Tipps Silhouette Brillentypberatung

Unsere Volontärin Sinah Hoffmann ist überzeugte Kontaktlinsenträgerin. Bei der Silhouette- Brillentypberatung findet sie trotzdem die perfekte Brille

Brillenberatung

Ich habe kein Brillengesicht. Wirklich nicht. Die trendigen schwarzen Nerd-Modelle, die seit geraumer Zeit alle tragen, sehen ganz toll aus. Nur eben nicht auf meiner Nase. Zu groß, zu schwer, zu wenig ich. Schöne Alternativen habe ich bisher noch nicht gefunden und trage darum nur Kontaktlinsen. Muss reichen.

Heike Groth ist Brillentypberaterin bei dem Brillenhersteller „Silhouette“ und hat einen anderen Blickwinkel. Jeder könne eine Brille tragen, verspricht die Expertin, man müsse das passende Modell nur sorgfältig auswählen. Gemeinsam mit fünf PETRA-Leserinnen darf ich mich von der Spezialistin beraten lassen. Bevor wir die Brillengestelle testen, bestimmt Heike Groth unseren Hauttyp. Bei mir geht das ganz schnell. „Kalt“ ruft die Optikerin. Um ihre Entscheidung zu erklären, hält sie mir ein silbernes und ein goldenes Tuch unter das Gesicht. Der Unterschied ist gewaltig. Warme Farben verwandeln mein Gesicht in ein Schattenfeld, kalte Töne machen Strahleaugen. Muss man wissen. Die Trendfarben 2015 sind Kupfer und Koralle und wandern mit Sicherheit nicht in meinen Kleiderschrank.

Mein perfektes Brillengestell ist schiefergrau. Schmaler Rand und eckig – das passe am besten zu meinem ovalen Gesicht, sagt Heike Groth. Ganz leicht fühlt sich die Brille auf der Nase an und ungewohnt.  „Sieht aber toll aus“, rufen die anderen Frauen. Ich glaube sie haben Recht.

Tipps für Brillenträger

  • Machen Sie einen Termin beim Augenoptiker und bringen Sie Zeit mit. Eine gute und ausführliche Beratung kann schon mal eine Stunde dauern.
  • Fragen Sie nicht nur Freunde und Familie nach ihrer Meinung. Manchmal haben Fremde einen unvoreingenommenen Blick.
  • Sie müssen nicht jeden Trend mitmachen. Schön ist meistens nicht, was alle tragen, sondern was zu ihnen passt.
  • Und modisch ganz weit abseits bin ich mit meinem Brillengestell glücklicherweise auch nicht. „Der Trend geht weg vom Nerd-Look und zurück zu den schmaleren Rändern“, weiß die Expertin. Passt doch alles.



 

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