Künstliche Befruchtung Unerfüllten Kinderwunsch durch Eizellspende erfüllen

Viele Paare sind ungewollt kinderlos. Obwohl sie schon lange versuchen, schwanger zu werden, will es mit der Erfüllung des Kinderwunsches nicht so recht klappen. Gründe dafür gibt es viele und zum Glück gibt es auch einige Möglichkeiten, etwas dagegen zu unternehmen. Darunter die Eizellspende, die eine Form der künstlichen Befruchtung darstellt.
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Viele Paare versuchen schwanger zu werden und fragen sich, welcher Zeitraum dafür normal ist. Nach jahrelanger hormoneller Verhütung kann es ein halbes bis zu einem ganzen Jahr dauern, ehe man schwanger wird. Auch wer nach einem Jahr noch nicht schwanger ist, muss erstmal keine Panik haben. In diesem Fall ist ein Arztbesuch sinnvoll, bei dem sich beide Partner gründlich durchchecken lassen. Viele Ursachen lassen sich behandeln und für den Fall, dass es mit der natürlichen Schwangerschaft nicht klappt, gibt es zahlreiche Optionen wie zum Beispiel die Eizellenspende.

Künstliche Befruchtung mit Hilfe einer Eizellenspende

Eine Eizellspende funktioniert im Grunde genommen wie eine Samenspende, nur eben mit einer Eizelle statt eines Spermiums. In Deutschland ist die Eizellspende verboten, aber Nachbarländer wie zum Beispiel Polen ermöglichen diese Art der künstlichen Befruchtung.
 
Geeignet ist die Schwangerschaft durch Eizellenspende für Frauen, die im fortgeschrittenen Alter ein Kind bekommen möchten. Außerdem hilft sie Frauen mit verfrühter Menopause oder solchen, die sich aufgrund einer Krebserkrankung einer Chemotherapie unterziehen mussten. In den Eierstöcken der betroffenen Frauen reifen keine Eibläschen, aus denen befruchtungsfähige Eizellen entstehen können.
 
Sowohl die Spenderin als auch die Empfängerin der Eizellen müssen sich einer hormonellen Therapie unterziehen. Diese kann körperliche und seelische Belastungen mit sich ziehen, was vor Antritt der Behandlung zu bedenken ist. Zudem erhöht sich bei der künstlichen Befruchtung mittels Eizellenspende das Risiko einer Mehrfachschwangerschaft. Dies birgt Gefahren sowohl für die Mutter als auch für die ungeborenen Kinder. Wer künstliche Befruchtung in Erwägung zieht, der sollte auch über eine Präimplantations-Diagnostik nachdenken. Bei dieser Untersuchung wird durch verschiedene Verfahren nach genetischen Störungen wie zum Beispiel Erbkrankheiten gesucht. Die PGD Kosten können von Land zu Land variieren.
 
Rechtlich gesehen ist die Spenderin der Eizelle die genetische Mutter, da diese das genetische Material zur Verfügung stellt. Die juristische Mutterschaft hat die Empfängerin der Eizellspende inne. Die Vaterschaft geht auf den Ehemann der Empfängerin. Auch der Partner kann die Vaterschaft erhalten, wenn er diese anerkennt oder sie gerichtlich festgestellt wurde. In vielen Ländern geht die Eizellspende anonym vonstatten und die Identität der Spenderin ist geschützt. Das bedeutet, dass das durch die Spende geborene Kind unter Umständen nicht die Möglichkeit hat, seine genetische Mutter jemals kennenzulernen.

Kinderlosigkeit hat viele Gesichter

Die Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit sind ganz unterschiedlich und können verschiedene Gründe haben. Zudem können sowohl Frauen als auch Männer betroffen sein. Beide Geschlechter können unter hormonellen Störungen oder Krankheiten leiden, die den Kinderwunsch negativ beeinflussen. Außerdem können auch seelische Ursachen ein mögliches Problem sein. Generell nimmt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden mit zunehmendem Alter ab. Eine Endometriose Erkrankung, Verwachsungen und andere Fehlbildungen der Eierstöcke sowie ein fehlender Eisprung können bei Frauen die Ursache für die Kinderlosigkeit sein. Männer leiden womöglich an einem Samenleiterverschluss oder haben gestörte Hodenfunktionen. Um die Ursache für die ungewollte Kinderlosigkeit zu erfahren, ist für beide Partner ein Arztbesuch und möglicherweise ein Besuch beim Psychologen nötig.