Hunde Vorsicht! Darum sollten Hunde nicht mit Kastanien spielen

Hunde lieben es, durchs Herbstlaub zu toben! Aber Vorsicht vor Kastanien, diese können für unsere Vierbeiner gefährlich werden. 

Hund mit Kastanie

Es ist Herbst – bunte Blätter und jede Menge Kastanien tummeln sich auf der Straße und den Gehwegen. So schön sie auch aussehen, desto können die rotbraunen Früchte für Hunde werden. Bei unserem nächsten Herbstspaziergang sollten wir unbedingt drauf achten, dass unser Vierbeiner nicht mit Kastanien spielt und vor allem nicht frisst. Im schlimmsten Fall kann dies nämlich lebensgefährlich werden.

Warum sind Kastanien gefährlich für Hunde?

Da Kastanien rund und sehr glatt sind, können sie ganz leicht durch die Speiseröhre rutschen. Die Verdauungssäfte rauen die Oberfläche auf und unser Hund kann die Kastanie nicht mehr ausscheiden. In der Regel wird unsere Fellnase versuchen, diese wieder zu erbrechen, da Kastanien nicht oder nur sehr schwer verdaulich sind. Hängt die Kastanie aber im Darm fest, kommt es zu einem Darmverschluss. 

Das sind die Anzeichen für einen Darmverschluss

Hat unser Hund unbemerkt eine Kastanie verschluckt, gibt es gewisse Symptome, an denen wir das erkennen können. Zum einen wird unser Vierbeiner mit großer Wahrscheinlichkeit stark würgen und Probleme beim Kot absetzen haben. Dieses kann sich durch kein Kotabsatz oder auch Durchfall äußern. Weitere Begleiterscheinungen sind Apathie, Appetitlosigkeit und Bauchschmerzen. Nun müssen wir schnell handeln und sofort einen Tierarzt aufsuchen. 

Auch zerkaute Kastanien sind gefährlich

Doch nicht nur der Darmverschluss durch eine komplette Kastanie ist gefährlich für Hunde. Sowohl in der Schale als auch in der Kastanie an sich sind Saponine und Glykoside enthalten, welche giftig für unseren Vierbeiner sind. Zerkaut unsere Fellnase mehrere Kastanien kann auch dies zu Erbrechen und Durchfall führen.

Datum: 10.11.2019

Autor: Laura Pfeiffer