Störfaktoren beim Sex Lustkiller: Diese 5 Dinge stören beim Sex

Diese 5 Lustkiller stören beim Sex besonders. Mit diesen Tipps halten wir die Leidenschaft trotz Sexstörer aufrecht.

Lustkiller

Jeder kennt es: Wir haben zwar Lust mit dem Partner intim zu werden, aber irgendetwas stört. Manchmal ist es nicht einfach, den perfekten Moment zu finden – das kann viele Gründe haben. Besonders wenn der Mitbewohner beim Computerspielen besonders laut in die Tasten haut, die Mutter durch das Haus ruft oder die Wände in der Wohnung einfach nur zu dünn sind. Das wichtigste in solchen Momenten ist: Cool bleiben und sich nicht die Lust verderben lassen!

Wir haben fünf unangenehme Situationen herausgepickt, die fast jeder schon erlebt hat. Dazu geben wir Tipps, die erklären wie die Leidenschaft trotz Störfaktor doch noch entfacht werden kann.

1. Er oder Sie hat Mundgeruch

Wir haben gerade noch zusammen einen Döner verputzt und kuscheln uns nur kurz danach miteinander ins Bett. Dabei ist es nicht nur unangenehm, dass er nach Zwiebeln und Knoblauch riecht: Den eigenen Atem möchte man dem Partner auch nicht unbedingt antun. Und nun?

Tipp: Kaugummi oder Pfefferminzpastille rausholen, sich und dem Partner in den Mund schieben und weitermachen. So ist es am einfachsten. Wenn wir aber schon mitten drin sind und es einem übel ins Gesicht weht, muss schnell gehandelt werden, damit die Lust nicht gekillt wird. Zum Aufstehen und Lutschbonbonholen ist es dann schon zu spät. Wechseln wir in einem solchen Moment die Stellung und drehen uns auf die Seite oder auf den Bauch. So kann er von hinten in uns eindringen und der Sex kann entspannt weitergehen.

 

2. Wir haben uns nicht rasiert

Obwohl die Intimhaar-Debatte gerade erst wieder neu entbrannt ist und einige Frauen untenherum für volles Haar plädieren, mögen es die meisten Frauen lieber nackig und glatt. Was aber tun, wenn wir es vor dem Besuch bei seinem Liebsten nicht mehr geschafft haben, das Unkraut im Vorgarten zu entfernen?

Tipp: Wenn wir uns total unwohl fühlen und unseren Partner vielleicht auch noch nicht lange kennen, können wir fix im Bad verschwinden und dem Gestrüpp den Kampf ansagen. Wenn wir aber schon eng umschlungen und knutschend auf dem Sofa liegen, ist dafür keine Zeit mehr. Es ist aber auch kein Weltuntergang, wenn wir in einer Partnerschaft nicht immer unsere beste Hairformance abgeben. „Sie können sich entspannen, denn in der Regel sind die Männer genug damit beschäftigt, die eigene Erwartungshaltung und die der Partnerin zu erfüllen. Die perfekte Rasur ist dabei zweitrangig“, sagt Eric Hegmann, Beziehungsexperte und Autor (www.eric-hegmann.de).

3. Hilfe, das Bett quietscht

Als wir gerade loslegen wollen, fängt unser Bett an zu knirschen und quietschen, als würde es gleich auseinanderfallen. Wenn sich bei jeder Auf- und Abbewegung Lattenrost und Bettgestell bemerkbar machen, stört das nicht nur uns, sondern im Zweifel auch Nachbarn und Mitbewohner.

Tipp: Wir haben jetzt nur noch drei Möglichkeiten. Erstens: Wir holen Schlafsack und Isomatte aus dem Schrank und campen auf dem Schlafzimmerboden. Dabei wird es besonders heiß, wenn wir zusammen in den Schlafsack krabbeln. Zweitens: Schmeißen wir doch einfach gemeinsam die Matratze auf den Boden. Das bringt uns ins Schwitzen und kurbelt die Stimmung wieder an. Oder wir weichen drittens einfach auf das Sofa oder den Küchentisch aus.

4. Beim Sex entstehen komische Geräusche

Die Erregung steigt, die Bewegungen werden schneller und plötzlich hallt ein lautstarker Knall durch das Schlafzimmer. Und der kommt irgendwie da unten raus. Aber nur Sie laufen jetzt rot an. Denn es handelt sich dabei nicht etwa um einen von ihm verursachten Pups, sondern um ein typisches Frauenproblem.

Im Fachjargon nennt man diese Geräusche Flatus Vaginalis. Zu Deutsch: Scheidenwinde. "Meist entstehen sie, wenn er von hinten oder in sehr schnellen Bewegungen in Sie eindringt“, sagt Ärztin und Autorin Dr. Verena Breitenbach ("Weibliche Lust ohne Tabus", erschienen im Kösel Verlag).

 

Tipp: Sollte sich so ein geruchloses Lüftchen mal wieder seinen Weg in die Freiheit bahnen, sollten wir uns nicht schämen, sondern die Stellung oder die Geschwindigkeit wechseln. „Sie können den Scheidenwinden mit Beckenbodentraining vorbeugen. Denn das führt dazu, dass sich die Scheide besser schließt“.

5. Wir haben das Gefühl, wir riechen nicht gut

Frauen sind hochsensibel in Bezug auf ihren Körpergeruch und haben, anders als Männer, untenherum ein Feuchtgebiet. Und genau das gibt uns das Gefühl, uns häufiger waschen zu müssen.

„Frauen sind feinfühliger und empfindlicher was Gerüche und Körperhygiene angeht“, sagt Dr. Verena Breitenbach. Außerdem machen wir uns viele Gedanken darüber, ob der Partner uns attraktiv und wohlduftend findet. Was wir nicht wussten: „Männer können leichten Schweiß- und Intimgeruch sogar erregend finden.“

Tipp: Überfürsorgliche Hygiene kann gesundheitsschädigend sein, da die Scheide sich von selbst reinigt. „Wenn Sie sich zu viel und zu oft waschen, kann ihre Haut- und Scheidenflora kaputt gehen.“ Dadurch steigt die Gefahr, an Pilzinfektionen zu erkranken. Ziehen wir uns lieber nur um, bevor wir gleich wieder unter die Dusche springen oder testen wir einfach aus, ob unser Körpergeruch nicht sogar eine erregende Wirkung auf unseren Partner hat.