19. März 2010
Die 10 größten Sex-Geheimnisse

Die 10 größten Sex-Geheimnisse

Welche sind die besten Orgasmus-Tricks und wie funktioniert die Budapester Beinschere? Wir haben die 10 größten Sex-Geheimnisse für euch gelüftet.

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Sex ist schön – und wenn wir ein bisschen Übung darin entwickelt haben, oft noch schöner. Jeder neue Partner hat Spielarten, die erkundet werden wollen. Aber irgendwann wissen wir blind, wie der andere tickt: Erst knabbern wir an seinem Ohr, weil er dann immer so niedlich seufzt. Nun rutschen wir tiefer zu dieser vorwitzigen linken Brustwarze. Noch ein wenig tiefer, bis er so wohlig zu stöhnen anfängt, dann zielgerichtet... Stopp! An dieser Stelle würden wir gern kurz unterbrechen. Denn auch, wenn uns freut, dass es uns zu zweit so gut geht: Kleine Kurswechsel verändern die Routine und sorgen für erotische Wow-Momente. Wir müssen eben nur wissen, wie. Wir verraten euch die besten Sex-Geheimnisee für ein erfülltes Liebesleben.

1. Im Schlaf zum Orgasmus? Das geht!

Laut einer Studie der Uni Montreal haben Männer und Frauen im gleichen Maße erotische Träume. Aber nur vier Prozent dieser Traum-Fantasien führen auch zu einem Orgasmus! Der ist häufig aber sogar intensiver als im Wachzustand, weil Hemmungen und Zwänge während des Schlafes reduziert sind. Pikantes Detail der Studie: Nur 20 Prozent der Frauen erlebten das Kopfkino mit ihrem aktuellen Schatz, bei den Männer waren es sogar nur 14 Prozent. Träumt schön...

2. Warum stehen Männer auf „Dirty Talk“?

Die Antwort ist simpel und hat wenig mit dem Vorurteil zu tun, dass jeder Kerl vom Porno im eigenen Schlafzimmer träumt: Dirty Talk ist nicht nur die heißeste, sondern auch die direkteste Methode, um herauszufinden, was dem Liebsten Freude macht. Schon ein gut getimtes „Ja, gib’s mir!“ kann Wunder wirken, weil wir ihm damit gleichzeitig sagen: „Ich begehre dich“, „Ich mag, was du tust“, und „Du darfst ruhig noch etwas härter rangehen…“ Kleiner Tipp: Männer stehen auf Übertreibungen à la „Ist der hart!“ oder „Du bist der Beste“. Ein „Irgendwie riecht’s hier komisch…“ oder „Wie? Du bist schon drin?!“ sollten wir uns dagegen lieber verkneifen.

Das „ozeanische Tantra“

3. Was ist taoistischer Sex oder ozeanisches Tantra?

Das Großartige am Tao-Sex: Er stellt die weibliche Lust in den Mittelpunkt! Die Techniken (ähnlich denen des Kamasutra) sollen die Dame stimulieren, ohne dass der Herr zum Höhepunkt kommt. Was ja schon mal kein schlechter Ansatz ist. Allerdings gibt es auch einen handfesten Grund für die Zurückhaltung. Die Ejakulation schwäche den männlichen Körper – so die taoistische Lehre – und behindere das eigentliche Ziel: die Verlängerung des Lebens.

Klingt gut? Dann könnte auch das „ozeanische Tantra“ etwas für euch sein, die Verbindung tantrischer und indianischer Rituale. Auch hier werden sexuelle Energien für die Gesundheit eingesetzt. Und zwar so: Man wird, im (oder unter) Wasser liegend, von einer Gruppe gehalten und massiert, wobei Wal oder Delfin-Bewegungen nachgeahmt werden. Zugegeben, das klingt erst mal komisch. Aber wer sich darauf einlässt, soll schon nach kurzer Zeit eine „orgasmische Erfahrung“ machen, die sich auf den ganzen Körper ausdehnt. Und jetzt sagt bitte nicht, ihr seid wasserscheu...
Schon mal einen Delfin imitiert? Auch wenn es seltsam klingt – es kann eine aufregende Erfahrung sein...

4. Kann ich multiplen Orgasmus trainieren?

Nicht direkt – aber wir können immerhin dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit dafür steigt. Nur wenn wir es schaffen, dass unsere Erregung konstant auf einem hohen Niveau bleibt, lösen schon kleinste Berührungen oder Bewegungen immer wieder neue Orgasmen aus. Den meisten Frauen gelingt das nur bei der Masturbation. Im Zusammenspiel mit dem Partner gilt Oralsex oder eine Stellung, in der er uns penetrieren und gleichzeitig unsere Klitoris streicheln kann, als besonders vielversprechend. Bei all dem aber bitte nicht vergessen: Sex ist kein Leistungssport! Also lockerlassen und genießen – multiple Orgasmen hin oder her.

Sexuelle Vorlieben äußern

5. Wie lange dauert guter Sex?

Der Mythos „je länger, desto besser“ hält sich vor allem in Männerkreisen hartnäckig. Stundenlange, orgienartige Gelage seien genau das, was Frauen wollen... So etwas setzt nicht nur ihn unter Druck, sondern auch uns. Zum Glück haben US-Wissenschaftler jetzt belegt, dass die meisten Menschen einem Matratzen-Marathon tatsächlich nur sehr wenig abgewinnen können: Der ideale Geschlechtsverkehr dauere zwischen drei und 13 Minuten – das Vorspiel nicht eingerechnet. Liebemachen über 30 Minuten wurde in der Befragung bereits als definitiv „zu lang“ eingestuft!

6. Gibt es den perfekten „Blow-Job“?

Naja, solange wir das umgangssprachliche „Blasen“ nicht allzu wörtlich nehmen, machen wir schon ziemlich viel richtig. Was die Details angeht, können die sexuellen Vorlieben aber variieren. Interessiert an einer Nummer, die er nie vergessen wird? So geht’s: Lassen Sie ihn glauben, wovon er ohnehin insgeheimü berzeugt ist – er ist ein Mix aus Patrick Dempsey und Christian Grey. Nur attraktiver. Zweitens: Experimentieren wir in punkto Technik ruhig ein wenig herum – denn das ist schon das halbe Geheimnis. Zärtlich über seine Eichel lecken, sanft daran saugen, und mit der Zunge die Unterseite des Schafts kitzeln. Keine Sorge: Wenn wir seinen Penis in den Mund nehmen, müssen wir nicht gleich Porno-Legende „Deep Throat“ Konkurrenz machen. Befragungen ergaben, dass Spielchen dieser Art Männern relativ egal sind. Viel toller: die Stimulation zum bzw. während des Orgasmus. Deswegen bitte auch auf keinen Fall kurz vorher abbrechen! Sollte es uns darum gehen, das „Schlucken“ zu vermeiden, benutzen wir eben einfach unsere Hände.

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7. Wie schaffe ich es, dass er zärtlicher zu mir ist?

Wenn unser Liebster schon beim Wort „Händchenhalten“ panisch nach Gründen für eine Auswanderung nach Neufundland sucht: nicht aufgeben! Wahrscheinlich leidet er nur unter der bei Männern gar nicht so seltenen Zwangsvorstellung, öffentlich den harten Hund geben zu müssen. Insgeheim kann er aber trotzdem unseren Wunsch nach hollywoodreifen Streichelorgien mit Pfauenfedern teilen – wir müssen ihm nur sagen, was wir wollen. Aber, Vorsicht: Formulieren wir unseren Wunsch positiv (!) und ohne ihn zu kränken. Bitte nicht: „Ich bin unzufrieden, weil…“ oder „Ich finde es schade, dass du nie…“. Sondern: „Würdest du mir den Rücken streicheln? Dabei kann ich so toll entspannen.“ Damit er sich dann auch richtig Mühe gibt, versprechen wir ihm eine Wunsch-Revanche. Das sollte helfen.

Reif für den Sex-Coach?

8. Was hilft wirklich, die Lust zu steigern?

Neben Viagra & Co. gibt es auch natürliche Potenzmittel, die sowohl auf den Körper als auch auf den Geist wirken. Dazu gehören: Zimt, Vanille, Safran, Ingwer, Moschus und Myrrhe. Und hier kommt Ihre gute, alte Duftlampe ins Spiel, denn am effektivsten wirken diese über die Nase. Neurologen fanden heraus, dass unser Verstand bei der Verarbeitung von Gerüchen nicht so unmittelbar beteiligt ist wie bei anderen Sinneseindrücken. Heißt: Düfte in Kerzen, Massageölen oder Parfums treffen mitten ins Herz, ohne dass wir (oder unser Liebster) sich dagegen wehren können.

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9. Worauf muss ich beim Strippen achten?

Im Prinzip auf das Gleiche wie bei der Vorbereitung auf eine schicke Party: das perfekte Styling. Selbst die heißeste Wäsche bringt nun mal nichts, wenn wir beim Versuch, unserem Rollkragenpulli zu entkommen, gegen den Kleiderschrank laufen. Wählen wir also lieber ein Oberteil mit Reißverschluss oder Knöpfen. Auch eine gewagte Variante: Wir zerreißen einfach unser Shirt – es muss ja nicht unbedingt das sein, das uns unlängst beinahe finanziell ruiniert hat. Damit das Opfer sich lohnt, schneiden wir vorher den Kragen ein kleines Stück ein. Denn wenn es nicht auf Anhieb klappt, wird es peinlich…
Punkt zwei: Musik! Suchen wir ein Lied aus, zu dem wir gern tanzen. So fühlen wir uns sicherer – und Selbstbewusstsein ist auch ohne Zehnkommanull in der B-Note sexy. Kommen wir zu Punkt drei, dem Ausziehen. Fangen wir nicht bei den Schuhen an – schließlich gehören unsere High-Heels zur Choreografie. Beginnen wir mit Accessoires (Handschuhe, Gürtel). Danach fallen Oberteil und Rock – dann die Strümpfe. Ziehen wir die nur dann im Stehen aus, wenn wir Seiltänzerin sind. Ansonsten: hinsetzen! Am besten seitlich auf einen Stuhl, wo wir unsere Halterlosen (!) langsam herunterrollen. Zum Schluss fällt der BH, dann der Slip… Und bei unserem Süßen nach der Kinnlade bestimmt jede Hemmung...

10. Was macht ein Sex-Coach?

Keine Sorge: Anders als normale Coaches, die direkt in die Problemsituation mit einsteigen, bleibt er vor der Schlafzimmertür! Er hilft vielmehr durch Gespräche über Ihre Wünsche und Vorlieben. Im Unterschied zum Sex-Therapeuten kann man ihn übrigens ausschließlich zu dem Zweck konsultieren, die Stimmung im Bett noch leidenschaftlicher werden zu lassen. Vielleicht fassen wir ja hinterher den Mut, ganz neue erotische Wege zu gehen? Wir wünschen viel Spaß dabei!

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