19. Januar 2021
Gute DIY-Vorsätze für die ganze Familie – 5 Ideen für kreative Beschäftigung für Groß und Klein

Gute DIY-Vorsätze für die ganze Familie – 5 Ideen für kreative Beschäftigung für Groß und Klein

Im Januar starten besonders viele Menschen mit verschiedensten guten Vorsätzen ins neue Jahr. Von mehr Sport bis hin zu mehr Selbstliebe stehen dabei allerhand Aufgaben auf der To-do-Liste für das kommende Jahr.

DIY-Ideen für Groß und Klein
© pixabay.com © kaboompics (CCO Creative Commons)
Gemeinsame DIY-Projekte sorgen mit einfachsten Mitteln für Abwechslung und Beschäftigung.

Viele dieser Vorsätze werden nach einigen Monaten wieder vergessen. Allerdings gibt es auch solche Aufgaben, die aus mehreren Gründen nicht aus den Augen verloren werden sollten. Für Familien zählt hierzu etwa der Vorsatz, mehr sinnvolle und kreative gemeinsame Beschäftigungen in den Alltag einzubauen. Schließlich machen gerade DIY-Projekte als Neujahrsvorsatz nicht nur der ganzen Familie Spaß. Sie schärfen auch den Sinn für Nachhaltigkeit und schaffen Gemeinschaftsgefühl.

Gemeinsames Basteln als sinnvoller Förderung

Viele Familien starten mit einem ganzen Paket an guten Vorsätzen in den Januar. Etliche sind zweifelsohne sinnvoll: Schließlich kommen Vorsätze wie eine gesündere Ernährung oder mehr Sport der Gesundheit zugute. Für Familien sind sie insbesondere in der kalten Jahreszeit aber nur schwer umzusetzen. Schließlich verbringen Familien im Winter besonders viel Zeit daheim und die Temperaturen laden eher zum Einkuscheln als zu Outdoor-Aktivitäten ein.

Das ist aber kein Grund, sämtliche gute Vorsätze auf die Mitte des neuen Jahres zu verschieben. Insbesondere der Vorsatz, DIY-Vorhaben in die Tat umzusetzen und kreativen, gemeinsamen Aktivitäten nachzugehen, muss nicht aufgeschoben werden. Schließlich sind DIY-Ideen – vom Urban Gardening mit dem Nachwuchs bis hin zum kreativen Upcycling - problemlos auch im Winter realisierbar. Obendrein fördern gemeinsame Bastelaktivitäten den Sinn für Nachhaltigkeit, das Gemeinschaftsgefühl und die motorische sowie geistige Kindesentwicklung. Und auch strukturiertes Arbeiten und vorausschauendes Handeln lassen sich beim gemeinsamen Basteln besser einüben als vor dem Fernseher.

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© pixabay.com © ReHaMan (CCO Creative Commons)
Upcycling macht Spaß und schafft ein Verständnis für Nachhaltigkeit.

Die Themen Nachhaltigkeit und der sorgsame Umgang mit Ressourcen sind heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wiederverwertung, Müllvermeidung und das Meiden von Wegwerfartikeln sind heute in den meisten Haushalten wichtige Themen. Werden sie kindgerecht erklärt, haben meist auch schon die Kleinsten Spaß daran, Müll beispielsweise in die passende Tonne zu werfen.

Selbstverständlich ist das Thema Nachhaltigkeit mit der Mülltrennung noch nicht abgehakt. Vielmehr geht es darum, gebrauchte Gegenstände nicht achtlos wegzuwerfen, sondern Neues und Nützliches daraus entstehen zu lassen. Diese „Aus alt mach neu“-Idee ist auch unter dem Begriff des Upcyclings bekannt. Sie kann Ausgangspunkt für viele kreative und abwechslungsreiche Prozesse und Projekte sein. Schließlich finden sich doch in jedem Haushalt vermeintlich nutzlose und ausrangierte Gegenstände, die sich kreativ aufwerten lassen:

  • Leere Marmeladengläser lassen sich mit Glasfarben oder einigen aufgeklebten Glitzersteinen einfach in schöne Windlichter verwandeln.
     
  • Marmeladengläser oder ausrangierte Einweckgläser lassen sich beschriften und als Aufbewahrungsgläser verwenden. Mit Glasfarben oder wasserfesten Stiften können sie auch beschriftet und verziert werden.
     
  • Ausrangierte Behälter oder Flaschen aus Glas lassen sich hervorragend in Blumenvasen umwandeln. Sind alle Lebensmittel- oder sonstigen Rückstände entfernt, lassen sie sich nach Herzenslust bemalen und dekorieren.

Ein eigener Garten als DIY-Projekt

Zwar lässt sich durch die DIY-Idee nicht jede Neuanschaffung überflüssig machen. Mit etwas Kreativität wird aber klar, dass einige ganz alltägliche Käufe tatsächlich überflüssig werden – und durch das Selbermachen gleichzeitig tolle DIY-Familienprojekte entstehen können. Ein solches Projekt, das sich auch für kleinere Kinder eignet, ist ein eigener kleiner Garten.

Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder nur auf dem Fensterbrett – fast überall lassen sich Kästen oder Pflanztöpfe aufstellen, in denen Kräuter oder sogar Gemüse selbst angebaut wird. Wer keinen Balkon oder nur wenig Platz hat, kann auch eine leere, abgeschnittene PET-Flaschen als Kräuter-Pflanzgefäß für die Fensterbank nutzen. So können schon kleinere Kinder Erfahrungen mit Pflanzen sammeln und haben meist viel Spaß daran, ihren Schützlingen beim Wachsen zuzusehen. Positiver Nebeneffekt ist: Selbst angebautes Gemüse und frische Kräuter werden meist auch von Kindern nicht verschmäht.

Deko-Ideen einfach selbstgemacht

Um das eigene Zuhause gemütlich zu dekorieren, muss nicht tief in die Tasche gegriffen werden. Stattdessen kann das Erschaffen toller Deko-Objekte auch zu einem abwechslungsreichen DIY-Projekt für die ganze Familie werden. Besonders praktisch: Sogar kleinere Kinder können am Deko-Basteln teilnehmen und haben daran Spaß.

Besonders unterhaltsam und kindgerecht gelingt das Deko-Basteln mit Salzteig. Um den Teig herzustellen, müssen lediglich zwei Tassen Mehl, eine Tasse Salz und eine Tasse Wasser zu einem Teig verknetet werden. Anschließend lässt sich der Salzteig – wie Plätzchenteig oder Knete –ausstechen, mit Stempeln verzieren oder zu Deko-Objekten formen.

Ist das Deko-Objekt fertig, kann es im Backofen bei 60 Grad für 60 Minuten getrocknet werden. Nachdem es anschließend im Backofen noch für 60 Minuten bei 120 Grad gebrannt worden ist, ist es fertig zum Bemalen. Das Bemalen gelingt besonders gut mit Acrylfarbe.

Steine in Deko-Unikate verwandeln

Wem die Herstellung und Das Basteln mit Salzteig zu aufwendig ist, kann es sich auch leichter machen. Schließlich lassen sich auch glatte, beim Familienspaziergang gesammelte Steine in tolle Deko-Unikate verwandeln.

Dazu werden einfach ein paar größere, glatte Steine gesammelt, gewaschen und getrocknet. An kalten, regnerischen Tagen können die Steine dann gemeinsam mit Mustern oder Motiven bemalt werden. So werden sie zu tollen Deko-Objekten und zu einem echten Hingucker beispielsweise auf der Fensterbank.

Kleidungs-Upcycling als kreatives DIY-Projekt

Kleidungsstücke sind bereits seit Längerem zu echten Wegwerf-Artikeln geworden. Günstig geshoppt werden sie meist nur wenige Male getragen. Gefallen sie nicht mehr, werden sie schnell und einfach gegen neue Teile ausgetauscht. Allerdings ist dieser Umgang mit Kleidung keinesfalls nachhaltig oder ressourcenschonend. Ein tolles Familienprojekt, das dem entgegenwirkt, kann darum das Upcycling älterer Kleidungsstücke sein.

Hierbei kann die ganze Familie die Kleidungsstücke zusammentragen, die abgetragen sind oder sich keiner großen Beliebtheit mehr erfreuen. Bei genauerem Hinsehen stellt sich dann meist heraus, welches Potenzial noch in den scheinbar ausgemusterten Teilen schlummert:

Ältere Jeans beispielsweise lassen sich durch das Kürzen der Beine in Sekundenschnelle in Shorts für den Sommer verwandeln. Außerdem können sie durch Aufnäher verziert und aufgewertet noch einmal für Geschwisterkinder attraktiv werden.

Kleidungsstücke aus festen Stoffen, die tatsächlich nicht mehr getragen werden, lassen sich außerdem zu einem robusten Turnbeutel oder einer Einkaufstasche umnähen.

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