Schon gewusst? 5 überraschende Fakten über den Orgasmus der Frau

Der Höhepunkt der Frau ist immer noch ein wahres Phänomen. Um dieses Thema ranken sich unzählige Gerüchte, Vermutungen und Spekulationen. Wir haben fünf spannende Fakten über den Orgasmus der Frau zusammengesucht, die wir wirklich, wirklich wissen sollten!

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5 spannende Fakten über den Orgasmus der Frau

1. Orgasmen können schmerzlindernd wirken
Ja, ganz richtig gelesen. Ein Höhepunkt kann uns von allerlei Schmerzen befreien, darunter auch Arthritis, Schmerzen nach Operationen und sogar während der Geburt! Das liegt daran, dass der Körper während eines Orgasmus das Hormon Oxytocin freisetzt. Das sogenannte Kuschelhormon stärkt unter anderem die Paarbindung und das Vertrauen in andere Menschen, reduziert Stress und Ängste und dämpft sogar Aggressionen. Also, warum es sich nicht bei den nächsten Kopfschmerzen gemütlich machen und Hand anlegen, anstatt eine Tablette zu schlucken? Ein Versuch ist es wert – und umsonst war der Spaß sowieso nicht.

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2. Der Orgasmus wird mit dem Alter besser
Vieles (an unserem Körper) lässt nach, wenn wir älter werden. Gott sei Dank ist unser Sexleben keines dieser Dinge! Laut einer amerikanischen Studie verbessert sich sowohl Qualität als auch Quantität unserer Orgasmen mit dem Alter. Das liegt vor allem an der sexuellen Erfahrung, die Frauen in ihren 40ern und 50ern im Gegensatz zu 20-Jährigen haben. Deshalb sind Frauen mit steigendem Alter selbstbewusster und haben weniger Scheu davor, ihre sexuellen Vorlieben und Wünsche anzusprechen. Außerdem kann es eine Rolle spielen, dass viele Frauen in diesem Alter langjährige Beziehungen führen, in denen viel Vertrauen herrscht und beide Partner genau wissen, was der andere mag.

3. Unser Selbstwertgefühl spielt eine Rolle
Wie wir wissen, ist der weibliche Orgasmus ein sehr empfindliches Vorhaben. Viele Dinge können uns vom Höhepunkt abhalten, etwa Stress, Ängste oder aber auch unser Verhältnis zu unserem Körper. Tatsächlich hängt unser Klimax-Potential erheblich von unserem Selbstwertgefühl ab. Wer sich selbst nicht wohl fühlt, hat eher Probleme zum Höhepunkt zu kommen. Das gilt besonders in Bezug auf unsere Vagina! Viele Frauen setzen sich nicht genug mit ihrem Geschlecht auseinander und empfinden ihre Scheide deshalb als unnormal oder nicht schön. Stopp! Ganz falsche Gedanken. Solange keine Schmerzen oder auffällige Veränderungen auftreten ist jede Vagina normal – genau so, wie sie aussieht. Experten empfehlen, sich ab und zu mal selbst mit einem Handspiegel anzuschauen. Wer sich näher damit beschäftigt verliert die Scheu vor dem eigenen Geschlecht.

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4. Es kann über 20 Minuten bis zum Orgasmus dauern
Wir brauchen manchmal etwas länger? Kein Problem. Das ist ganz normal! Natürlich kann es auch vorkommen, dass wir innerhalb von kürzester Zeit einen Orgasmus erleben. Das Gegenteil ist aber viel häufiger der Fall. Tatsächlich brauchen die meisten Frauen durchschnittlich mindestens 20 Minuten sexuelle Aktivität, bis sie zum Höhepunkt kommen. Und das ist total in Ordnung so – kein Grund zu stressen!

5. Wir können Orgasmen ohne sexuelle Stimulation erleben
Wow. Tatsache – das ist möglich. Und zwar im Schlaf! Wissenschaftler vermuten, dass etwa 70 Prozent aller Frauen mindestens einmal in ihrem Leben einen Orgasmus während des Schlafens erleben. Und woher kommt das? Es hat absolut nichts mit genitaler Stimulation zutun. Forscher nehmen an, dass diese nächtlichen Orgasmen ganz allein durch unser Gehirn ausgelöst werden. Vor allem während der REM-Phase, in der wir auch träumen, sind unsere Genitalien empfindlich – hier werden sie nämlich besonders gut durchblutet. Na da dann, schöne Träume!

Datum: 4.2.2020

Autor: Silva Oldenburg

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