Slow Sex Sextrend Karezza – darum gilt Slow Sex ohne Orgasmus als bester Sex der Welt

Unser Höhepunkt beim Sex ist eigentlich der Orgasmus – aber was, wenn wir auf diesen ganz bewusst verzichten? Karezza oder auch Slow Sex heißt der „neue“ Trend für Sex ohne Orgasmus.

Karezza

Karezza – was ist das?

Karezza, Slow Sex oder auch Koitus Reservates ist ein neuer Sextrend, von dem viele Paare berichten, den besten Sex ihres Lebens gehabt zu haben. Und das ganz ohne Orgasmus? Die Antwort lautet: ja! Slow Sex ist aufregender Sex ohne Höhepunkt. Die Rede ist nicht von einem Vorspiel ohne Happy End, sondern von heißem Geschlechtsverkehr. Obwohl das Wort Karezza vom italienischen carezza abgeleitet wurde, was so viel streicheln oder liebkosen bedeutet, geht es um weitaus mehr.

Warum gilt Karezza als bester Sex der Welt?

Beim Sex ohne Orgasmus verzichten die Sexualpartner ganz bewusst auf den Höhepunkt, da so das „Daraufhinarbeiten“ wegfällt. Das Paar konzentriert sich beim Slow Sex auf den Weg anstatt sich auf das Ziel (den Orgasmus) zu fokussieren. Warum das besser sein soll, als zu kommen? Ganz einfach: Nehmen wir an wir haben die Möglichkeit unser Traumauto für ein ganzes Wochenende zu testen – wollen wir da nicht jede Sekunde ausreizen anstatt das Auto nach einmal Vollgas wieder zum Autohaus zu bringen? Und wenn wir überlegen, was uns heißmacht – sind es dann nicht eher der Geschlechtsverkehr oder heiße Liebesspiele statt dem Orgasmus? 

Das macht den Slow Sex ohne Orgasmus so besonders

Vor allem Paare, die bereits seit längerer Zeit liiert sind, schwören auf diese Sexpraktik. Es wird nicht mehr dem Höhepunkt nachgejagt, sondern dem Ziel die Lust des Partners zu steigern. Vor allem nimmt Karezza Paaren den Leistungsdruck, den Partner zum Orgasmus zu bringen. Wir brauchen also im Zweifelsfall keinen Orgasmus vortäuschen und unser Lover wird nicht wie wahnsinnig auf unseren „Knöpfen“ rumdrücken. Dieses Mal ist der Weg das Ziel.

Karezza muss trainiert werden

Ganz so einfach, wie das nun gerade klingt, ist Karezza aber nicht. Schließlich haben wir jahrelang daraufhin trainiert zum Orgasmus zu gelangen. Gerade bei den ersten Malen kann es gut sein, dass wir oder unser Partner doch zum Höhepunkt kommen, doch mit der Zeit werden wir auch das in den Griff bekommen und den Sex als noch leidenschaftlicher und heißer als je zuvor empfinden. Außerdem besteht das Besondere an Slow Sex nicht daran, auf Krampf keinen Orgasmus zu bekommen, sondern darin das Liebesspiel intensiver zu genießen, ohne den Höhepunkt als Ziel zu haben. Wenn es dann doch passiert, ist es halb so wild.

Worauf sollten wir beim Karezza?

Bevor es zum Geschlechtsverkehr kommt, bietet sich beim Slow Sex ein langes und ausgiebiges Vorspiel an, um die Lust weiter zu steigern. Geht es dann ans Eingemachte, sollten wir alles länger und intensiver auskosten, wie zum Beispiel das Eindringen oder die ersten Bewegungen. Die Kunst besteht nun darin die Erregungskurven aufzubauen und im richtigen Moment wieder abklingen zu lassen. Die perfekte Stellung für den Slow Sex sollte eine sein, die wir nicht so häufig verwenden und bei der wir die Intensität steuern können. Missionarsstellung und Dogge-Style sind also eher tabu für die Männer.