Umfrage Welt-Orgasmus-Tag: 3 spannende Fakten zum Höhepunkt

Wer spielt den Orgasmus häufiger vor und wem ist er wichtiger? Eine aktuelle Umfrage liefert erstaunliche Ergebnisse.

Orgasmus Studie

Am 21. Dezember ist Welt-Orgasmus-Tag – der beste Zeitpunkt, um eine internationale Umfrage zum Thema Orgasmus zu starten. Die Dating-App Jaumo stellte dafür ihren Usern drei grundlegende Fragen zum Höhepunkt. Fast 250.000 männliche und weibliche Nutzer aus zehn Ländern nahmen an der Umfrage teil und haben überraschende Ergebnisse geliefert. 

Vorgetäuscht

Auf die Frage „Hast du jemals einen Orgasmus vorgetäuscht?“ haben die User fleißig und ehrlich geantwortet. Das Ergebnis hat uns ganz schön überrascht, denn eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass wir Frauen viel häufiger eine kleine Showeinlage aufs Parkett legen, als Männer. In Deutschland gaben 31 Prozent der Männer und 38 Prozent der Frauen an, bereits einen Orgasmus vorgetäuscht zu haben. Dass wir so nahe beisammen liegen, haben wir nun wirklich nicht erwartet. Auch international gaben 32 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen an, bereits ihr schauspielerisches Können unter Beweis gestellt zu haben.

Stellenwert

Als Zweites wurde gefragt, ob die User Sex auch ohne Orgasmus schön finden. In den meisten Ländern gaben zwischen 60 und 70 Prozent der Männer und Frauen an, dass Sex ohne Höhepunkt keinen Spaß macht. Lediglich in Großbritannien und den USA sind die Meinungen ausgeglichen. Sowohl für die Hälfte der Männer als auch der Frauen spielt es keine Rolle, ob sie beim Sex zum Orgasmus kommen. 

Verantwortung

Die dritte und letzte Frage war „Fühlst du dich für den Höhepunkt des Partners verantwortlich?“. Hier sind die Männer wahre Gentlemen. Im Schnitt sind es an die 60 Prozent der Männer, die sich für den Orgasmus der Frau verantwortlich fühlen. Wir Frauen sehen uns da nicht ganz so im Zugzwang. In Deutschland gaben nur 39 Prozent der Frauen an, dass sie sich für den Höhepunkt verantwortlich fühlen. 

Die gesamten Ergebnisse der Umfrage gibt es hier.

Datum: 20.12.2019

Autor: Laura Pfeiffer