Mode Designer-Steckbrief: MALAIKARAISS

Malaika Raiss gründete mit 25 Jahren ihr gleichnamiges Label in Berlin – und begeistert seitdem die Modewelt mit lässigem Clean Chic

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INSPIRATIONSQUELLE:

„Viele Ideen finde ich auf Reisen. Das Thema der aktuellen Kollektion lautet ,Gypset‘ – das ist eine Mischung aus Gypsi und Jetset. Wir haben uns bei der Konzeption mit Marrakesch und Casablanca beschäftigt. Orientalische Fliesenmalerei spiegelt sich in den Mustern und Prints unserer Stoffe wider.“

KEY-PIECE AUS DER AKTUELLEN SOMMERKOLLEKTION:

„Die sandfarbene Oversized-Jacke aus grobem Seiden- Fischgrät lässt sich vielseitig stylen. Sie ist mein absoluter Favorit.“

FÜR EINEN TAG WÄRE SIE GERNE:

„Oprah Winfrey – in meinen Augen hat sie alles erreicht und bleibt trotzdem bodenständig und sympathisch. Ich würde gerne wissen, wie sie das alles hinkriegt.“

SIE HAT EINE SCHWÄCHE FÜR:

„Chet Faker – die Musik des charmanten Australiers ist unkonventionell und trifft damit genau in mein Herz. Seit seinem Konzert in Berlin bin ich hin und weg!“

TALISMAN:

„Ein Dinosaurier, genauer gesagt ein T-Rex. Er taucht immer wieder in meinem Leben auf, als Stofftier oder Spielfigur. Momentan baumelt er als Glücksbringer an meiner Halskette.“ (Die Dinokette von Malaikaraiss ist für 54 Euro auf malaikaraiss.com erhältlich)

LIEBLINGSORT:

„Mit meiner Familie fahre ich jeden Sommer nach Finnland in ein kleines Haus am See. Für mich der entspannendste und friedlichste Ort der Welt – und die beste Zeit des Jahres.“

IHR HOME-STYLE:

„Skandinavisch reduziert mit einigen liebgewonnenen Vintage- oder Erbstücken. Zuletzt habe ich mir den ,Meta Side Table‘ vom Berliner Designstudio New Tendency zugelegt. Jetzt schon ein Klassiker.“

LIEBLINGSKÜNSTLER:

„Da gibt es zu viele, um nur einen zu nennen. Ich mag Gustav Klimt, besonders seine Bleistiftzeichnungen. Außerdem interessiere ich mich für zeitgenössische Kunst. Die Arbeiten von Elizabeth Peyton mag ich sehr gerne, aber auch die Installationen von Ólafur Elíasson und Alicja Kwade beeindrucken mich immer wieder. Sie sind gerade in der Sammlung Boros in Berlin zu sehen.“

Schlagworte:
Quelle: Petra, Ausgabe 07/2014