Ist er bindungsunfähig? 5 Anzeichen dafür, dass er nicht bereit für eine ernste Beziehung ist

Woher weiß man, ob er emotional bereit für eine feste Beziehung ist? Wer von vornherein auf gewisse Merkmale achtet, kann sich Enttäuschung, Zeit und jede Menge verletzte Gefühle sparen. Wir verraten 5 Anzeichen, die dafür sprechen, dass er nicht bereit für eine Beziehung ist.

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Wenn er diese 5 Dinge tut, ist er nicht bereit für eine ernste Beziehung

1. Er sendet gemischte Signale
Jemand, der an einer Beziehung mit uns interessiert ist, wird sich darum auch bemühen. Er ruft an und verabredet sich mit uns. Wenn er mal sehr beschäftigt ist, wird er es uns wissen lassen und uns dafür zum nächstmöglichen Zeitpunkt sehen wollen.
Er will, dass sich die ganze Sache weiterentwickelt. Idealerweise sind wir in der Position zu sagen „Noch nicht“, um ihn ein wenig zu bremsen, bis man sich richtig gut kennt.
Ein Mann, der zu viel emotionales Gepäck mit sich herumträgt, wird nicht so ein eindeutiges Verhalten an den Tag legen. Seine Singale sind eher durchwachsen. Vielleicht taucht er für ein paar Tage oder Wochen ab und man kommuniziert überhaupt nicht miteinander, bevor er plötzlich wieder auftaucht und sich unbedingt treffen möchte.
Wenn er sich so unbeständig verhält, ist das definitiv ein Zeichen zur Vorsicht!
Beim Date ist er völlig hin und weg – danach meldet er sich aber nicht? Heute will er alles wissen, morgen scheint er total desinteressiert? Achtung!
Wer sich so benimmt, ist entweder unsicher darüber, was er selbst will. Oder er ist sich seiner Gefühle nicht sicher – vielleicht will er doch nur Sex. So oder so ist das keine gute Basis. Entweder sollten wir mit so einem Kandidaten ein Tacheles reden, und/oder ihn gleich ziehen lassen. Wir haben Klarheit verdient.

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2. Er will uns ändern
Ein Seelenverwandter liebt uns so, wie wir sind. Unsere Stärken, unsere Schwächen und unsere Macken. Der Richtige versucht nicht, uns in irgendein präsentables Muster zu zwängen, das zu seinen Vorstellungen passt.
Wer sich dem beugt, muss sich dauerhaft verstellen und kann auf diese Weise mit dem Partner keinesfalls glücklich werden. Nicht authentisch zu sein ist erschöpfend und schlecht für unser Selbstwertgefühl. Manchmal gibt es gewisse Konflikte, in denen wir unseren Partner bitten, eine Verhaltensweise zu ändern. Das kann durchaus angebracht sein, etwa wenn sie verletzend ist und der Partner es vielleicht gar nicht bemerkt hat. Wer aber den Charakter eines Menschen verändern möchte ist schlicht und ergreifend nicht mit der richtigen Person zusammen. Niemand sollte sich für jemand anderen verbiegen müssen! Man würde dem Ideal des Partners sowieso nie gerecht werden. Möchte er uns nicht so, wie wir sind, sollten wir ihn in den Wind schießen.

3. Er geht in Abwehrhaltung, wenn wir etwas von ihm verlangen
Es geht gar nicht darum, immer alles zu bekommen, was wir möchten. Bittet man ihn aber um etwas, und er reagiert total abweisend, ist das kein gutes Zeichen. Besonders am Anfang sollte man sich doch besonders viel Mühe geben, dem anderen zu gefallen. Umso beunruhigender, wenn es ihn überhaupt nicht interessiert. Dabei kann es auch nur um Kleinigkeiten gehen. Ist er so gar nicht aufmerksam und kümmert es ihn auch nicht, was uns wichtig ist, sollten die Alarmglocken schrillen.
Wie wäre das erst in der Zukunft, wenn es um wichtige Anliegen und Ziele geht?

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4. Er entschuldigt sich nicht
Jeder macht mal Fehler – natürlich auch in einer Beziehung. Das ist ganz normal und gehört dazu. Wichtig ist nur, darüber offen zu kommunizieren und sich seine Fehler auch einzugestehen. Und dann? Natürlich beim Partner entschuldigen! Auch wenn es schwer fällt: Wer emotional reif ist übernimmt die Verantwortung für sein Benehmen.
Wer das nicht tut, ist nicht erwachsen genug, um eine feste Beziehung einzugehen. Die Verantwortung abzugeben und sich wie ein Kind zu verhalten ist nicht die Art und Weise, wie sich gleichberechtigte Partner behandeln.

5. Er macht dicht, wenn es Streit gibt
Die meisten Menschen sind konfliktscheu. Das ist völlig normal – wir haben ein natürliches Bestreben nach Harmonie. Außerdem, wer mag schon Streit und Auseinandersetzungen? Trotzdem sind gewisse Streitereien unvermeidbar und gehören zu jeder Beziehung dazu. Schließlich verbringen zwei ganz verschiedene Menschen ihr Leben zusammen. Mit viel Übung und Kompromissbereitschaft lassen sich Unterschiede ausbalancieren und eine langanhaltende Beziehung trotz Krisen aufrecht erhalten.
Wenn er im Streit immer sofort dichtmacht und sich weigert, darüber zu diskutieren, hat er zu viel emotionalen Ballast für eine feste Beziehung. Konflikten aus dem Weg zu gehen und sich vor Auseinandersetzung zu fürchten sind schlechte Merkmale für eine echte Beziehungsbasis. Zusammenarbeit lautet hier das Stichwort! Jemand, der es wirklich ernst meint, wird sich Mühe geben und an der Beziehung arbeiten. Über schwierige Sachen zu sprechen erfordert emotionale Reife.

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Datum: 29.1.2020

Autor: Silva Oldenburg

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