Ponchos in bunten Farben Der Trend des Jahres

Fluffig, leichte Jacken und Überwürfe liegen im Trend. Und das in stylishen Farben und Mustern, die vom dezenten Rosa bis hin zum angesagten Violett reichen. Besonders Ponchos stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt, sind sie doch bequem und trotzdem warm. Ponchos bringen nicht nur den Charme der 50-er Jahre mit, sondern haben auch immer einen Hauch Natürlichkeit und Einfachheit. Ponchos und Capes sind nicht nur ideale Begleiter für Herbst und Winter, sondern machen auch an kühlen Tagen im Sommer eine gute Figur.

Ponchos

Was ist denn ein Poncho?

Ponchos sind eine Art Umhänge. Sie stammen ursprünglich aus Lateinamerika. Dit typischen Ponchos waren einst aus einem Stück Tuch gefertigt. Durch einen Schlitz in der Mitte wurde der Kopf gesteckt und alles wie eine Art Mantel getragen. Berühmt wurde der Poncho auf der Leinwand durch Clint Eastwood, der den Umhang in berühmten Italo-Western trug.
 
Die Mode hat den Poncho natürlich verändert. Neue Schnittmuster entstanden und machten den Poncho alltagstauglich und modern. Der Umhang ist schon lange nicht mehr nur ein Regen- und Wetterschutz.
 

Ponchos gehören in jeden perfekt sortierten Schrank

Ponchos sind unterschätzte Kleidungsstücke. Dabei sind die Capes super praktisch. Du solltest deshalb unbedingt mindestens einen Poncho im Schrank haben. Die Überwürfe sind praktisch, leicht, flexibel und gemütlich. Du kannst auf Jacken, die einengen verzichten. Unter den Capes hast du ausreichend Bewegungsfreiheit und die Handtasche passt alle mal noch mit drunter.
 
Ponchos kannst du zu jeder Kleiderkombination tragen. Ob Rock, Hose oder Kleid, das mantelähnliche Kleidungsstück passt immer dazu. In den 40-er und 50-er Jahren hatte das Cape Hochkonjunktur und wurde in vielen Designs getragen. Deine Kleidergröße ist dabei nicht wichtig, denn der Umhang ist weit geschnitten und passt fast immer. Durch die Armschlitze bist du nicht zur Untätigkeit verurteilt.
 

Ein Kleidungsstück – viele Designs

Es ist nie verkehrt, wenn du mehrere Ponchos im Kleiderschrank hast. So kannst du je nach Kleidungsstil den Umhang kombinieren. Farblich gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Wenn du dir deinen ersten Poncho zulegst, solltest du aber eine dezente Farbe wählen, die zu deiner sonstigen Kleidung passt. Zarte Töne wie Beige oder Rosé lassen sich mit fast allen anderen Farben kombinieren und sind immer in Mode.
 
Und auch bei den Mustern solltest du deine Garderobe abstimmen. Unifarben oder Karos lassen sich mit fast allen Mustern kombinieren. Trägst du gern einfarbige Kleidung, darf der Poncho etwas auffälliger gemustert sein.
 

Das Material macht´s

Ursprünglich wurden Ponchos aus Wolle oder Tuch gefertigt. Heute kommen viele Materialien infrage und machen so den Poncho für jede Jahreszeit möglich. Wähle ein leichtes Acryl für den Sommer. Für die kalten Tage sind Wolle oder Kaschmir eine gute und edle Wahl. Dabei hat jedes Material so seine Vorteile.
 

So trägst du einen Poncho

Ponchos wirken erst richtig zu enger Kleidung. Stretchjeans, schmale Cordhosen oder enge Lederhosen sind ein Must-have in Kombination mit einem Poncho. Aber auch das enganliegende Kleid wirkt pfiffig. Als Faustregel gilt: je schmaler die Kleidung untendrunter, desto besser. Rustikal wird es mit Jeansbluse oder Poloshirt. Etwas feiner wirkt der Poncho mit Seidenbluse und Bleistiftrock. Im Etno-Look dürfen die Umhänge auch mit Schlaghosen getragen werden. Aber auch ein Stilbruch darf mal sein. Das Highlight zum Poncho sind Overknee-Stiefel, die du im feinen Leder auch im Sommer tragen kannst. Diese verleihen dir dann einen Hauch Sexappeal.
 
Die passenden Accessoires machen den Poncho zum Hingucker. Schuhe und Taschen in den Farben des Capes wirken harmonisch. Tücher und Schales sind ein Muss. Und wenn es mal etwas kälter wird, dürfen natürlich auch die Handschuhe und der Filzhut nicht fehlen.