Hunde Darum sollten wir unseren Hund niemals küssen

Er ist unser bester Freund und wir würden alles für ihn tun: unser Hund. Jedoch sollten wir ihn auf keinen Fall küssen.

Hundekuss

Es ist wahre Liebe – ein Hund kann uns oft mehr geben, als Menschen das können. Nicht ohne Grund gilt der Hund als bester Freund des Menschen. Wir genießen die gemeinsame Zeit in vollen Zügen: kuscheln, kraulen und küssen. Aber das Küssen sollten wir unbedingt lassen. Wir verraten, warum wir den Hundekuss unbedingt vermeiden sollten. 

Kuscheln ist erlaubt

Natürlich soll das nicht heißen, dass wir nicht mehr mit unserer Fellnase kuscheln sollten. Kraulen und Kuscheln sind vollkommen in Ordnung, solange es sich um einen gepflegten Hund handelt. Vor fremden Hunden, bei denen wir nicht wissen, ob er ein Herrchen hat oder auf der Straße lebt, sollten wir lieber Abstand nehmen, da sich diverse Parasiten im Fell befinden können.

Küssen ist tabu

Egal wie niedlich unser Hund ist, wir sollten unbedingt auf den Hundekuss verzichten, und ihm nicht erlauben unser Gesicht abzulecken. Tagsüber steckt unser Vierbeiner seine Schnauze in jede erdenkliche Schmutzquelle. Er schnüffelt am Hinterteil anderer Hunde, steckt seine Nase in Hinterlassenschaften und erkundet auch sonst alles mit seiner Hundeschnauze. Dabei nimmt unsere Fellnase jede Menge Bakterien und Keime auf und überträgt diese durch seinen Speichel auf uns. 

Gefährliche Bakterien

Einige Bakterien, die Hunde an uns übertragen, sind bei ihnen selber völlig harmlos. Bei uns hingegen können sich die Pasteurella multocida-Bakterien auf unsere Nasenschleimhaut und im Rachen festsetzen. Im schlimmsten Fall führen diese zu Blutvergiftungen, Knochen- und Lungenentzündungen oder sogar Hirnhautentzündungen. Auch das Bakterium Capnocytophaga canimorsus ist für Hunde völlig ungefährlich, kann bei uns aber ebenfalls lebensgefährliche Auswirkungen haben. 

 

Datum: 17.10.2019

Autor: Laura Pfeiffer