Neue Studie So verändert sich der Körper nach 4 Wochen Intervallfasten

Intervallfasten wird immer beliebter: Die Ernährungsform ist einfach umsetzbar, man darf alles essen und nimmt häufig auch noch ab. Eine Studie hat nun noch weitere Auswirkungen untersucht.

Salat

Inervallfasten ist der aktuelle Ernährungs- und Abnehmtrend. Je nach Fastenform wird dabei zwölf oder 16 Stunden auf Nahrung verzichtet. Viele verzichten dabei entweder auf das Frühstück oder das Abendessen. 

So lief die Studie ab

Für die Studie teilten die Forscher der Universität Graz und der Medizinischen Universität Graz 60 normalgewichtige Personen in zwei Gruppen. Eine Gruppe aß nach dem Prinzip des intermittierenden Fastens, die andere galt als Kontrollgruppe und behielt ihre Essgewohnheiten bei. 30 weitere Probanden betrieben Alternate Day Fasting. Bei der Methode wird 36 Stunden auf Nahrung verzichtet. Die Forscher erhofften sich so, einen genaueren Blick auf die Langzeitfolgen von Alternate Day Fasting werfen zu können. 

Erstaunliche Ergebnisse schon nach 4 Wochen

  • Die Studienteilnehmer reduzierten bereits nach vier Wochen ihr Körpergewicht im Durchschnitt um 3,5 Kilogramm.
  • Das Fasten reduzierte viszerales Bauchfett. Es umgibt die Organe und gilt als gesundheitsgefährdend, da es Herz-Kreislauferkrankungen hervorrufen kann.
  • Die Ketonwerte im Blut stiegen: Bei Kohlenhydratmangel entstehen als Nebenprodukt der Fettverbrennung Ketonkörper, die dem Körper als Energiequelle dienen.
  • Das Fasten reduzierte den Cholesterinspiegel, sowie bestimmte Eiweiße, die Alterungsprozesse beschleunigen.