Tipps Timing und Teambuilding

Nervige Meetings, maulende Kunde und vom Gehalt wollen wir gar nicht reden ... Dann sollte der Job wenigstens Spaß machen, oder? Die ersten Schritte: den bierernsten Blick beseitigen, Bleistift unter die Nase klemmen - weiterlesen

Glückliche Frau mit Brille

Timing ist alles: Wie man sich entspannt einstimmt

Was verspricht wohl einen besseren Arbeitstag: wenn man in maximaler Lautstärke von der Alarmfunktion seines Handys geweckt wird – oder sanft vom Lieblingssong? Ebenso macht es einen Unterschied, ob man in letzter Sekunde aufsteht und ohne Frühstück ins Büro hetzt – oder 15 Minuten früher hochkommt und sich noch einen Abstecher ins Café erlauben kann. Noch mehr Alternativen gefällig, die leicht in den Alltag einzubauen sind und Frust in Freude verkehren? Aufrüschen statt schlunzig losziehen! Heißt es nicht: „Dress to impress“? Eben. Früchte statt Franzbrötchen in die Tasche schmeißen. Fahrrad und Frischluft statt Bus und Bahn wählen. An Sonnenstrahlen und netten Gesprächen erfreuen, statt pöbelnde Passanten zu beachten. Eine Mittagspause einkalkulieren, egal wie stressig es gerade zugeht. Dafür schnappt man sich seine Lieblingskollegin, verspricht sich gegenseitig, nicht über den Job zu reden, isst Salat statt Junkfood und geht eine Mini-Runde spazieren. Das Programm passt in eine halbe Stunde und kann den restlichen Tag retten.

Wer versucht, seinen Biorhythmus zu beachten, hat ebenfalls mehr Spaß: Man muss sich die anspruchsvollsten Aufgaben ja vielleicht nicht zu einer Zeit vorknöpfen, in der man erfahrungsgemäß ein Leistungstief hat – sondern macht da eben Post und Mails. Ratsam ist auch, den größten Batzen gleich während des ersten Hochs anzupacken. Dann kommt man gar nicht erst dazu, sich verrückt zu machen und geht entspannter gen Feierabend. Apropos Feierabend: Am besten macht man schon in der Früh ein Date für den Abend ab, damit man über den Tag hinweg etwas Schönes im Sinn behält. Wer sich lieber auf Ruhe und Frieden freut, malt sich den Sofaabend aus: mit der liebsten und ollsten Schlabberbüx, einem Weinchen, Pistazien und Topmodels-Gucken. Kleine Ablenkung am Rande: Laut der Umfrage eines Karriere-Portals können 75 Prozent aller Arbeitnehmer am Sonntag schlecht abschalten, weil sie schon an die neue Job-Woche denken. Gegen den abendlichen Blues helfen Rituale. Das muss nicht der tausendste „Tatort“ sein. Stattdessen vielleicht Kochen mit Freunden. Ein Bad mit Buch. Oder eine Verabredung zum Skypen.

Hallo, Frollegen! Wie die Team-Stimmung steigt

Good morning in the morning! Je fröhlicher und herzlicher das Umfeld ist, desto kreativer und effektiver wird Studien zufolge gearbeitet. Schön, aber was soll man bitte tun, wenn jeder für sich herumpuzzelt, die Türen geschlossen und die Mienen finster sind? Man kann ja schlecht mit Clownskostüm über den Flur hopsen, nur damit mal jemand zum Lachen aus dem Keller kommt. Einen Anfang macht, wer sich für die Leute um sich herum interessiert, statt stur seinem Job nachzugehen: Man könnte einfach noch zwei Minuten in der Kaffeeküche stehen bleiben, wenn der Kollege sich dort seine Stulle schmiert. Ein Gespräch anfangen, das sich nicht um den blöden Boss dreht, sondern darum, was am Wochenende so anliegt. Eine freundliche Reaktion ist auch jedem gewiss, der nachmittags Kuchen oder ein paar Schokoküsse mitbringt, obwohl er nicht Geburtstag hat. Oder man lässt an einem Freitag eine Flasche Cremant und eine Schale Erdbeeren springen. Einfach, um den anderen eine Freude zu machen.

Noch mehr Nettigkeiten, die man einführen könnte: Jeden kurz persönlich begrüßen, wenn man morgens reingeschneit kommt. Fragen, ob man was mitbringen soll, wenn man eh zum Kiosk geht. Den Drucker gern zweimal erklären, wenn jemand neu ist und Hilfe braucht. Würde man sich selbst doch auch wünschen. Klar kostet es etwas Energie, immer mit gutem Beispiel voranzugehen. Aber es macht zufrieden, wenn man sieht, dass die eine oder andere es bemerkt und vielleicht sogar mitzieht. Ein paar Muffel wird es natürlich trotzdem noch geben. Aber die würden wahrscheinlich selbst dann mit Allergien argumentieren, wenn man mit einem riesigen Blumenstrauß vor ihnen stünde. Die schwarzen Schlümpfe im Büro lässt man also lieber in Frieden und nimmt ihr Verhalten nicht persönlich. Kleines Grinsen am Ende: Für ein Lächeln benötigt man etwa zehn Muskeln, für einen mürrischen Gesichtsausdruck hundert. Warum also unnötig anstrengen?

Die besten Spiele-Apps

Manchmal muss man halt eine Runde daddeln, um den Tag zu überstehen:

„LABYRINTH“ Der Spieleklassiker gegen wutzittrige Hände․

„DRAW SOMETHING“ Wenn man sonst nicht kreativ werden darf ․

„HEXAGON“ Für alle Unterforderten: Hier heißt die leichteste Kategorie „schwer“. 

„PLANTS VS. ZOMBIES II“ Kohlkopf-Katapult: bringt Frustrierte zum Kichern

 

Autor: Katja Bosse