übertragen.

4. SIE SIND ÜBERFÜHRT … Nieder mit der Miesmacherei! Ertappen Sie sich selbst: Achten Sie darauf, wie oft Sie negativen Gedanken nachhängen – ob es nun um das schlechte Wetter geht oder den Bad-Hair-Day, der Sie plagt. Für jeden miesen Gedanken etwas Positives entgegensetzen: Kakaowetter! Blumen freuen sich! Haare haben trotzdem einen schönen Ton!

5. EINE FRAGE DER BETONUNG Spieglein, Spieglein …Frauen sind furchtbar. Vier Minuten malen sie einen vermeintlichen Pickel über, drei Sekunden tuschen sie ihre wunderschönen Wimpern. Gehen Sie jetzt zum Spiegel und betonen Sie Ihre Vorzüge. Länger als drei Sekunden.

6. NICHT ZU WICHTIG NEHMEN Alles dreht sich um mich. Oder? Ähm, nein. Beziehen Sie nicht alles auf sich. Das Geschehen der Welt dreht sich weder um ihren Pickel noch um ihren großen Hintern, auch wenn es einem oft so vorkommt. Leider vergisst man das manchmal.

7. DAS KLEINE WÖRTCHEN „ZU“ Ich bin zu dick. Zu dick für was? Und zu alt wofür? Zu groß oder zu klein für welches Ziel? Je länger man über diese Formulierung nachdenkt, die man unendlich oft verwendet hat, umso unsinniger kommt sie einem vor. Deswegen: Weg damit!

8. BOAH, WAR DAS HERRLICH Glück macht bekanntlich attraktiv. Rufen Sie sich das wunderbarste Erlebnis der letzten Zeit in Erinnerung. Macht Ihr Gesicht sofort so glatt und ebenmäßig wie die luxuriöseste Kaviar-Creme.

9. AB ZUM PROFI Die sind parteiisch! Wir wetten: Was auch immer Ihr Partner oder Ihre Freundin über Ihr Aussehen sagt: Sie glauben es gerne, aber nicht lange? Dann ab zum Stylisten. Anrufen, einen Termin vereinbaren, Freundin mitnehmen, sich beraten und stylen lassen, glücklich sein. Echt wahr!

10. BELOHNUNG! Immer diese guten Ratschläge …Wir finden, dass man sich am Ende dieser Geschichte belohnen sollte. Mit einem dampfenden Tee oder Bergen von Schokolade. Sich belohnen macht immer schön.

Der Mann muss es wissen: Holger Fuchs ist Medizinischer Leiter der Hamburger Klinik Pöseldorf und Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie.

Sehen Frauen heute – im Gegensatz zu früher – wirklich jünger aus, als sie sind? Manche tippe ich älter, aber die meisten sehen deutlich jünger aus. Das liegt wohl zum einen an der veränderten Frauenrolle. Mutti muss heute nicht mehr wie Mutti aussehen. Die moderne Frau kleidet sich modisch und ist körperlich fit. Natürlich bedient sie sich auch häufiger kleiner Tricks wie Haartönung und Make-up.

Sind wir kritischer mit uns geworden? Auf jeden Fall. Vor 20 oder 30 Jahren haben Frauen sich eher mit kleinen Brüsten oder Fettpölsterchen abgefunden. Heute fällt der Gang zum Chirurgen leichter.

Ist es schon passiert, dass eine Frau mit einem Wunsch in Ihre Klinik kam, den Sie überhaupt nicht nachvollziehen konnten? Natürlich. Manchmal sieht eine Frau einen „Makel“ an sich, den ich nicht oder vielleicht ganz woanders sehe. Aber es geht nicht um meinen Geschmack. Allerdings empfehle ich einen Eingriff an anderer Stelle, wenn das gewünschte Ergebnis dadurch besser oder sanfter erreicht werden kann.

Und wenn Selbstbild und Fremdbild extrem voneinander abweichen? Dann trete ich auf die Bremse. Konkretes Beispiel: Eine junge, hübsche Frau, 36, beruflich erfolgreich und aus einer angesehenen Familie, kam mit dem Wunsch eines Facelifts zu uns. Es gab keine Anzeichen dafür, dass dies auch nur ansatzweise in den nächsten zehn Jahren notwendig gewesen wäre.

Wie haben Sie sich verhalten? Ich habe sanft abgelehnt. Vier Monate später saß die Patientin wieder vor mir und wollte ihre Nase operieren lassen. Nachdem sie auch das Thema Brust ansprach, war klar, dass sie an einer gestörten Selbstwahrnehmung, Dysmorphophobie genannt, leidet. Diesen Frauen kann kein Chirurg, sondern nur ein Psychologe helfen.

JULIE, 35,MUTTER VON ZWEI KINDERN, IST NICHT IMMER ZUFRIEDEN MIT IHREM AUSSEHEN. WARUM? UND WIE SEHEN DAS ANDERE? WIR HABEN NACHGEFRAGT

Hätte ich mehr Geld, wäre sofort ein Termin beim Schönheitschirurgen fällig. Ich würde meinen Busen vergrößern, meinen Bauch straffen und meine Beine definieren lassen. Baustellen, die anderen vielleicht nicht gleich ins Auge springen, mich aber stören. Ich bin eitel und kann schlecht damit umgehen, dass ich mein Aussehen nur noch begrenzt kontrollieren kann. Vor meinen beiden Schwangerschaften trieb ich viel Sport, und die Figur war in Ordnung. Heute schaffe ich es wegen der Kinder maximal zweimal pro Woche ins Studio und betreibe eher Schadensbegrenzung als Muskelaufbau. Immerhin habe ich fast alle meine Schwangerschaftskilos (25!) wieder runter und muss mich nicht mehr in weite Strickjacken und Schlabberhosen hüllen. Und wenn schon unbedingt an den Strand, dann nur noch im Badeanzug. Selbst vor meinem Freund Fabian habe ich Hemmungen. Nach außen wirke ich selbstsicher – manche Frauen begegnen mir sogar mit Neid. Wenn die wüssten, wie oft ich mit mir hadere! Manchmal breche ich sogar in Tränen aus, weil nichts aus meinem Kleiderschrank zu passen scheint. Da nützen auch die gut gemeinten Komplimente von Fabi nichts. Aber: Seitdem ich wieder angefangen habe zu arbeiten, bin ich etwas zufriedener mit mir. Die Bestätigung von außen tut mir gut. Wenn ich mich mal wieder panisch frage, wie ich erst mit 70 aussehen werde, denke ich einfach an meine Mutter. Die sieht für ihr Alter nämlich noch echt gut aus.

WAS IHR PARTNER ÜBER SIE SAGT: Ich wache jeden Morgen auf und denke, wow, was ist das für eine coole Frau neben mir. Sie ist genau mein Typ: klein, blond und voller Energie. Früher hat sie viel Judo gemacht und für Triathlonwettkämpfe trainiert. Ihr Sixpack war der Hammer. Natürlich macht es ihr zu schaffen, dass ihr Bauch unter den Schwangerschaften gelitten hat. Aber mir würde es gar nicht groß auffallen, wenn sie nicht so oft darüber reden würde. Ich finde sie nach wie vor schön und sexy – auch weil sie weiß, was sie will und nie den Weg des geringsten Widerstands geht. Wir können zusammen lachen, feiern und – das Wichtigste – das Leben genießen.

IHRE BESTE FREUNDIN MEINT: Julie ist eine super Freundin, mit der man über alles quatschen kann. Sie ist außerdem eine tolle Mutter, die ihre Kinder zu aufgeschlossenen Menschen erzieht. Aber sie ist sehr kritisch mit sich und fühlt sich manchmal nur noch als „Mutti“. Dabei sieht Julie genauso klasse aus wie früher und hat eine beneidenswerte Figur. Sie hat schöne lange Haare und ein symmetrisches Gesicht mit großen Augen. Eine interessante, humorvolle Frau, die bei Männern sehr gut ankommt.

DIE STYLISTIN, DIE JULIA FÜR DAS FOTO GESCHMINKT HAT: Julia ist ein unaufgesetzter, natürlicher Mensch – ein Kumpel, keine Tussi. Man kommt gleich mit ihr ins Gespräch und fühlt sich wohl in ihrer Nähe. Ich habe sie auf Ende 20 geschätzt, weil sie so jung und frisch wirkt. Besonders schön finde ich ihr Gesicht – ihren Mund und ihre Zähne. Ihre Augen sind mir gleich aufgefallen: grün mit braunen Sprengseln.

IHR BESTER FREUND SAGT: Julie ist einer der ehrlichsten Menschen, die ich kenne. Sie sagt, was sie denkt – auch wenn sie manchmal damit aneckt. Durch die Geburt ihrer Kinder ist sie innerlich gewachsen. Sie kann ihre Emotionen viel besser zeigen. Natürlich hat sie sich auch optisch verändert. Trotzdem ist Julie nach wie vor attraktiv und achtet sehr auf ihr Äußeres. Aber sie ist unzufrieden mit sich, weil sie ihre Wirkung auf ihren Körper beschränkt. Wenn sie das mal ablegen und sich insgesamt betrachten könnte, würde sie erkennen, dass sie nichts von ihrer Schönheit verloren hat.

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