Körpergefühl steigern Fünf Verhaltens-Tipps für den Alltag

Busen zu klein, Oberarme zu wabbelig, Bauch zu dick. Warum hadern wir Frauen andauernd mit unserem Körper? Wir finden: Es ist an der Zeit, uns zu akzeptieren, so wie wir sind. Mit diesen Tipps lernen Sie Ihren Körper wieder lieben – auch ganz nackt.

Frau putzt in Unterwäsche ihre Wohnung

Mit diesen Tipps für den Alltag lernen Sie, Ihren nackten Körper mehr und mehr zu lieben. So wie er ist – mit allen Vorzügen und auch Schwächen. Warten Sie ab, die neu gewonnene Liebe zum Körper und die Akzeptanz der Nacktheit bewirken Wunder!

1. Freitanzen

Let's Dance! Gehen Sie in einen Raum, in dem genügend Platz für freie Bewegungen ist oder räumen Sie störende Tische oder Stühle zur Seite. Dann nur noch in eine Kuschel-Hose steigen, das Handy auf lautlos stellen und Gute-Laune-Musik aussuchen – und los geht's! Gönnen Sie sich ruhig zwanzig bis dreißig Minuten Zeit zum Tanzen. Schließen Sie die Augen, fühlen Sie sich in die Musik ein und bewegen Sie sich zu den Melodien – ohne nachzudenken. Fühlen Sie Ihren Körper, bringen Sie ihn in Einklang mit dem Sound Ihrer Lieblingsmusik. Hin- und herwirbeln, locker schweben oder mit sexy Moves? Es ist ganz egal, wie Sie sich bewegen. Einzige Bedingung: fühlen Sie sich wohl. Tanzen verleiht uns – kurzfristig und langfristig – ein ganz neues Körpergefühl. Vielleicht entdecken Sie durch diese Übung auch ein neues Hobby und besuchen mal einen Tanzkurs…

2. Bad bewusst genießen

Wenn unser Liebster den nächsten Männerabend hat oder wir einfach mal zwischendurch Zeit haben, sollten wir uns mal wieder die Zeit nehmen und ein Selfmade-Wellness-Programm durchziehen. Verwöhnen Sie Ihren Körper: Machen Sie zuerst ein Körper-Peeling und genießen Sie dann ein wohliges Bad. Hören Sie angenehme Musik, stellen Sie Kerzen auf und genießen Sie die Atmosphäre. Wichtig: Lassen Sie sich so viel Zeit für sich wie Sie möchten und nehmen Sie Ihren Körper bewusst wahr! Nach dem Bad können Sie sich dann ausgiebig eincremen, ins Bett kuscheln und entspannt einschlafen. Herrlich!

3. Nacktsein üben

Was passiert, wenn Sie die Hüllen fallen lassen? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie ganz nackt sind? Finden Sie es heraus: Nehmen Sie sich doch mal eine Stunde Zeit und sorgen Sie dafür, dass Sie ungestört sind. Starten Sie in Ihrem Badezimmer. Steigen Sie aus der Dusche und lassen Sie es sein, sich sofort auf den Bademantel zu stürzen. Trocknen Sie sich lieber in Ruhe ab und betrachten Sie sich. Genießen Sie die temporäre Nacktheit. Cremen Sie sich mit Bodylotion ein und trauen Sie sich im nächsten Schritt auch in andere Räume Ihrer Wohnung. Dabei sollten Sie natürlich darauf achten, dass alle wichtigen Vorhänge zugezogen sind. Gehen Sie ruhig normalen Beschäftigungen nach, wie etwa dem Bügeln oder Lesen. Wie fühlen Sie sich dabei? Und wie verändert sich Ihr Körpergefühl? Können Sie das Nacktsein genießen oder ist es Ihnen nur unangenehm? Lernen Sie Ihren Körper neu kennen und gewinnen Sie durch die Erfahrungen mehr Selbstvertrauen.

4. Heute mal keinen Blick in den Spiegel

Wer kennt es nicht: Gebt uns Frauen ein Schaufenster oder einen Spiegel und wir blicken ganz automatisch hinein. Egal, wo wir sind. Es passiert einfach. Verzichten Sie doch einfach mal drauf – einen ganzen Tag lang. Kein Luschern und Beäugen mehr! Nehmen Sie vielmehr wahr, wie Sie sich bewegen, atmen und sich fühlen. Ziehen Sie am Ende des Tages ohne Spiegelblick Bilanz: Hat sich durch einen Tag Enthaltsamkeit Ihr Körpergefühl verändert?

5. Liste schreiben

Wer über die Jahre eine besonders kritische Beziehung zu seinem Körper aufgebaut hat, sollte diese Übung ausprobieren und für sich nutzen: Listen Sie ganz simpel einmal alle Freuden auf, zu denen ihr Körper beiträgt. Was könnten Sie alles nicht ohne Ihren Körper erleben? Essen, Sex, Sport – lassen sie nichts aus. Wie wäre wohl ein Leben ohne diese Themen? Am Ende sollten Sie sich bewusst machen, dass Ihr Körper Ihnen doch sehr viele schöne Seiten des Lebens ermöglicht.

Autor: Michelle Ohl

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