Was macht sexy? Das liebe Geld

In Gehaltsverhandlungen sind wir Profis, aber sobald wir mit dem Liebsten über Bares reden, ist jede Souveränität dahin.

Geld und Liebe

Wie viel Paar Schuhe wir brauchen, wie viele Aktien wir kaufen und welches Auto wir fahren, entscheiden wir ganz und gerne allein – zunehmend auch in der Partnerschaft. Schließlich arbeiten wir für unsere finanzielle Unabhängigkeit und genießen sie! Aber was meist mit einem gemeinsamen Kleingeldtopf beginnt, endet nicht selten in dem Wunsch, irgendwann alles (und alle Konten) mit dem Schatz zu teilen. Nur: Wie bringt man Liebe und Euros zusammen, ohne dass Fetzen fliegen oder Herzen brechen? Immerhin ist der Streit ums Geld Trennungsgrund Nummer eins …

  • Vorsorge Machen Sie es wie im Job: Vereinbaren Sie einen regelmäßigen Termin, an dem Sie über Ihre Ausgaben sprechen. Aber bitte mit Zeitlimit, sonst reden Sie plötzlich Stunden und dann nie wieder!
  • Vorfreude Geld war noch nie ein super angenehmes Thema, verknüpfen Sie es daher mit einem schönen Ritual im Anschluss: Restaurantbesuch, DVD-Abend, (Versöhnungs-) Sex … Das hebt die Stimmung gewaltig!
  • Vorsicht Auch wenn es die trockene Debatte zur fröhlichen Unterhaltung macht: Alkohol und Finanzen vertragen sich nicht! Promille machen nur unnötig reizbar und gefühlsduselig. Heben Sie den Wein für später auf.
  • Vorhaben Bleiben Sie beim Thema! Und lassen Sie sich von der vermeintlichen Zweisamkeit nicht zu intimen Äußerungen hinreißen: Beziehungsaspekte oder gar Bettprobleme sind bei Geldgesprächen absolut tabu.
  • Voraussicht Klären Sie die unterschiedlichen Vorlieben, Geld auszugeben. Häufiger Streitpunkt: Sie kaufen teuren Bio-Käse, er dagegen Tiefkühlkost, um mehr für seine Musik zu haben. Legen Sie einen Betrag fest, der im Monat für beide gilt – die 100 Euro für seine Platten, stehen Ihnen genauso zu: für Bio, Make-up …