Partnerschaft Ein Pärchen über die erste Verliebtheit

Erst flattern die Schmetterlinge wie verrückt, dann kochen wir sein Lieblingsgericht, lernen seine Eltern kennen – und mit der Zeit auch seine Stärken und Schwächen. PETRA-Autorin Wiebke Brauer über die drei Phasen einer Beziehung und die Frage, wie man das Glück auf Dauer eigentlich festhält.

Verliebtes Paar

JONATHAN (29) & STELLA (26)
studieren beide Jura. Seit knapp sechs Monaten sind die zwei zusammen – und schon jetzt werden kräftig Zukunftspläne geschmiedet

Jonathan: Bei mir und Stella ist alles noch total frisch! Wir haben uns vor sechs Monaten an der Uni kennengelernt. Stella ist aus Uganda und für den Master hierher gezogen. Ich fühlte mich gleich zu ihr hingezogen. Nach einem Abendessen mit Freunden sind wir uns nähergekommen.

Stella: Und als wir uns dann das erste Mal geküsst hatten, war uns klar, dass wir ein Paar sein wollen. Mit Jonathan fühlt sich alles richtig an, wir können nächtelang durchquatschen – auch wenn wir uns leider nur auf Englisch unterhalten können und ab und zu mal ‚Lost in translation’ herrscht.

Jonathan: Das mit der Sprache ist manchmal schade. Aber ich kann mein Glück trotzdem oft nicht fassen und bin immer noch total nervös, wenn ich weiß, dass ich sie gleich treffe. Das ist wie Achterbahn fahren. Wir sind quasi Tag und Nacht zusammen, und wenn nicht, schreiben wir uns ständig SMS. Ich vermisse sie einfach viel zu schnell. An der Uni lachen schon alle, wenn wir wieder nur Augen für den anderen haben. Oder ständig Händchen halten und uns gegenseitig füttern.

Stella: Wie es weitergeht? Im Sommer stellt sich die große Frage: Wo wird jeder von uns beruflich hinziehen müssen? Wir hoffen natürlich, dass man etwas findet, das für beide passt. Jonathan kann sich sogar vorstellen, mit mir nach Uganda zu gehen …

Jonathan: Ja, über unsere Zukunft zerbreche ich mir gerade ständig den Kopf. Stella möchte erst mal nur die schöne Zeit im Jetzt genießen. Da gehen die Meinungen manchmal auseinander. Aber wir werden für unsere Beziehung kämpfen, weil wir einfach wahnsinnig glücklich zusammen sind.

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