
Trockene Haut benötigt reichhaltige Feuchtigkeitscremes
Gönnst du dir eine heiße Dusche oder sitzt du längere Zeit in der Nähe einer bollernden Heizung, merkst du schnell, dass deine Gesichtshaut trockener wird. Sie dehydriert. Sobald du den auf sie einwirkenden Reiz – das heiße Wasser oder die trockene Heizungsluft – jedoch entfernst, erholt sie sich wieder. Meist sogar ganz von allein.
Trockene Haut geht mit ähnlichen Symptomen einher wie dehydrierte. Allerdings stellt sich ihre Feuchtigkeitsbarriere nicht wieder von selbst her. Sie benötigt Unterstützung, um den Feuchtigkeits- und Fettmangel auszugleichen.
Du solltest daher sowohl morgens als auch abends nach der Hautreinigung auf eine feuchtigkeitsspendende Creme zurückgreifen. Lässt du dir zum Geburtstag oder einem anderen Anlass einen Douglas Gutschein kaufen – oder schenkst du dir selbst einen – kannst du zwischen zahlreichen Marken deine Favoriten auswählen.
Achte am besten auf eine leichte Formel und wasserbindende Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure oder Glycerin. Auch pflanzliches Kollagen empfiehlt sich, um die Feuchtigkeitsbalance der Haut zu unterstützen und vor allem den Tag über zu erhalten.
Besonders der Harnstoff Urea ist ein zuverlässiger Feuchtigkeitsbooster für sehr trockene Haut. Er kann die Hornschicht weich und geschmeidig halten. Mehr noch: Feuchtigkeitscremes mit einer hohen Konzentration an Harnstoff mildern sogar den lästigen Juckreiz, den Hauttrockenheit verursachen kann.
Natürliche Öle helfen gegen Hauttrockenheit
Hautveränderungen mit zunehmendem Alter sind mehr die Regel als die Ausnahme. So bilden sich nicht nur mehr Fältchen und Pigmentflecken. Auch die Feuchtigkeitsversorgung der Gesichtshaut verändert sich. Sie nimmt ab. Dadurch wird die Haut trockener und wirkt häufig spröder.
Allerdings tritt Hauttrockenheit nicht nur altersbedingt auf. Auch die genetische Veranlagung sowie hormonelle Veränderungen können dazu führen, dass die Gesichtshaut vermehrt nach Feuchtigkeit lechzt.
Um dieses Bedürfnis zu erfüllen, sind natürliche Öle eine gute Wahl. Einerseits versorgen sie das Gesicht mit einem Frischekick. Andererseits unterstützen sie die natürliche Barrierefunktion der Haut. Das bedeutet, sie verhindern, dass die aufgenommene Feuchtigkeit ungenutzt verdunstet.
Gesichtsöle mit Mandel-, Oliven- oder Sojaöl sind insbesondere für eine intensive Nachtpflege zu empfehlen. Sie werden nach der Gesichtsreinigung in einem dünnen Film auf das Gesicht aufgetragen und vorsichtig einmassiert oder eingeklopft.
Als Alternative zu Gesichtsölen kommen nachts feuchtigkeitsspendende Nachtcremes oder -masken infrage. Beide sind reichhaltiger formuliert als klassische Tagescremes und beinhalten dadurch meist höhere Konzentrationen an aktiven Inhaltsstoffen.
Da die Haut Feuchtigkeit und Nährstoffe in der Nacht besonders gut aufnimmt, sollten also ein Gesichtsöl oder eine Nachtcreme zur täglichen Abendroutine gehören.
Ein- bis zweimal pro Woche kannst du deinem Gesicht zusätzlich eine nächtliche Feuchtigkeitsmaske gönnen.
Diese Inhaltsstoffe mag trockene Haut gar nicht
Eine innovative Skincare-Routine kann nicht nur gegen die Zeichen der Hauttrockenheit ankämpfen. Sie hilft dir ebenfalls dabei, deine Haut länger jung und frisch aussehen zu lassen.
Allerdings nur dann, wenn du bei den Inhaltsstoffen deiner Pflegeprodukte besonders kritisch bist.
Insbesondere Alkohol in hoher Konzentration kann die Haut austrocknen und dadurch älter erscheinen lassen. Eine ähnliche Wirkung haben einige Duftstoffe und Tenside wie Natriumlaurylsulfat.
Um trockene Haut nicht unnötig zu reizen, greifst du am besten zu schwerelos und hypoallergen formulierten Produkten, die auch für empfindliche Gesichtshaut geeignet sind. Möchtest du auf Nummer sicher gehen, führe vor der ersten Anwendung einen sogenannten Patch-Test durch.