26. Februar 2013
Pick-up-Artist: Männer, die Abschleppen, Flachlegen und Fallenlassen

Pick-up-Artist: Männer, die Abschleppen, Flachlegen und Fallenlassen

Sie verführen Frauen, machen ihnen eine Szene und nennen sich Pick-up-Artists. Das einzige Ziel dieser Männer ist abschleppen. Was ist das für ein neuer Trend, was sind die Beweggründe der sogenannten "PUAs" und wie genau funktioniert die Masche der Pick-up-Artists?

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Pick-up-Artist – was ist das?

Sie nennen sich Pick-up-Artists oder kurz „PUAs“ und sie verfolgen einen mehrstufigen Plan der perfekten Szene, vom ersten Ansprechen einer Frau bis zum Sex. Dafür nutzen sie eine große Zahl von einstudierten Verhaltensmustern, Methoden und Taktiken, um möglichst viele Frauen zu verführen. Ursprünglich stammt der sexistische Trend aus den USA, Hollywood meldete auch schon Interesse an. Die Pick-up-Bibel „The Game“ von Niel Strauss, dem Begründer der US-Verführungs-Szene, soll mit James Franco in der Hauptrolle verfilmt werden. Inzwischen hat die „Secret Society“, wie die Pick-up-Jünger ihre Glaubensgemeinschaft nennen, auch Deutschland erreicht: Selbsternannte Verführungskünstler schreiben Bücher, organisieren Workshops und stellen Ratgeberfilmchen für andere Menschen ins Netz um ihre Taktiken und Methoden zu verbreiten. Auf speziellen Internetseiten tauschen sich die modernen Don Juans und Verführungskünstler untereinander über ihre Praktiken als PUA aus.

Verführungskünstler: So schnell wicklen uns die Aufreißer um den Finger

Stellen wir uns folgende Situation und Szene einmal genauer vor: Ein Typ quatscht eine Frau in einer Bar an. Er spendiert ihr einen Hugo, die beiden kommen ins Gespräch. Statt über sich und seinen coolen Wagen zu schwadronieren, lässt er sie erzählen und säuselt dann: „Du hast eine solche Leidenschaft für das, was du tust. Aber irgendetwas hält dich zurück. Ich frage mich, was das wohl sein mag.“ Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder dreht sie sich kopfschüttelnd weg, merkt, dass er ihr nur eine Szene macht und flüchtet. Oder aber – was wahrscheinlicher ist – er trifft sie an einem wunden Punkt, und sie denkt: „Mensch, endlich mal ein Mann mit Tiefe und Feingefühl.“

So sind wir nun mal. Wir springen an, wenn uns einer versteht. Und schon hat die Aufreißer-Tatik des Pick-up-Artists funktioniert. Als Letztes würden wir aber darauf kommen, dass es sich bei seinen Beweggründen um ein sexistisches Spiel handelt, dass er nur ein PUA ist, der nur ein Ziel hat: uns ins Bett zu kriegen.

Sind wir Frauen echt so einfach von einem PUA rumzukriegen?

Das größte deutsche Pick-up-Forum zählt mehr als 100.000 User. Die Männer, die sich auf diesen Seiten tummeln, geben sich Namen wie „Tristan“, „Codeman“ und „Frenchlover“ und tratschen tagtäglich über die besten Jagd-Strategien. „Frauen haben einen Schalter, den man nur umlegen muss. Sie lassen sich relativ leicht beeinflussen und fallen immer wieder auf die gleichen Maschen herein“, heißt es da. Sowieso kann man nicht gerade behaupten, dass die Regeln der Verführung besonders kompliziert sind: Man(n) solle sich beim Verführen möglichst sozial, tier- und kinderlieb geben und nicht zu tiefgründig daherreden, denn damit wären die meisten Frauen einfach maßlos überfordert. Unverschämter Sexismus, denken wir da.

Schamlose Methoden: Die Taktiken der Pick-up-Artists sind simpel

Aber unter uns: Natürlich sind wir schon auf den einen oder anderen Mann und seine Methoden hereingefallen – und bestimmt nicht deswegen, weil er pausenlos Rilke zitierte. Ein tiefer Blick und ein Kompliment an der richtigen Stelle reichen auch, um uns zu verführen. Im Jargon der Pick-up-Artists heißen die Floskeln, mit denen man Frauen betört, „Cold Reading“, zu deutsch „kaltes Lesen“. Dabei handelt es sich um simple Aussagen, die zutiefst persönlich und einzigartig auf andere Menschen wirken. Und genau deshalb haben Pick-up Artists Erfolg: sie finden den richtigen Moment, um uns das zu sagen, was wir gerade hören wollen – und uns so zu verführen. Die Vorgehensweise bei dieser Verführungskunst wurde so perfektioniert, dass viele Frauen dem Aufreißer verfallen. Aus einem harmlosen Flirt mit genau den richtigen Komplimenten, wird innerhalb kürzester Zeit für die Frau etwas ganz besonderes – bis sie vom PUA fallengelassen wird. Ein anonymer Pick-up-Artist schreibt dazu im Netz: „Frauen lieben es einfach, wenn Männer sie durchleuchten. Dieses Gefühl, mit einem anderen Menschen auf einer Wellenlänge zu sein, wirkt derart manipulierend, dass totale Hingabe, Willenlosigkeit und unstillbares Verlangen entstehen können.“ Na denn. Die Strategie dahinter sieht so aus, dass der Mann nur zuhört und einen der Schlüsselsätze (siehe nächste Seite) fallen lässt. Mehr nicht.

Der Pick-up-Code

Klar, Verführungskunst ist so alt wie die Menschheit selbst. Aber noch nie waren die Herren mit ihren Praktiken und Methoden strategisch so gut aufgestellt wie zu diesem Zeitpunkt. Damit wir Frauen nicht hinter die perfiden Maschen dieser vermeintlichen Künstler kommen, existiert eine eigene Sprache in der PUA-Szene. Ein Beispiel: „Als ich letztens im Club zum sargen war (Frauen aufgabeln), hat mir eine HB8 (Hot Babe. Auf der Skala von eins bis zehn eine acht, also eine ziemlich heiße Frau) eine Approach Invitation gegeben (ihre Körpersprache lud zum Flirten ein). Ich hab Kino gestartet (sie angefasst) und es bis zum Number Close geschafft (sie hat mir ihre Nummer gegeben).“ Klingt ein bisschen albern? Allerdings.

Warum werden Männer zu Pick-up-Artists?

Warum Männer sich dazu entschließen Pick-up-Artist zu werden, lässt sich gar nicht so einfach beantworten. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Männer, die zum Beispiel immer nur die Rolle des besten Freundes bei Frauen hatten, haben diese Position irgendwann satt und wollen mehr, sie wollen verführen. Schluss mit dem "Nett"-Image – Hallo Badboy und Aufreißer!

Anderen macht es einfach Spaß, Frauen um den Finger zu wickeln, sie in eine Szene zu verwickelns und ins Bett zu bekommen. Es ist eine Art der Genugtuung und ihre Masche, wenn sie wieder und wieder eine Dame nach der anderen von sich überzeugen konnten.

Dann gibt es diejenigen, die eine Challenge daraus machen und versuchen, möglichst viele Frauen in kürzester Zeit abzuschleppen. Gegenseitig stacheln sich die Pick-up-Artists an und gehen "jagen und erlegen". Damit zeigen die Verführungskünstler gleichzeitig, wer im Kampf der Geschlechter die Oberhand hat.

Eine weitere Gruppe, sind die schüchternen Männer, die nicht so wirklich bei Frauen landen können. Mit Hilfe der Pick-up-Artist Seminare möchten sie lernen, wie sie bei den Damen besser landen können und das sogar ohne böse Hintergedanken.

Welche Typen von Pick-up-Artists gibt es?

Unter den Pick-up-Artists wird häufig zwischen Alpha-Männern und Beta-Männern unterschieden. Diese Bezeichnung kommt eigentlich aus der Wissenschaft, genauer gesagt aus der Verhaltensforschung in der Tierwelt. Dort sind Alpha-Tiere die Anführer in einem Rudel, während die Beta-Tiere ihm unterstellt sind. Unter den Pick-up-Artists sind die Alpha-Männer jene Menschen, die über ein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein verfügen und sich ohne Hemmungen das nehmen, was sie wollen. Dabei daten sie gleichzeitig mehrere Frauen und setzen ihre Taktiken und Verführungskünste ein – Sexismus ist für diese Menschen ein Fremdwort. In der Szene ist dann die Rede von „Multiple Long Term Relationship“– ein Pick-up-Artist führt also mehrere sexuelle Beziehung gleichzeitig. Beta-Männer sind solche, zu denen sich Frauen nicht direkt hingezogen fühlen. Jedoch wirken diese Art der Männer attraktiv auf Frauen, da sie potential für langfristige Beziehungen ausstrahlen. Beta Sex-up-Artists hingegen begnügen sich nur mit einer Frau zurzeit.
Unter den Pick-up-Artists gibt es aber auch sogar spezielle Gruppen, die sich mit dem Thema „Frauen verführen“ und den unterschiedlichen Taktiken beschäftigen. Wie zum Beispiel die Seduction Community (suduction = Verführung). Dieser Bewegung gehören ausschließlich Männer oder besser Aufreißer an, welche sich auf die Praktiken und Methoden der Verführungskunst spezialisiert haben.

3 Anzeichen, dass man es mit einem Pick-up-Artist zu tun hat

1. Sie sprechen Frauen an öffentlichen Plätzen an

PUAs jagen Frauen an Orten, die möglichst weit von ihrem Sozialleben entfernt sind. An öffentliche Orten wie Bahnhöfen oder Einkaufszentren fühlen sie sich besonders wohl.

2. Sie reden schon früh über Sex

Für Pick-up-Artists steht das Thema Sex an erster Stelle. Damit halten sie demnach auch nicht lange hinter dem Berg. Wahrscheinlich sprechen die Verführungskünstler das Thema schon beim ersten Small Talk an.

3. Sie suchen ständig Körperkontakt

Eine ganz typische Masche von PUAs: Sie suchen ständig Körperkontakt. Durch kleine Berührungen versuchen sie, frühzeitig eine gewisse Intimität herzustellen.

Vergewaltigung in Bezug auf Pick-up-Artists

Pick-up-Artists sind nicht per se Verbrecher oder Vergewaltiger. Im Normalfall entlarven wir die Verführungskünstler spätestens nach dem Sex vermutlich als Arschloch und fühlen uns alles andere als geschmeichelt, auf seine blöden Maschen hereingefallen zu sein. Sozialkompetenter und respektvoller Umgang geht definitiv anders!
Allerdings gibt es durchaus auch extremere Fälle. Einige Pick-up-Artists wollen Frauen nicht nur mit fragwürdigen Maschen verführen und ins Bett bekommen, sie trainieren in Seminaren und Kursen daraufhin, wie sie ein Nein der Frauen überwinden können. Dazu gehört unter anderem der Ratschlag, die Situation betrunkener oder gar bewusstloser Frauen auszunutzen. Dies ist offensichtlich und unzweifelhaft nicht einvernehmlich und gilt daher als Übergriff, schwere sexuelle Nötigung oder gar als Vergewaltigung!
Auch die Taktik, Frauen Egoismus und Schuldgefühle einzureden und sie so verbal und emotional zu erpressen gehört zu einer Form der sexualisierten Gewalt.
Dies ist in keinster Weise zu keinem Zeitpunkt zu tolerieren und außerdem strafbar! Frauen sollten versuchen, sich nicht von solch einer Taktik unter Druck setzten zu lassen und stattdessen sofort verschwinden.

Das Geschäft mit der Verunsicherung der Männer

Pick-up-Artist als Geschäftsmodell

Dass man mit der Jagdlust der Männer richtig Geld verdienen kann, war ja klar. Smarte Pick-up-Gurus scheffeln ordentlich Kohle, indem sie zu happigen Preisen Handlese-Ratgeber und Hypnose-CDs im Netz verkaufen. Das soll unwiderstehlich auf Frauen wirken. Genau wie eine tiefe, erotische Stimme, die man im kostspieligen Stimm-Workshop trainieren kann. Und um dem ganzen noch einen Wettbewerbs-Charakter zu verleihen, kann man sich im Pick-up-Forum zu „Challenges“ anmelden und um die Wette verführen. In einer bestimmten Zeit muss jeder Teilnehmer Frauen bezirzen und möglichst viele Punkte sammeln. Für die Handynummer erhält man lausige drei, Sex in der gleichen Nacht wird mit zwanzig Punkten dotiert. Königsklasse, quasi. Wer gewinnt, darf auf die Aufnahme in noch geheimere Bruderschaften innerhalb der „Secret Society“ hoffen. Um die zu erhalten, muss er sich durch besonders raffiniertes Aufreißen qualifizieren.

Pick-up-Artists sind 25-40 Jahre alt

Was in den geheimsten der geheimen Pick-up–Untergründen abgeht, wollen wir eigentlich gar nicht wissen oder? Müssen wir auch nicht, sagt zumindest Maximilian Pütz. Der deutsche Pick-up-Papst, Buchautor („Der perfekte Eroberer“, Heyne, 8,99 Euro) und Flirtcoach glaubt an das Gute im Mann. Für ihn sind die Casanovas in den Foren lediglich fehlgeleitete Schürzenjäger. Ihnen fehlt es, wie er sagt, an dem „nötigen Respekt“ vor den Frauen. Pütz gibt selbst zweimal im Monat Flirt-Lehrstunden für Herren und ist sich sicher: „Zu mir kommen Männer, die sich Frauen wünschen, die gebildeten und einfühlsamen.“ Im Durchschnitt sind seine Schüler zwischen 25 und 40 Jahre alt und beziehungserfahren. Bei der nächsten Liebe wollen sie nicht auf Zufall, sondern auf Eigeninitiative setzen: „Viele meiner Jungs machen sich zu viele Gedanken und trauen sich nicht, eine hübsche Frau anzusprechen. Oder sie warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag darauf, dass die Frau selbst den ersten Schritt macht.“

Woran erkennen wir einen Pick-up-Artist?

Wir haben einige typische Merkmale gesammelt, die typisch für PUAs sind:

  • auffälliges Styling (Peacocking = englisch für männlicher Pfau), damit versucht der Mann mittels auffälligen Accessoires oder Kleidung die Blicke auf sich zu ziehen
  • Geschichten, die wie kleine Drehbücher klingen
  • Push-and-Pull-Game: Zahlreiche Komplimente und Lob wechseln sich ab mit Abweisung und Erniedrigung, um interessanter zu erscheinen und die Frau gefügig zu machen
  • zu spät kommen, um sich wichtig zu machen
  • Last-Minute-Resistance: Wenn die Frau in letzter Minute doch nicht will, wird ihr Nein erst übergangen, falls das nichts bringt wendet er sich schlagartig ab und beschäftigt sich als „Bestrafung“ anderweitig

Fünf magische Sätze der Pick-Up-Artists

1. „Weißt du, ich glaube, die meisten Leute bekommen einen völlig falschen Eindruck von dir. Du magst äußerlich etwas kühl erscheinen. Aber in Wirklichkeit bist du viel sensibler als andere glauben.“

2.„Ich denke, es ist dir sehr wichtig, dass andere dich schätzen. Aber eigentlich bist du doch sehr selbstkritisch und manchmal fast ein bisschen zögerlich.“

3.„Irgendwas liegt dir auf dem Herzen. Ich wette, du stehst vor einer wichtigen Entscheidung in deinem Leben – bist dir aber noch nicht sicher, wie sie ausfallen wird.“

4.„Du hasst Geheimnistuerei. Wenn jemand versucht, dir etwas vorzuenthalten, lässt es dir so lange keine Ruhe, bis du es herausgefunden hast.“

5.„Ich spüre doch, dass du ein skeptischer Mensch bist und nicht jedem vertraust, weil du schon schlechte Erfahrungen gemacht hast. Aber wenn du dich öffnest, dann bist du die beste Freundin, die man sich vorstellen kann.“

Was wollen wir eigentlich?

Sind Männer wirklich so von uns eingeschüchtert, dass sie sich in unsere Betten manipulieren müssen? Pütz: „Wir Männer sind doch zutiefst verunsichert. Von klein auf wird uns eingetrichtert, dass wir Frauen gut behandeln sollen. Dann erscheint ein Sadomaso-Roman, und die Mädels stürmen die Buchhandlungen. Wollt ihr nun nette Waschlappen oder richtige Männer?“ Tja, wenn man das so genau wüsste. Bleiben nur zwei Fragen offen. Erstens: Können wir Frauen eigentlich keinem netten Typen mehr trauen? Doch, wenn wir mal sensibel zurückfragen – und dann nicht nur Floskeln kommen, sondern echtes Gefühl. Und zweitens: Was passiert mit dem erfolgreichsten Pick-upper, wenn tatsächlich die Liebe dazwischenfunkt? Entweder zieht man gemeinsam los, so wie Maximilian Pütz, der eine sehr aufgeschlossene feste Freundin hat, oder man kehrt der Szene den Rücken. Wie Stephane, der in einem Forum schreibt: „Liebe die Frauen, so einfach ist das.“ Jungs, wenn der ganze Aufwand final zu dieser Erkenntnis führt, dann spielt ruhig erst mal weiter.

...und was die Männer können, können wir Frauen erst recht!

Es ist bei diesem Thema nicht das, woran man als erstes denkt, aber tatsächlich: Es gibt auch weibliche Pick-up-Artists, die es darauf anlegen, Männern den Kopf zu verdrehen. Hierbei steht allerdings weniger im Vordergrund, die Männer ins Bett zu kriegen. Ganz ehrlich, das wäre wohl nicht allzu schwer. Hier geht es eher darum, die Rollen zu tauschen, furchtlos auf Männer zuzugehen und sie zu beeindrucken.
Wie das klappt? Eine Königslösung, die bei jedem Mann funktioniert, gibt es leider nicht. Verführung muss erlernt werden – und zwar mit großer Geduld.
Jedoch gibt es auch einige Tipps, an die sich weibliche Pick-up-Artists halten, wenn sie Männer verführen möchten:

  • Das Selbstbewusstsein ist essentiell. Kinn hoch, Schultern zurück! Und dann direkten Blickkontakt suchen.
  • Die richtige Kleidung: Sie sollte auffallen, offen wirken aber nicht billig aussehen. Zum Beispiel ein schönes rotes Kleid, das die Schlüsselbeine freilässt.
  • Was eigentlich immer wichtig bei guten Gesprächen ist: Gut zuhören, interessiert sein und auf andere achten.
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