Was tun, wenn die Zellen altern? Demenz und Co.: Wie können wir unsere Zellen ein Leben lang frisch halten?

Je älter wir werden, desto träger werden unsere Zellen. Zellmüll beeinträchtigt ihre Funktion und kann auch viele Jahre später zur Entstehung altersbedingter Krankheiten wie Demenz führen. Die gute Nachricht: Wir können ihnen dabei helfen, sich selbst zu reinigen. Wie wir unser Aufräumkommando aktivieren und länger gesund bleiben können? Dieser Frage geht Nina Ruge mit ihren Gästen im im neuen Podcast „Zellfrisch“ nach.

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Die Moderatorin Nina Ruge ist Wissenschaftsjournalistin, Biologin und Autorin. In ihrem aktuellen Buch „Altern wird heilbar – jung bleiben mit der Kraft der drei Zellkompetenzen“ beleuchtet sie gemeinsam mit dem Zellforscher Dr. Dr. Dominik Duscher Alterungsprozesse, altersbedingte Erkrankungen und wie wir diese Vorgänge aufhalten können. Im neuen Podcast „Zellfrisch“ möchte sie herausfinden, wie wir Demenz oder Alzheimer vorbeugen können, welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse es gibt und wie Betroffene und Angehörige mit der Diagnose umgehen. Spannende Gäste wie Fastenexperte Professor Andreas Michalsen, „Ernährungsdoc“ Dr. Matthias Riedl oder Talkshowmoderatorin Bettina Tietjen berichten von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ihren persönlichen Erfahrungen. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie wir länger gesund bleiben. Besonders vielversprechend: die Aktivierung unseres körpereigenen Selbstreinigungsprogramms.

 

Autophagie

Wie auch im Haushalt fällt in unseren Zellen immer wieder Müll an, den Wissenschaftler unter anderem für die Entstehung altersbedingter Erkrankungen wie Demenz verantwortlich machen.1,2 Unser Körper hat deswegen ein cleveres Reinigungsprogramm entwickelt, bei dem alte und schädliche Zellbestandteile abgebaut werden – die Autophagie. Die dabei gewonnenen Bausteine verwendet unser Körper anschließend sogar wieder. Er weiß, wie man recycelt! Doch mit zunehmendem Alter lässt die körpereigene Recyclingmaschinerie nach – die Autophagie schwächelt.3 Aber wie kann die Müllabfuhr weiter in Schwung gehalten werden?

Zellreinigung starten

Zum einen startet Fasten das Selbstreinigungsprogramm. Die verringerte Energiezufuhr sorgt dafür, dass nach 12 bis 16 Stunden ohne Nahrung unsere Zellen mit dem Aufräumen loslegen. Ebenso kann intensiver Sport die Müllabfuhr ordentlich ankurbeln. Doch nicht jeder kann beziehungsweise darf fasten oder anstrengenden Sport treiben. Zum Glück entdecken Wissenschaftler immer mehr Substanzen, die dabei helfen können, bestimmte Alterungsprozesse zu verlangsamen und die Autophagie zu aktivieren. Der heißeste Kandidat – vor allem bei der Vorbeugung von Demenz – ist Spermidin! 4-6

Podcast: Gleich reinhören!

„Zellfrisch – der ‚unvergessliche‘ Podcast über Alzheimer und Demenz“ ist auf allen gängigen Portalen abrufbar, erste Folgen sowie alle Themen und Ausstrahlungstermine findet ihr hier.

Quellen:
1. Richter-Landsberg C. (2012) Biol. Unserer Zeit, 42/6,374-379.
2. Menzies F.M. et al. (2017) Neuron 93, 1015-1034.
3. Barbosa M.C. et al. (2019) Front Endocrinol (Lausanne) 9;9:790.
4. Madeo F. et al. (2018) Science, 359(6374).
5. Wirth M. et al. (2018) Cortex., 109:181-188.
6. Schwarz C. et al. (2018) Aging, 10(1):19-33.

Herausgeber: InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

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Datum: 16.09.202