Vorsicht! Darum sollten wir nie rohen Plätzchenteig essen

Teig naschen gehört zum Plätzchen backen, wie Kino und Popcorn. Wir sollten jedoch lieber die Finger davon lassen! 

Plätzchenteig

Für viele von uns gehört das Naschen von rohem Plätzchteig zum Keksebacken einfach dazu. Vor allem in der Vorweihnachtszeit und Adventszeit müssen wir die unterschiedlichen klebrigen Teige einfach vorkosten und den Rest aus der Schüssel kratzen. Ganz so bedenkenlos sollten wir das allerdings nicht machen – rohen Teig zu essen, kann böse Folgen haben. 

Magenkrämpfe und Durchfall

Wer rohen Plätzchenteig isst, muss mit Bauchschmerzen und Durchfall rechnen. Die Ursache dafür sind meistens Salmonellen. Diese Bakterien sitzen häufig auf der Schale von Eiern und können bei der Zubereitung in Teig gelangen. Wenige Stunden nach dem Teigverzehr treten dann die typischen Symptome, wie Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Durchfall auf.

Nicht nur Eier sind die Übeltäter

Doch nicht nur die möglicherweise mit Salmonellen belasteten Eier, sondern auch das Mehl kann zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Dieses Naturprodukt kann ebenfalls Bakterien enthalten, etwa durch Tierkot auf dem Feld. Das Korn wird lediglich gemahlen und und durchläuft häufige keinen weiteren Prozess, bei dem Krankheitserreger abgetötet werden können. 
Ist im Keksteig Hefe oder Backpulver enthalten, können auch diese für heftige Bauchschmerzen sorgen. Beide Zutaten produzieren Kohlendioxid. Gelangt das Gas in unseren Magen-Darm-Trakt, können wir Bauchkrämpfe und Blähungen bekommen.  

Datum: 28.10.2019

Autor: Laura Pfeiffer