Sex-Studie Sex-Studie: Pornos können zu Erektionsstörungen führen

Hoppla! Einer Studie zu Folge soll sich durch einen erhöhten Pornokonsum die Stimulationsfähigkeit von Männern abnutzen. Wir verraten euch, was dahintersteckt.

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Ein europäisches Forscherteam hat sich per Online-Umfrage genauer mit dem Sexualverhalten von Männern beschäftigt und insgesamt 3267 Männer unter 35 Jahren zu ihren sexuellen Vorlieben befragt. Das Ergebnis der Studie? Könnte überraschender nicht sein.

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So oft schauen Männer Pornos

Das wichtigste vorweg: Männer verbringen im Schnitt rund 70 Minuten pro Woche mit dem Schauen von Pornos. Wow, hättet ihr das gedacht? Der Spitzenwert lag sogar bei mehr als 26 Stunden pro Woche. Noch überraschender ist allerdings, dass rund 23 Prozent der Teilnehmer – nämlich diejenigen, die auch regelmäßig Pornos konsumieren – angegeben haben, beim Sex öfter unter Erektionsstörungen zu leiden.

Erektionsstörungen und Pornokonsum – wie hängt das zusammen?

Das Forscherteam ist sich sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen dem erhöhten Pornokonsum und den Erektionsstörungen gibt. Sie gehen davon aus, dass Pornos die Toleranz gegenüber sexuellen Reizen erhöhen und Männer in puncto Erregungsfähigkeit abstumpfen. Dies wurde ebenfalls in der Studie deutlich: Tatsächlich empfinden 65 Prozent der befragten Männer Pornos anregender als Sex mit dem eigenen Partner. Na herzlichen Dank auch!

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Datum: 06.08.2020
Autor: Lara Rygielski

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