
Im Job anfallende Aufgaben zur Zufriedenheit der Vorgesetzten erledigen, den Haushalt schmeißen und Termine für die ganze Familie im Auge behalten – die meisten Menschen tragen Tag für Tag eine lange To-Do-Liste mit sich herum. Das ständige Mitdenken sorgt dafür, dass wir selbst in Pausen nicht gut abschalten können. Umso wichtiger also, mit den richtigen Tipps zumindest ein wenig Abhilfe zu schaffen.
Mentale Überlastung kann zum Burnout führen
Wer beruflich und privat ständig überlastet ist, verspürt einen enormen Leistungsdruck – und damit auch einen gewissen Stress. Bleiben Erfolgserlebnisse aus und lassen sich Aufgaben nicht leicht delegieren, hält die Überforderung auch auf lange Sicht an. Das raubt Energie, die im Alltag fehlt – so begünstigt chronische Überforderung einen Burnout.
Wer unter einer solchen Dauerbelastung leidet, sollte unbedingt lernen, Lasten zu teilen. Privates können nach klärenden Gesprächen oft auch der Partner und die Partnerin übernehmen – aber auch die erweiterte Familie kann einspringen. Wer sich hingegen um Angehörige kümmert, sollte zur Entlastung über eine 24 Stunden Pflege nachdenken. Oft fällt es am schwersten, die Verantwortung in andere Hände zu übergeben. Doch genau das ist notwendig, um den Kreislauf der dauerhaften Überlastung zu brechen.
Mit diesen 5 Tipps wird dein Alltag entlastet
Du möchtest einem Burnout vorbeugen? In dem Fall ist es zunächst einmal wichtig, sich die andauernde Überforderung einzugestehen. Dieser erste Schritt legt den Grundstein für das weitere Vorgehen und spielt eine bedeutende Rolle, wenn die nachfolgenden Tipps auch Früchte tragen sollen:
1. Reduziere die Erwartungen an dich selbst
In den meisten Fällen führen unsere eigenen Erwartungen zu einem hohen Leistungsdruck. Wir wollen Aufgaben möglichst perfekt erledigen, gesunde Mahlzeiten für die Familie planen und natürlich liebevoll zubereiten – in einem selbstverständlich blitzeblank geputzten Zuhause. Solche Erwartungen sind alles andere als realistisch und setzen unerfüllbare Ziele – deshalb sind sie zum Scheitern verurteilt. Mit realistischen Vorstellungen und einer Veränderungen gegenüber offenen Art kannst du das vermeiden.
2. Multitasking vermeiden und Prioritäten festlegen
Wer vielen Dingen auf einmal nachgeht, kann sich nur schwer konzentrieren und ist mit den Ergebnissen oft unzufrieden. Besser ist es, Arbeiten nach Priorität zu sortieren und abzuarbeiten. Hierbei spielt Zeitmanagement eine wichtige Rolle: Räume deshalb Ablenkungen wie das Smartphone in dem verplanten Zeitraum aus dem Weg.
3. Neue Ordnungssysteme einbeziehen
Das Zuhause ist der Spiegel unserer Seele. Geht es hier chaotisch zu, wirkt sich das auch auf unseren Gemütszustand aus. Um leichter Ordnung halten und Reinigungsarbeiten schneller nachkommen zu können, solltest du das richtige Ordnungssystem wählen. Passe dieses modular an deine Bedürfnisse an, damit alle Gegenstände einen festen Platz erhalten können.
4. Routinen reduzieren die mentale Überlastung
Wer feste Routinen in seinen Alltag integriert, muss weniger planen. Das kann die zehnminütige Aufräumarbeit am Nachmittag sein, das Bestellen von Pizza an Freitagen oder der gemeinsame Spaziergang am Samstag. Routinen vermitteln Sicherheit und schaffen Platz im Hinterkopf.
5. Eine eigene Bucket-List erstellen
Hierbei handelt es sich um eine Liste persönlicher Ziele, für welche anschließend feste Zeiträume im Terminkalender freigehalten werden. Wer sich regelmäßig Wünsche wie einen Konzert- oder Kinobesuch erfüllt, ist zufriedener und kann sich Stück für Stück erholen.