Schwanger werden mit Technologie So funktionieren Fruchtbarkeits-Tracker

Wer sich dazu entscheidet, ein Baby zu bekommen, der setzt einfach die Verhütung ab und schwupps, schon ist es passiert. - Ähm, nein. So einfach ist es manchmal leider nicht. Viele Paare haben Schwierigkeiten dabei, schwanger zu werden. 

Ein Paar möchte schwanger werden - es nutzt Ava

Damit der Wunsch nach dem eigenen Kind schneller in Erfüllung geht, gibt es auf dem Markt mittlerweile verschiedene Fruchtbarkeits-Tracker mit denen Frauen ihre fruchtbaren genau ausrechnen können.

Es kommt der Punkt im Leben einer Frau, an dem sie sich fragt, ob es nicht an der Zeit wäre, Mutter zu werden. Ist der Traummann gefunden und auch die finanzielle Lage stabil, steht dem Kinderkriegen eigentlich nichts mehr im Wege. Nachdem die Verhütung abgestzt wird, bleibt allerdings eine Frage offen: Wie lang dauert es jetzt noch, bis man tatsächlich schwanger ist? Kaum eine Frau kennt ihren Zyklus zu 100 Prozent und kann abschätzen, wann genau ihre fruchtbaren Tage sind. Zwar gibt es die Methode des Temperaturmessens, doch diese ist oft ungenau und bestimmt nur ein winzig kleines Zeitfenster - oftmals nur einige Stunden - um schwanger zu werden. Wer fühlt sich bei so einem kleinen Zeitfenster nicht unter Druck gesetzt? Doch mit einem sogenannten Fruchtbarkeitstracker soll das Bestimmen der fruchtbaren Tage nun exakt möglich sein.  

Fruchtbarkeit per Armband tracken

Fertility-Tracking-Armbands, funktionieren ganz ähnlich wie ein Fitness-Armbänder. Möchte Frau schwanger werden, trägt sie das Armband nachts, während sie schläft. Das Armband misst mit Hilfe feinster Sensorik die Vitalfunktionen, um so anhand folgender, beispielhafter Indikatoren (es gibt noch viele weitere) fünf fruchtbare Tage pro Zyklus zu bestimmen

  • Herzfrequenz: Je nach Fortschritt des Zyklus, verändert sich auch die Herzfrequenz. 
  • Hauttemperatur: jede Veränderung der Hauttemperatur wir getrackt und gespeichert. 
  • Atemfrequenz: Auch die Atmung pro Minute wird in der Nacht getrackt. 
  • Bewegung: Anhand der Aktivitäten während des Schlafens, kann das Fruchtbarkeits-Armband exakte Schlafphasen bestimmen. 
  • Durchblutung: Östrogene und Progesterone haben Einfluss auf die Durchblutung, welche die Armbänder genau analysieren kann. 

Schon die kleinsten Veränderungen dieser Indikatoren geben dem Armband Anhaltspunkte zur Bestimmung der fruchtbaren Tage. Wie Ava diese ganz genau ausrechnet, bleibt allerdings ein Firmengeheimnis.

Am nächsten Morgen steht die Synchronisation des Armbands mit dem Smartphone an. Neben dem Armband gibt es in der Regel nämlich auch eine App, die die Ergebnisse aus der Nacht auswertet und im Anschluss fünf fruchtbare Tage je Zyklus bestimmt. Dank der App wird der Zyklus genau dokumentiert und täglich aufs Neue aktualisiert. Wer innerhalb der "heißen" fünf Tage mit seinem Partner schläft, erhöht die Chancen, auf Anhieb schwanger zu werden. Hat es funktioniert, trackt das Armband auch noch während der Schwangerschaft den Schlaf der werdenden Mutter und kann so den Stresslevel und die Qualität des Schlafes bestimmen. 

Wie zuverlässig diese Fruchtbarkeitstracker wirklich sind, erklärt Prof. Henry Alexander >>