Mittel gegen Impotenz Potenzmittel zur Steigerung der Lust

Erektile Dysfunktion ist für den Mann erst mal ein Schock. Die gute Nachricht: Mit Potzenmittel lässt sie sich behandeln.

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Was ist ein Potzenmittel, wofür wird es eingesetzt?

Wie der Name schon erraten lässt, fördert das Potzenmittel die Potenz. Impotenz ist eine Krankheit, die jeden Mann treffen kann. Impotenz kann für den Mann sowie auch für die Frau psychisch belastend sein. 

Die Impotenz kann verschiedene Ursachen haben und ist mit dem richtigen Medikament gut zu behandeln. Stellt der Arzt eine Impotenz fest, so wird er dem Mann höchstwahrscheinlich eines der vielen Potzenmittel verschreiben, die es rezeptpflichtig auf dem Markt gibt. Momentan gibt es etwa 44 Potzenmittel auf dem Markt, wovon allerdings nur etwa ein Viertel verschreibungspflichtig ist.

Zu den häufigsten und bekanntesten Mitteln gehört die Viagra Tablette. Diese kleine blaue Pille mit dem Wirkstoff Sildenafil gehört zu den PDE5 Hemmern mit gefäßerweiternder Wirkung. Dieser Wirkstoff führt dazu, dass sich der Penis entspannen kann und bei sexueller Stimulation fließt wieder genügend Blut in den Penis, was dann die Erektion auslöst.  Sexuelle Stimulation ist jedoch neben der Pille auch für eine Erketion vonnöten. Die Wirkung setzt meistens nach gut 20 Minuten ein. Der Arzt wird sicherlich einige Untersuchungen durchführen, damit festgestellt wird, wodurch die Impotenz entstanden ist. Manche Erektionsstörungen lassen sich nicht einfach mit Viagra und Co wieder herstellen.

Potenzmittel auf Naturbasis?

Wer nicht auf ein Potzenmittel verzichten möchte, jedoch lieber eines nehmen würde, welches natürlich ist, für den gibt es Mittel mit dem Wirkstoff Aphrodisiaka. Mittel mit diesem Wirkstoff werden gern als Alternative zu Sidenafil Produkten genommen, da mit weniger Nebenwirkungen zu rechnen ist.

Yohimbin zählt zu diesen Potenzmitteln mit dem natürlichen Wirkstoff Aphrodisiaka. Da es auf natürlicher Basis ist, kann der Mann dieses Produkt frei in Apotheken, Onlineshops sowie auch in Erotik Märkten kaufen. Die Wirksamkeit dieses Produktes ist nicht so stark wie die eines rezeptpflichtigen Mittels. Wie lange der Wirkstoff letztendlich wirkt, ist ebenso nicht wissenschaftlich festgestellt worden. Hier liegen bisher auch keine klinischen Studien vor, die überhaupt eine Wirksamkeit bestätigen könnten.

Nebenwirkungen von Potenzmitteln und was es zu beachten gibt

Wie jedes Medikament haben auch die Potenzmittel zum Teil erhebliche Nebenwirkungen, wenn die Einnahmeempfehlungen nicht beachtet werden. Grundsätzlich dürfen Viagra und Co mit dem Wirkstoff Sidenafil nicht eingenommen werden, wenn der Patient unter einer Herzkrankheit leidet. Die Erektionspillen senken gleichzeitig den Blutdruck, welches fatale Folgen haben könnte. Zusätzlich kann es zu Herzklopfen, Unruhezustände, Muskelschmerzen, Dauererektionen, Sehproblemen, Kopfschmerzen sowie auch Magen-Darm Problemen kommen. Es wird geraten, die vom Arzt verschriebene Dosierung nicht zu überschreiten. Jedoch auch das natürliche Mittel Yohimbin kann beträchtliche Nebenwirkungen zeigen. Darunter zählen im schlimmsten Fall der Schock bis hin zur Bewusstlosigkeit, Herzrasen, Halluzinationen können auftreten, sowie Zittern. Eine Überdosierung kann die Nebenwirkungen noch verstärken. Das Produkt sollte bei Nebenwirkungen, wie es auch bei anderen Medikamenten der Fall ist, nicht weiter eingenommen werden.

Viagra oder eine Alternative?

Viagra ist das bekannteste Mittel gegen Potzenstörungen. Da die Kosten jedoch nicht von den Krankenkassen übernommen werden, bieten sich selbstverständlich günstigere Alternativen mit demselben oder nahezu demselben Wirkstoff.
Levitra wäre eine dieser Alternativen. Es enthält den Wirkstoff Vardenafil, welcher Sildenafil gleich kommt. Levitra ist wesentlich günstiger und die Nebenwirkungen sollen bei Levitra geringer sein. Zudem wirkt es schneller als Viagra. Bereits nach 10 Minuten tritt hier die Wirkung ein. Vorsicht wird geboten bei gleichzeitiger Einnahme von Antibiotika mit dem Wirkstoff Erythromycin. Ebenso sollte bei der Einnahme von Levitra auf den Genuss von Alkohol verzichtet werden. Fettreiche Mahlzeiten können die Wirksamkeit verringern.

Seit 2014 ist das Produkt Spedra auf den Markt. Der Wirkstoff in diesem Mittel ist Avanafil.
In der Regel tritt hier eine Wirkung nach 20 bis 30 Minuten ein. Bei diesem Produkt sind jedoch auch wichtige Dinge zu beachten. Sollte die Frau schwanger sein, darf sie auf keinen Fall mit diesem Produkt in Berührung kommen. Ebenso können allergische Reaktionen gegen einen der Bestandteile auftreten. Grundsätzlich ist dieses Produkt nicht für Frauen oder Kinder und Jugendliche unter 18 geeignet.
Wie auch beim Viagra, sollten Patienten mit Herzkrankheiten auf dieses Produkt ganz verzichten.

Potzenmittel, um die Lust zu steigern?

Viagra und Co. steigern nicht wirklich die sexuelle Lust.  Das Potenzmittel kann aber den Zustand der Erektion bis zu 4 Stunden andauern lassen. Es gibt auch Potenzmittel für die Frau wie beispielsweise Femmax - ein Potenzmittel, das die Libido steigert und völlig frei erhältlich ist.

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