Hairstyling heute: So bleiben die Haare fit

Hairstyling heute: So bleiben die Haare fit

In Bezug auf Hairstyling ist es manchmal ganz einfach: Es kann heute durchaus »gerade aus dem Bett gekommen« bedeuten. Doch sind diese Frisuren eher im Privatbereich und bei lockeren Treffen möglich. An allen anderen Tagen ist der Hairstyle bei Männern und Frauen ein echtes Thema. Leider bedeutet Styling aber auch, dass die Haargesundheit auf der Strecke bleibt. Doch wie lassen sich Pflege und Frisur vereinen? Wir schauen uns das etwas genauer an. 

Schöne Frisur und trotzdem gesunde Haare - was ist zu beachten, um diese Punkte miteinander vereinbaren zu können. 

Glätten: Den Kapitalfehler umgehen 

Das Glätten der eigenen Haare gehört zu vielen Frisuren dazu. Doch wie auch beim Föhnen, schädigt die Hitze mitunter die Haarstruktur. Das tatsächliche Glätten beginnt schon unter der Dusche, denn Conditioner wird möglichst unter der Dusche mit einer Paddelbürste eingearbeitet.  

Zudem darf das Glätteisen niemals bei nassen oder feuchten Haaren genutzt werden. Sobald es dampft oder zischt, ist es eigentlich schon zu spät.  

Weitere Schutzmaßnahmen schonen das eigene Haar:  

  • Beim Föhnen und Glätten Hitzeschutzsprays verwenden, die auch ohne Silikone erhältlich sind 

  • Das Glätteisen nicht täglich verwenden 

  • Nicht zu hohe Temperaturen einstellen 

Waschen? Aber bloß nicht täglich 

Haare müssen täglich gewaschen werden? Nein. Das schädigt die Haarstruktur, die Kopfhaut und führt tatsächlich dazu, dass Haare früher fetten. Hier ist weniger also mehr. Allerdings muss sich die Haarpracht nach Jahren erst einmal auf die neue Gewohnheit einstellen. Es lohnt sich also, behutsam vorzugehen und die Wäschen über eine längere Zeit hinweg immer weiter auseinanderzuziehen.  

Falsche Produkte

Die Regale rund um die Haarwäschen und Stylingprodukte sind gut gefüllt. Doch welches Shampoo ist für mich wirklich gut? Diese Frage kann nur selbst beantwortet werden, doch gilt:  

  • Kein Silikon – sicher, Silikon macht Haare im Handumdrehen wunderschön glänzend und weich, weil es sich um das einzelne Haar legt. Der Nachteil: Pflegeprodukte und Luft kommen gar nicht mehr an das Haar heran, zudem wird es mit der Zeit schwer.  

  • Reinigung – wer doch zu silikonhaltigen Mitteln greift oder die Haare oft stylt, sollte immer mal wieder Reinigungsshampoo verwenden. Der Begriff mag verwirrend klingen, doch enthalten diese Shampoos schlichtweg keine besonderen Zusätze und befreien das Haar von seinem Ballast.  

Ob nun Haarseife, festes Shampoo oder Spülungen, fester oder flüssiger Conditioner oder Sprühkuren benutzt werden: Die Wahl des Mittels muss zu den eigenen Haaren passen. Oft lässt sich das richtige Mittel jedoch erst finden, wenn dem Haar die tägliche Wäsche abtrainiert wurde.  

Die Haarfarbe: Gerade bei gestresstem Haar schwierig 

Gefärbte Haare gehören fast schon mit dazu. Wer allgemein dickes und gesundes Haar besitzt, kann auch mühelos die Farbe zu Hause wechseln. Doch es gibt strikte Regeln:  

  • Aufhellen – das ist nur in den Händen von Profis sinnvoll. Sicherlich gibt es viele Produkte, die bis zu 15 Nuancen aufhellen, doch kann nur ein Profi eine Blondierung auf das Haar abgestimmt zusammenstellen.  

  • Geschädigte Haare – sind die Haare ohnehin schon gestresst, ist das Färben beim Friseur eindeutig die bessere Wahl. Die Problematik findet sich nun im Detail, denn kaputtes und strapaziertes Haar nimmt Farbe gar nicht oder völlig anders als gewünscht an.  

Tönungen, die sich nach wenigen Wäschen auswaschen, sind allgemein unschädlicher als echte Haarfarben. Die Farbpigmente dringen bei einer Tönung nicht in das Haar ein, sondern legen sich um das Haar.  

Zuletzt: Zopfgummis und Spangen  

Ein weiterer großer Fehler beim bequemen Styling kann bei der Wahl von Zopfgummis und Spangen begangen werden. Zopfbänder mit Metaleinsatz drücken beim Tragen auf das Haar und schädigen es. Daher werden durchgängige Gummis empfohlen. Auch kleine Haarspangen und Klipse können das Haar schädigen und zugleich die Kopfhaut verletzen.  

Fazit – schöne Haare bedeuten Einsatz 

Einige Menschen haben das absolute Glück: Ihr Haar ist voll, lang, es bricht nicht, trocknet nicht aus und fettet auch nicht. Andere hingegen müssen dem »Stroh« auf dem Kopf helfen, sich zurück in Kopfhaar zu wandeln. Leider steht das Styling nicht selten konträr zur Haargesundheit. Wer übrigens ohnehin bald ein Wochenende daheim allein auf der Couch plant: Eine zweitägige Haarkur aus Olivenöl auf dem nassen Haar hilft ungemein. Sie sollte aber so rechtzeitig ausgewaschen werden, dass die Haare trocknen können. Nicht immer lässt sich das Öl mit einer Wäsche entfernen.  

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