An der Anhängerkupplung Unfassbar: Autofahrer schleift Hund zu Tode

Tierquälerei: In Bayern hat ein 38-Jähriger seinen Hund fünf Kilometer lang hinter seinem Auto hergeschliffen. Der Boxer war an der Anhängerkupplung festgebunden. Leider nahm die Geschichte ein trauriges Ende.

Boxer

Tragisches Unglück oder Tierquälerei?

In Oberbayern spielte sich auf einer fünf kilometerlangen Strecke ein furchtbares Schauspiel ab. Ein Mann schleifte seinen fünf Jahre alten Boxer bei voller Fahrt hinter seinem Auto her. Passanten bemerkten die unfassbare Situation und riefen die Polizei zur Hilfe. Diese konnte der, über mehrere kilometerlangen, Blutspur folgen und letztendlich den Fahrer stoppen. 

Sein Schicksal war besiegelt – 5 Jahre alter Boxer starb

Obwohl die Polizei den Autofahrer letztendlich an einer Bushaltestelle stoppen konnte, nahm die Geschichte kein gutes Ende. Der Familienvater eilte daraufhin zum Tierarzt, um den schwer verletzten Vierbeiner zu retten, doch die Hilfe kam zu spät. Der 5 Jahre alter Boxer erlag seinen Verletzungen.

Wie konnte es soweit kommen?

Doch wie konnte das überhaupt passieren? Nachdem dem Boxer nicht mehr geholfen werden konnte, gab der Halter eine Erklärung ab: Der 38-jährige Familienvater sei mit seinem Sohn und dem Hund unterwegs gewesen. An einer Alm machten sie Halt und der Vater leinte den Hund an der Anhängerkupplung an. Als es weitergehen sollte, sei er so beschäftigt gewesen, dass er seinen Hund schlichtweg vergaß.
Trotz dieser Erklärung ermittelt die Polizei nun gegen den Familienvater, wegen Verdacht auf Tierquälerei.