Das richtige Outfit Dresscode: Auch heute noch von großer Bedeutung

Auch wenn Dresscodes in vielen Bereichen lockerer gehandhabt werden, haben sie nach wie vor durchaus ihre Berechtigung.

Dresscode

Warum ein Dresscode so wichtig ist

Kleider machen Leute. Diese einstige Weisheit ist auch heute noch wichtig, denn nach wie vor offenbart der Dresscode wesentlich mehr als nur das gepflegte Äußere. Die gewählte Kleidung offenbart die berufliche Ausrichtung, und zwar in einer Weise, die für Außenstehende sichtbar ist. In anderen Bereichen trägt der Dresscode zum gewünschten Ambiente bei oder drückt eine gewisse Form der Wertschätzung aus. Schauen wir uns die Welt der Dresscodes doch einmal etwas genauer an.

Dresscode im Casino

Die Kleidervorschriften in Casinos und Spielbanken sind in den letzten Jahren durchaus gelockert worden. Doch legere Freizeitgarderobe, Sneakers oder gar die in der modernen Streetkultur gern gesehene und getragene Jogginghose sind in Casinos weiterhin verboten. Grundsätzlich unterscheiden Spielbanken bezüglich des Dresscodes zwischen Männern und Frauen, aber auch den einzelnen Spielbereichen. Wer sich dem klassischen Spiel an den Tischen hingegeben möchte, der muss die schärfsten Regeln beachten:

  • Herren – der Dresscode setzt nahezu ausschließlich ein Sakko voraus. Dieses kann in vielen Casinos gegen eine Gebühr geliehen werden. Zudem ist es notwendig, ein adrettes Hemd zu tragen; eine Krawatte ist nicht mehr unbedingt üblich, doch gern gesehen. Im unteren Bereich sind dunkle Stoffhosen gewünscht, wobei gepflegte und schick aussehende Jeans durchaus erlaubt sind. Die Füße sollten in guten, gepflegten und saubern Herrenschuhen stecken.
  • Damen – sie haben es einfacher. Es ist eine gepflegte Abendgarderobe gewünscht, wobei sich Frauen in Cocktailkleider (nicht zu aufreizend) oder Abendkleider hüllen dürfen. Auch adrette Kostüme sind gern gesehen. Die Bekleidung darf einen freizeitlichen Touch haben, aber derart, dass das Outfit auch zu einem formellen Grillabend mit der Firma getragen werden könnte.

Über den Dresscode wird sichergestellt, dass das Ambiente des Casinos gehoben bleibt und das Spiel an den Tischen eine Besonderheit darstellt, zu der sich schick gemacht wird und die nicht zu einer Alltäglichkeit verkommt.
Im Bereich der Automatenspiele herrscht meist ein deutlich lockererer Dresscode. Herren benötigen kein Sakko, doch auch hier wird eine gepflegte, saubere und adrette Garderobe gewünscht. Das gilt insbesondere für Spielstätten, die den Automatenbereich nicht vollständig von dem klassischen Spiel abgrenzen.

Dresscode als Erkennungszeichen

Oft wird hinter dem Dresscode ein Bekleidungskodex verstanden, der sich überwiegend auf festliche Anlässe oder international agierende Unternehmen bezieht. Dabei sind Dresscodes für viele Menschen im Alltag ständig präsent, ohne dass sie darüber nachdenken. Einige Beispiele: 

  • Kranken- und Altenpflege – die typische Berufsbekleidung von Pflegekräften ist ein fixer Dresscode. Er dient nicht allein dem Schutz der eigenen Bekleidung, sondern soll Fremdpersonen direkt deutlich machen, wen sie vor sich haben.
  • Handwerk – handwerkliche Berufe besitzen einen strikteren Dresscode als jedes Casino oder jede Führungsetage. Hier gilt das Prinzip des direkten Erkennens durchweg. Die Berufskleidung ist ein Aushängeschild für den Handwerker, ein Qualitätssiegel. Handwerkerinnen tragen ihre Kluft und werden anhand ihr erkennt.

Dies gilt natürlich auch für Sicherheits- und Ordnungskräfte. Doch selbst in der Freizeit ist der Dresscode mit dabei: Das Trikot des Sportvereins, in dem man spielt. Auch hier gibt es fixe Vorgaben, die zu beachten sind.

Dresscode als Wertschätzung

Über die gewählte Kleidung kann man viel ausdrücken. So auch die Wertschätzung einem Gastgeber gegenüber. Doch gerade im beruflichen Umfeld ist die Wahl der korrekten Kleidung nicht unbedingt einfach, denn viele Begrifflichkeiten wirken anders, als sie eigentlich gemeint sind.

Für neue Mitarbeiter einer Firma kann dies recht kompliziert sein, denn sie wollen nicht negativ auffallen – weder übersteigerten noch im zu saloppen Sinne. Wer die Möglichkeit hat, sich vor dem ersten Arbeitstag vor der Firma zu positionieren, der sollte das tun: Wie sind die Mitarbeiter an den verschiedenen Wochentagen gekleidet? Was versteht speziell dieses Unternehmen unter dem »Casual Friday«?

Fazit – Dresscodes sind Wertschätzung und Unterstützung zugleich

Sicherlich sind Dresscodes für den Außenstehenden ein Buch mit sieben Siegeln. Doch sind sie wichtig, denn sie helfen nicht nur, ein gewünschtes Bild aufrechtzuerhalten, sie unterstützen auch dabei, Berufsgruppen direkt zu erkennen. Selbst die Dresscodes auf dem Arbeitsplatz finden ihre Gründe in diesen Erklärungen.