27. März 2019
Im Test: 5-Tage-Saftkur von Pure Delight

Im Test: 5-Tage-Saftkur von Pure Delight

Ready, steady, glow – wir haben unsere 5-tägige Saftkur gestartet und sind schon jetzt gespannt, was das Detox-Programm der Münchener Marke "Pure Delight" verspricht. Was ist dran am großen Detox-Hype und dem danach versprochenen "reinen Gefühl"? Fühlen wir uns danach wirklich energieladener, fitter und vor allem clean? Wir nehmen euch mit in unsere Cleanse-Woche und verraten euch, wie es uns damit ging und ob es wirklich so leicht fällt auf feste Nahrung zu verzichten. 

Detox – Was ist das?

Detox kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt: Entgiften bzw. Entschlacken. Beim Detox sollen alle Schadstoffe und giftigen Substanzen aus dem Körper gespült werden und wieder für ein besseres und vor allem reineres Wohlbefinden sorgen. Schadstoffe, wie Alkohol, Nikotin und fettiges Essen lagern sich als "Schlacken" in unserem Körper ab, bilden Fette und vergiften ihn sogesehen von innen.

Beim Detox wird das Immunsystem gestärkt und der Stoffwechsel angeregt, was unter anderem zu einem deutlich reineren Hautbild führt und unserem Körper neue Energie gibt. Über unsere Entgiftungsorgane Leber, Haut und Niere werden durch diese Art der gezielten Ausreinigung Giftstoffe abtransportiert und ausgeschieden.

Ganz wichtig dafür: Genügend Trinken. Mindestens 3 Liter pro Tag sollten bei einer Entgiftungskur getrunken werden, um den Körper so richtig schön auszuspülen.

Pure Delight: So funktioniert die 5-Tage Saftkur

Eine Form von Detox ist der komplette Verzicht auf feste Nahrung. Stattdessen wird auf Flüssignahrung umgestiegen. Über mehrere Tage hinweg nimmt man ausschließlich rohes Obst und Gemüse in Form von Säften zu sich, die man im immer gleichen Zeitabstand zu sich nimmt. Die Dauer einer solchen Saft-Kur ist auf 3 bis 10 Tage angesetzt und kann je nach Wohlbefinden auch verkürzt und verlängert werden.

Warum Pure Delight?

Verschiedene Firmen und Anbieter werben mit Saft-und Detox-Kuren, die sich scheinbar nicht sonderlich viel voneinander entscheiden. Bei meiner Recherche stieß ich auf die Münchener Firma Pure Delight, die neben Detox-Kuren auch Lifestyle-Produkte im Bereich "Healthy Lifestyle" anbietet. Schnell war klar: Die Produkte von Pure Delight überzeugen und setzen im Vergleich zu vielen anderen Anbietern auf NICHT erhitzte, NICHT pasteurisierte und NICHT HPP-behandelte Säfte, die somit nicht vor längerer Zeit hergestellt und dann erst verschickt werden.
Je nach Level kann man zwischen drei verschiedenen "Cleanse" wählen. Da das meine erste Saft-Kur ist und ich nicht wirklich wusste, was mich erwartetet, entschied ich mich für das Anfänger-Programm, dass aus fünf unterschiedlichen Obst-und Gemüsesäften plus einer veganen Nussmilch besteht. Diese trinkt man im zwei Sunden Takt und nimmt somit pro 440 ml Flasche ca. zwei bis drei Kilo pflanzlicher Zutatetn zu sich.
Damit es nicht langweilig wird kann man die Reihenfolge der Säfte je nach belieben variieren. Einzig und allein der erste und letzte Saft sollten in der fest gelegten Reihenfolge getrunken werden. Da die Flaschen mit Zahlen beschriftet sind, dürfte dabei ja eigentlich nichts schief gehen, oder?

Bei der Dauer entschied ich mich für das 5-tägige Programm, um auch wirklich sichtbare und spürbare Unterschiede festzustellen. Vor Beginn der Kur sollte man schon einige Tage vorher auf schonende Pflanzenkost umsteigen und den Köper somit optimal vorbereiten. Auch auf Kaffee und Zigaretten sollte man vorab soweit es geht verzichten, da Nikotin und Koffein, neben Alkohol während der Saftkur strikt verboten sind.
Nachdem ich mich also gründlichst informiert hatte, klickte ich auf bestellen und wählte meinen Liefertag aus. Schon jetzt war ich gespannt auf meinen Cleanse und konnte es eigentlich kaum noch abwarten.

Tag 1 meiner Saftkur findet ihr auf der nächsten Seite!

© Petra

Tag 1: Der Start meiner ersten Saft-Kur

Hochmotiviert und ganz gespannt!

Zwischen 8:30 Uhr und 10 Uhr sollte meine Pure Delight Saftkur ins Büro geliefert werden. Ich war extra früh im Büro und hatte schon eine Tasse Tee intus, als dann gegen kurz nach 10 Uhr der Postbote kam. Was mir bisdahin am schwersten fiel: Der Verzicht auf Kaffee. Ohne meine morgendliche Dosis Koffein geht bei mir morgens normalerweise nichts und auch jetzt fühlte ich mich ein wenig träge, weswegen ich mich umso mehr auf meine frischen Säfte freute. Geliefert wurde heute für die ersten drei Tage. Neben den Säften, waren auch zwei leckere Tee-Sorten mit dabei: Eine Kräutertee-Mischung und eine eher fruchtige Mischung aus Grapefruit, Ingwer und Brenessel. Auch Kühlpax waren mit im Karton und hielten somit die Säfte optimal frisch.

Mein erster Tag

Der erste Saft ist mehr Limonade als Saft und besteht aus einer Kräuterteebasis mit Apfel und Zitrone, was ihn besonders erfrischend macht. Da ich morgens nie großen Hunger habe, verspürte ich nach der Limonade auch keinen weiteren Hunger und konnte mit Tee und jeder Menge Wasser weiter in meinen Arbeitsalltag starten.
Gegen Mittag meldete sich ein bisschen Apptetit und ich verspürte den Drang gleich schon den nächsten Saft zu trinken. Bis dahin hatte ich zwei Säfte getrunken und musste noch bis 14 Uhr warten. Ich muss allerdings sagen: So richtig starken Hunger hatte ich bis 14 Uhr nicht und auch Nachmittags hielt sich mein Magenknurren in Grenzen.

Allerdings: Gerade um den Nachmittag herum hatte ich Probleme mich zu konzentrieren und habe eher die Zeit bis zum nächsten Saft gezählt, als mich wirklich mit meiner Arbeit zu beschäftigen. Zwar hatte ich keine Kopfschmerzen, was als Nebenwirkung aufgelistet war, dennoch war mir kalt und ich hätte mir gewünscht, einene etwas dickeren Pullover angezogen zu haben. Wirklich gesättigt fühlte ich mich später allerdings auch nach dem vierten Saft nicht und war schon jetzt gespannt auf die Nussmilch am Abend.

Ein schwacher Moment

Zwar ist eigentlich strikter Koffein-Entzug verordert, dennoch darf man laut dem Cleanse-Guide zu größter Not auf einen Espresso am Tag zurückgreifen. Bei einem blieb es leider nicht und neben dem morgendlichen Koffein-Schub, musste auch nachmittags ein kleiner Espresso über das Mittagstief hinweg helfen... morgen würde ich es besser machen, nahm ich mir vor.

Als ich Abends zuhause war, freute ich mich ganz gespannt auf die weiß, gräuliche Nussmilch mit Aktivkohle, die ich von der Arbeit mit nach Hause genommen hatte. Vielleicht lag es daran, dass ich kein Fan von Cashewmilch bin oder meine Erwartungen (und der kleine Hunger) zu groß waren, aber irgendwie hat mich die milchige Flüssigkeit nicht komplett überzeugt. Die Konsistenz ist eher flüssig, als cremig und die einzelnen Aktivkohle-Stückchen haben mich persönlich beim Trinken gestört. Dennoch war es angenehm einen süßen Abschluss am Tag zu haben, was an den Datteln und der Vanille im Getränk lag.
Im Bett war ich ungefähr gegen 21 Uhr und ich muss sagen: Ich war wirklich K.O und müde. Hunger hatte ich allerdings nicht und konnte so mit einem ruhigen Magen einschlafen. Erster Tag geschafft!

Tag 2 meiner Saftkur findet ihr auf der nächsten Seite!

Tag 2: So kann es weitergehen!

Mir geht es besser, als erwartet!

Der 2. Tag meiner Saftkur steht an: Wie geht es mir nach einem Tag ohne feste Nahrung? Fühle ich mich kaputt, schlapp oder voller Energie?

Und wisst ihr was: Mir geht es überraschend gut! Nach acht Stunden Schlaf fühle ich mich genauso fit, wie an jedem anderen Tag auch. Ich habe weder Magenknurren, noch muss ich die ganze Zeit an Essen denken. Auf der Arbeit angekommen trinke ich wie gewohnt meinen ersten Saft: Die Limonade. Allerdings habe ich beschlossen die Säfte um eine Stunde vorzuziehen. Mir geht es mit einem Saft nachmittags einfach besser, als mit zwei am Abend.
Das Tolle an der Saftkur: Man kann ganz individuell entscheiden, wann man die Säfte zu sich nimmt und es somit optimal nach den eigenen Bedürfnissen gestalten.
Mir geht es den Vormittag über sogar so gut, dass ich beinah vergesse den zweiten Saft zu trinken. Zwischen durch gibt es natürlich noch jede Menge Tee. Obwohl ich ja, wie bereits erwähnt, eigentlich keine große Tee-Trinkerin bin, habe ich mich in den "Beauty Infusion"-Tee ein klein wenig verliebt. Er schmeckt super fruchtig und hat eine leicht, scharfe Note vom Ingwer.

In der Mittagspause entschließe ich mich ein wenig raus zu gehen und frische Luft, sowie Energie zu tanken. Danach gibt es den dritten Saft. Ähnlich, wie am Vortag habe ich auch heute ein kleines Nachmittag-Tief. Da ich mich aber irgendwie schon drauf eingestellt habe, war die Müdigkeit nur halb so schlimm und ich musste auch nicht die ganze Zeit an den nächsten Saft denken. Shame on me: Einen kleinen Espresso gab es auch heute für mich. Komplett auf Koffein verzichten geht dann halt doch nicht!

Sport bleibt heute aus

Meinen vorletzten Saft trinke ich gegen kurz vor sechs und mache mich dann auf den Weg nach Hause. Ich hatte zwar eigentlich geplant zum Sport zu gehen, lasse es dann aber doch sein. Obwohl ich mich einigermaßen fit fühle, habe ich Angst danach zu großen Hunger zu bekommen. Mit Sport starte ich dann lieber erst wieder nächste Woche richtig durch!
Leichte Übungen und Sportarten, wie Yoga oder Schwimmen, sind nämlich auch während einer Saftkur erlaubt.

Zuhause trinke ich gegen 20 Uhr meine Nussmilch. Zwar knurrt mein Magen auch jetzt noch nicht, aber so 100% befrieidgt fühle ich mich dann doch nicht. Daher koche ich mir noch eine vegane Brühe, die auch auf der Snack-Liste und den erlaubten Lebensmitteln von Pure Delight steht. Gegen 21 Uhr liege ich im Bett und muss sagen: Tag 2 war leichter, als gedacht!

Tag 3 meiner Saftkur findet ihr auf der nächsten Seite!

Tag 3: Bergfest!

Es ist Halbzeit

Als ich heute morgen aufgestanden bin, war mein erster Gedanke: Wie soll ich den Tag heute überstehen? Ich fühlte mich mehr als erschöpft. Ungefähr so, wie nach 1 Woche Husten, Fieber und Bettruhe – Hundelend also. Meine Händen fühlten sich taub an und ich hatte allgemein nicht viel Energie. Ich sehnte mich schon jetzt nach meinem Espresso.

Auf der Arbeit angekommen gab es dann sofort meinen kleine Portion Koffein und eine große Tasse Tee. Und wisst ihr was? Danach ging es mir wesentlich besser. Ich fühlte mich eigentlich genau fit, wie die Tage zuvor. Ich hatte auch keinen Hunger oder Appetit, sodass der Vormittag relativ schnell umging. Meinen zweiten Saft trank ich mehr aus der Routine heraus und auch über den Mittag hinaus, verspürte ich kein großes Hungergefühl.
Und noch etwas stellte ich fest: Mir fiel es wesentlich leichter große Mengen Wasser und Tee zu trinken. Normalerweise gehöre ich zu der Sorte Mensch, die auf der Arbeit schnell mal das Trinken vergisst. Heute allerdings lief ich beinah jede halbe Stunde in die Küche, um mir einen neuen Tee aufzusetzen.

Zwischen Sekt & Naschereien

Meinen vorletzten Saft trank ich, wie den Tag zuvor um 17 Uhr und hatte somit nur noch die Nussmilch für den Abend. Kurz vor Feierabend gab es bei uns einen kleinen Umtrunk im Büro. Anders gesagt: Jede Menge Sekt und Naschereien standen in der Küche bereit, während ich mich mit meinem vorletzten Saft zu den Anderen dazu stellte. Zwar hatte ich kein großes Verlangen nach Alkohol und Chips, dennoch merte ich, wie sehr eine Saftkur einen in solchen Momenten einschränkt. Zum After-Work-Essen-oder-Trinken ist eine 5-Tage Saftkur also weniger geeignet.

Zuhause trank ich, wie gewohnt meine Nussmilch und danach noch ein wenig Brühe. Um 21 Uhr merkte ich allerdings, wie ich ein klein wenig Hunger bekam – Mist. So einfach war es dann also doch nicht. Da ich keine Lust auf Brühe hatte, aber auch keinen knurrenden Magen haben wollte, trank ich ein kleines Glas Hafermilch. Wird schon gehen, wenn die Nussmilch auch erlaubt ist. Ich war gespannt auf morgen: Statt sechs Säfte, gibt es für mich nämlich ab morgen nur noch vier Säfte plus eine Suppe. Geeignet ist diese Variante für alle, die es ein wenig herzhafter mögen und denen die Säfte auf Dauer dann noch zu süß sind.
Mal sehen, wie ich damit klar kommen würde...

Tag 4 & 5 meiner Saftkur findet ihr auf der nächsten Seite

Tag 4 & 5: Endspurt

Die herzhafte Variante

Wie bereits erwähnt, stellte ich meine kleine Saftkur die letzten zwei Tage etwas um und griff statt sechs Säften pro Tag, jetzt zu vier Säften und einer warmen Suppe. Ich war gespannt, wie ich mit dieser Variante zurecht kam und ich muss sagen: Zum Ausprobieren war es gut, aber ich hätte auch mit den sechs Säften weiter machen können.
Um ehrlich zu sein hat mir der fünfte Saft und die Nussmilch am Abend sogar ein wenig gefehlt, da ich innerhalb der letzten drei Tage schon meine kleine Routine entwickelt hatte. Wer allerdings keinen süßen Abschluss am Tag braucht, für den ist die Suppen-Alternative sicherlich eine tolle Lösung, da er obendrei eine warme Mahlzeit am Tag hat.

Allgemein muss ich sagen, dass ich Freitag-und Samstagmorgen deutlich mehr Hunger hatte, als die Tage zuvor. Immerhin hatte mein Magen bis dato auch keine feste Nahrung bekommen und ich lag unter meinen sonstigen Kalorien. Mit Tee, Espresso und dem ersten Saft ging es dann aber und ich konnte, sowie die letzten, entspannt in den Tag starten. Trotz einem Saft weniger habe ich wie zuvor meinen ersten Saft um 9 Uhr getrunken und meinen vierten Saft so gegen 16/17 Uhr. Was mir die komplette Woche am schwersten fiel, blieb auch jetzt so: Abends hatte ich etwas Hunger und habe mir nach der Suppe noch eine kleine Brühe gemacht.

Das Gute: Obwohl ich mich nur von Flüssignahrung ernährt habe, habe ich mich an keinem Tag schlapp oder energielos gefühlt. Im Gegenteil: Ich kam morgens super gut aus dem Bett und auch über den Tag verteilt war ich fit – bis auf das kleine Nachmittagstief, dass ich aber auch sonst normalerweise hatte. Um ehrlich zu sein, weiß ich aber nicht, ob es wirklich an der Saftkur lag oder einfach daran, dass ich die komplette Woche über früh schlafen gegangen bin und daher sowieso länger geschlafen habe, als sonst.

Samstag ging es mir ähnlich, wie Freitag – nur, dass sich meine Saftroutine etwas nach hinten verschob und ich den ersten Saft erst gegen 12 Uhr trank. Da ich tagsüber viel unterwegs war und ich meine Säfte nicht mitnehmen wollte, habe ich mich auch nicht an die zwei Stunden Zeitabstand zwischen den Säften gehalten. Hunger hatte ich trotzdem nicht und habe mich dafür mit viel Wasser über den Tag verteilt fit gehalten. Der Vorteil: Ich hatte zum Abend hin immer noch drei Säfte und sogar eine Suppe, sodass ich dieses Mal sogar nicht auf Brühe ausweichen musste.

Abends bin ich dann sogar mit Freunden in eine Bar gegangen und habe meinen letzten Saft kurzerhand mitgenommen. Ist zwar nicht die beste Variante, aber am Wochenende zuhause bleiben, wollte ich dann auch nicht. Ich konnte es dann aber trotzdem kaum erwarten am nächsten Tag endlich wieder was essen zu können.

Mein Fazit findet ihr auf der nächsten Seite

Mein Fazit nach 5 Tagen Saftkur

Geschafft!

Meine 5-tägige Saftkur ist vorbei und wisst ihr was? Mir geht es echt gut. Nicht nur danach, auch während der Saftkur hatte ich kaum Beschwerden, bis auf ein wenig Hunger und Appetit. Weder große Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen oder das Gefühl gleich zur nächsten Pommesbude rennen zu müssen, überkamen mich in den letzten Tagen.

Was mir allerdings aufgefallen ist: Ich habe deutlich Wasser verloren – und leider auch Muskelmasse. Dass ich letzte Woche kein Sport gemacht habe, sehe ich mir jetzt deutlich an. Eine Hose, die ich vor zwei Wochen gekauft habe, musste ich am Wochenende sogar umtauschen und eine Größe kleiner kaufen. Weniger Muskeln und Wasser machen sich eben schnell bemerkbar und ich bin gespannt, wie lange das Ergebnis anhält, wenn ich wieder regelmäßig zum Sport gehe und mich ausgewogen ernähre.
Ein weiterer Punkt: Mein Hautbild ist wirklich besser geworden und ich habe weniger Unreinheiten und durch das verlorene Wasser fühle ich mich auch deutlich "leichter".

Ich bin froh, um die Erfahrung einer Saftkur, aber weiß auch nicht, ob ich noch einmal eine machen würde. Für das Geld ist mir persönlich, der Unterschied zu vorher zu gering. Zwar fühlte ich mich die ganze Woche über fit und hatte wenig Hunger, dennoch mag das auch einfach daran liegen, dass ich deutlich mehr geschlafen habe als vorher und die gesamte Woche über wenig unternommen habe. Letzendlich ist das Ergebnis einer Saftkur aber auch vom Ausgangspunkt abhängig. Ich habe mich schon vor den fünf Tagen ausgewogen und gesund ernährt. Habe viel Obst und Gemüse gegessen, Alkohol nur am Wochenende getrunken und bin regelmäßig zum Sprt gegangen.

Für Leute, die sich über einen längeren Zeitraum ungesund, vitaminarm ernährt haben, sich antriebslos und einfach unwohl in ihrem Körper fühlen und nach den Feiertagen und zu vielen Geburtstagen einfach einmal auf Reset drücken wollen, denen kann ich eine Saftkur empfehlen. Man muss sich allerdings, um den Preis bewusst sein, da eine Saftkur gerne mal zwischen 100€-250€ je nach Anbieter und Dauer kostet. Dafür hat man allerdings auch jede Menge frisch gepresstes Obst-und Gemüse, dass auch beim Supermarkt bei der Menge nicht gerade preiswert wäre.

Für alle, denen das einfach zu teuer ist, empfehle ich je nach Empfinden, einfach mal 2-3 Tage in der Woche einen reinen Obst-und Gemüsetag einzulegen und Gerichte zu kochen, die auf pflanzlicher Basis beruhen. Dazu sollte man viel Wasser und Tee trinken und möglichst auf Zucker, Koffein und Nikotin verzichten.

Wer langfristig eine Ernährungsumstellung und einen Gewichtsverlust anstrebt, der ist bei vielen Saftkur-Anbietern, wie Pure Delight, richtig aufgehoben, da sie einen auch nach der Kur begleiten, leckere, leichte Rezepte anbieten, Tipps für einen gesunden Lifestyle geben und man während seiner Umstellung an die Hand genommen wird. Vielen fällt es dadurch wesentlich leichter auch langfristig bei einem gesunden Lebensstil zu bleiben und besonders in der Anfangsphase länger motiviert zu sein.

Unser Tipp: Wer also bereit ist ein paar Euro in die Hand zu nehmen und seinen Lifestyle einmal komplett umkrempeln möchte, macht mit einer Saftkur garantiert nichts falsch. Wichtig ist nur, auch danach weiterhin am Ball zu bleiben und nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen.
Für alle anderen gilt: Einfach ab und an mal ein paar Detox-Tage einplanen. Danach fühlt man sich auch gleich um einiges wohler!

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