Munter statt müde Wetterfühligkeit: 5 Tipps für den Alltag

Sonne, Hitze, Regen und Gewitter – und das innerhalb weniger Stunden: Bei extremen Temperaturschwankungen ist unser Körper häufig schnell überfordert. Was hat es mit der Wetterfühligkeit auf sich und was können wir dagegen tun?

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Wenn das Wetter unser Wohlbefinden beeinflusst

Fast jeder Zweite klagt über Wetterfühligkeit – ein Viertel der Deutschen gibt sogar an, stark unter den Wetterumbrüchen zu leiden. Vor allem der Wechsel von kalt und nass zu den aktuellen sommerlichen Temperaturen macht so manchem zu schaffen. Zielstrebig steuert unser Wetter in diesen Tagen auf die 30 Grad zu, jedoch mit plötzlichem Platzregen und Gewitter. Bei vielen sind Kopfschmerzen und Schwindel da vorprogrammiert.

"Je stärker und schneller sich das Wetter ändert, desto größer ist der Einfluss auf empfindliche Personen", erklärt Dr. Christina Koppe, Medizin-Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst. Durch den schnellen Luftmassenwechsel sei der menschliche Organismus überfordert und kann sich nicht schnell genug anpassen. Wer generell einen niedrigen Blutdruck hat, reagiert in diesen Phasen schnell mit Kreislaufproblemen.

Das hilft bei Wetterfühligkeit

  1. Ab an die frische Luft:
    Sich vor dem Wetter verstecken und nur in den eigenen Vierwänden bleiben, verstärkt unter Umständen die Symptome nur noch. Lieber nach draußen und eine Runde spazieren, joggen oder mit dem Fahrrad fahren.
  2. Ausreichend schlafen:
    Wer ausgeschlafen ist, hat mehr Power, um besser mit der Wetterfühligkeit umzugehen. Ideal sind sechs bis acht Stunden. Vor allem in den Sommermonaten ist das Zeitfenster, in dem es wirklich dunkel ist und das natürliche Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet wird, realtiv eng. Da die Sonne erst gegen 22 Uhr untergeht und um fünf Uhr wieder auf, ist es ratsam das Schlafzimmer abzudunkeln. 
  3. Ausgewogene Ernährung:
    Der Heißhunger bei 30 Grad auf warmes und deftiges Essen hält sich bei den meisten in Grenzen. Obst, Salate und Gemüse sind jetzt genau das Richtige. Sie liefern viel Flüssigkeit, Mineralstoffe und Vitamine. Außerdem sollten wir genug Wasser trinken: Auf 20 kg Körpergewicht kommt ein Liter Flüssigkeit. 
  4. Keine Genussmittel:
    Vor allem bei Personen mit Wetterfühligkeit können sich Genussmittel negativ auf das allgemeine Wohlbefinden und auf den Blutdruck aus. Also sollten wir möglichst auf Alkohol, Nikotin und Kaffee verzichten.
  5. Hausmittel sind das beste Rezept:
    Ein echter Geheimtipp von Oma ist Melisse. Als Tee oder Badezusatz bringt es unser Wohlbefinden zurück und hilft bei Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen. Auch ätherische Öle wie Rosmarin oder Lavendel im Badewasser bringen uns wieder in Schwung.
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