Beziehung 10 Spielregeln für Paare

Eine Beziehung in Schwung zu halten mit Liebe, Sex und allem was dazu gehört, ist gar nicht so einfach. Die Paartherapeutin Gabriele Leipold verrät mit welchen Spielreglen das klappt.

Glückliche Beziehung

Das sind die 10 Spielregeln für dauerhaftes Glück zu zweit.

1. Muss ich das Bad mit ihm teilen?

Wir putzen sich gerade die Zähne, und er stellt sich locker plaudernd neben uns ans Klo … Na dann, guten Morgen! Zehennägel schneiden, Mitesser ausdrücken – klar, das tun wir alle. Aber jeder hat ein anderes Empfinden, wo die Intimsphäre anfängt und ab wann sie verletzt ist, sagt die Therapeutin. An der Frage „Stört es dich, wenn …“ kommen wir also nicht vorbei. Sollten sich gewisse Marotten eingeschlichen haben, die wir abstoßend finden, oder sollten wir die Nasszelle generell lieber für uns allein haben wollen, hilft nur Protest. Und eine Erklärung: Sagen wir ihm, dass ganz ohne Geheimnisse die Erotik in der Beziehung leidet. Er wird nur das Wort „Erotik“ hören – und sich mit allem einverstanden erklären. 

2. Darf er mir manchmal peinlich (und ich von ihm genervt) sein?

Absolut! „Auch der tollste Mann haut hin und wieder daneben“, sagt Gabriele Leipold. An der Liebe zweifeln müssen wir deshalb nicht – und auch kein schlechtes Gewissen haben, weil wir uns für ihn fremdschämen. Den scheußlichen Musterpullover seiner Oma beim Geschäftsessen zu tragen: Das war wirklich stillos von ihm. Und die Rundmails an seine Kumpels, in denen pro Satz dreimal „Digga“ steht: Ja, er hatte sicher schon erwachsenere Momente. Solange sonst aber alles stimmt, vergessen wir solche Ausrutscher schnell wieder und sind nachsichtig. „Wir alle haben mal schlechte Tage. Und vielleicht sind Sie selbst gerade durch Stress im Job etwas angespannt und deshalb empfindlich. Oder die unbedachte Bemerkung einer Freundin zum Thema , peinliche Männer‘ hat Sie sensibilisiert“, sagt die Expertin. „Oft kann er nichts dafür und setzt sich unwissend in die Nesseln.“   

Autor: Gabriele Leipold

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